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Großerzbischof Schewtschuk in Sorge um Atomkraftwerk

21. August 2022 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
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Oberhaupt der ukrainischen Griechisch-katholischen Kirche warnt im Blick auf Atomkraftwerk Saporischschja vor "großem Unheil" für ganze Welt.


Kiew (kath.net/ KAP)

Der griechisch-katholische Großerzbischof von Kiew, Swjatoslaw Schewtschuk, schließt sich der vielfach geäußerten Sorge um das von Russland besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja an. Russland erfinde "unaufhörlich alle möglichen Provokationen" wie etwa die Militarisierung des Atomkraftwerks oder die Drohung, den Strom abzuschalten, so der Großerzbischof. Ein solcher Schritt könnte für die Ukraine, Europa und die ganze Welt "großes Unheil bringen", mahnte das Oberhaupt der Griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine. Er äußerte sich in seiner täglichen Videobotschaft, wie Radio Vatikan am Samstag berichtete.

In seiner Videobotschaft bezog sich Schewtschuk darüber hinaus auf die schweren Kämpfe an vielen Orten. Die Städte Charkiw und Mykolajiw sind laut dem Großerzbischof ebenfalls unter ständigem Beschuss, vor allem nachts: "Gerade in der Nacht, wenn die Menschen ruhig schlafen wollten, zerstörte der Feind friedliche Stadtviertel. Leider gibt es viele Verletzte", so Schewtschuk. In den Städten Kramatorsk und Mykolajiw seien vor allem Bildungseinrichtungen das Ziel gewesen. Schewtschuk sah darin einen Versuch, ukrainische Kinder und Jugendliche zu hindern, in ihrer Heimat zu studieren. Er bekräftigt erneut: "Aber die Ukraine steht. Die Ukraine kämpft. Die Ukraine betet." Das Kirchenoberhaupt nutzte seine Videobotschaft zudem auch erneut für einen Friedensappell.

Jeden Tag seit Kriegsbeginn in der Ukraine meldet sich der Großerzbischof in einer Videobotschaft zu Wort. Diesen Samstag ist bereits der 178 Tag seit Kriegsbeginn. Schewtschuk geht in seinen Beiträgen nicht nur auf tägliche Probleme ein, sondern behandelt auch jeweils spezifische theologische Thema.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 aytac 22. August 2022 
 

@Adamo

Sehr richtig. Dabei war der Unfall am 26.4.1986 in Tschernoby ziviler Natur, es ist wohl ein Experiment außer Kontrolle geraten. Die humanen und wirtschaftliche Schäden sind unermesslich. Selbst jetzt wird man kaum Zugang von Statistiken über Strahlungsschäden in dem Gebiet bekommen. Wie viel größer könnte der Schaden bei einem GAU infolge von Militärhandlungen sein. Möchte man sich nicht vorstellen.


0
 
 aytac 22. August 2022 
 

@creationist

Gehört zwar nicht zum Diskussionsthema, aber als höflicher Mensch antworte ich Ihnen.
Ich bin in Berlin geboren und habe einen deutschen Pass. Aytac ist ein türkisch / arabischer Name und bedeutet soviel wie Mondkrone. Alles klar?


0
 
 girsberg74 21. August 2022 
 

Mit der Bitte um Nachsicht, dass ich mich kurzgefasst habe

@kranichsteiner wegen @girsberg74

Nein, das Wort „Angst“ hat außer mir niemand verwendet; man kann aber diesen Sachverhalt mit anderen Worten darstellen beziehungsweise erschließen.

Die, die Verantwortung tragen, wissen um die Bedrohungen; sie müssen aber nicht alles öffentlich darlegen, vor allem nicht vor denen, die gar nichts an der Sache tun können, sondern höchstens den Verantwortlichen in den Arm zu fallen, womit die Probleme der Ukraine nicht gelöst würden, außer dass die Ukraine unter allen Bedingungen kapitulierte.


1
 
 Rolando 21. August 2022 
 

Dazu die österreichische Presse

https://www.wochenblick.at/brisant/super-gau-droht-saporoschje-atomkraftwerk-wird-mit-west-waffen-beschossen/


0
 
 Adamo 21. August 2022 
 

Die Angst vor einer Freisetzung radioaktiven Materials durch Beschuss des Atomkraftwerkes

Saporischtscha ist extrem real!
Das sollte nicht durch naive Äusserungen heruntergespielt und verharmlost werden.

Ist den Menschen noch immer nicht klar geworden, dass unsere Waldböden und Pilze mit radioaktivem Material durch die Explosion des Atomkraftwerkes Tschernobyl belastet sind?

Vor dem Verzehr von Pilzen wird heute noch nach
36 Jahren gewarnt.

Das Atomkraftwerk Tschernobyl explodierte am 26.April 1986, also vor 36 Jahren!


0
 
 creationist 21. August 2022 
 

@Aytac

kommst aus Turkey?


1
 
 kranichsteiner 21. August 2022 
 

@girsberg74

Ich sehe niemanden außer Ihnen, der hier das Wort "Angst" verwendet. Und die Sorge, die sich Großerzbischof Schewtschuk macht, kann ich durchaus nachempfinden.


4
 
 girsberg74 21. August 2022 
 

Angst ist jetzt nicht zu gebrauchen !

Nicht dass man sich nicht um solche Risiken nicht sorgen soll, Angst aber macht Menschen unsicher und handlungsunfähig, sie fallen dann denen in den Arm, die verantwortlich Entscheidungen für alle treffen müssen.


1
 
 aytac 21. August 2022 
 

Eben vor solchen Risiken bei Atomkraftwerken, wie z.B. Militärischer Beschuss oder militärischer bzw. ziviler Flugzeugabsturz, haben sehr viele Menschen schon lange Zeit gewarnt. Sie wurden viel zu lange nicht ernst genommen.


3
 

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