Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  6. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  13. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  14. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  15. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten

FBI überwachte Lebensschützer nach Entscheidung ‚Dobbs v. Jackson’

10. März 2023 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das FBI wies die Vorwürfe in einer Stellungnahme zurück. Es würden keine Untersuchungen auf Grundlage bestimmter politischer oder sozialer Ansichten durchgeführt.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Ein Informant hat bei einer parlamentarischen Anhörung des US-Kongresses bestätigt, dass die US-Bundespolizeibehörde FBI nach dem Abtreibungsurteil „Dobbs v. Jackson Women’s Health Services“ Lebensschutzorganisationen verstärkt überwacht hat. Bei dem Informanten handelt es sich um Garret O’Boyle, der selbst Mitarbeiter des FBI war.

Das FBI habe ein besonderes Kennzeichen erstellt, unter welchem Gewaltdrohungen im Zusammenhang mit der Entscheidung „Dobbs v. Jackson Women’s Health Services“ erfasst wurden, mit welcher der Oberste Gerichtshof die generelle Abtreibungserlaubnis aufgehoben und die Regelung der Abtreibung in die Kompetenz der Bundesstaaten gelegt hat. Dieses Vorgehen schien zunächst legitim zu sein, da Drohungen gegen Mitarbeiter des Obersten Gerichtshofes strafbare Handlungen sind. Das FBI habe ähnliche Kennzeichen für vergleichbare Situationen erstellt. O’Boyle stellte dann aber fest, dass das FBI sich auf Lebensschützer konzentrierte.


Das Vorgehen der Behörde irritierte O’Boyle, da es doch die Abtreibungsbefürworter waren, die vor den Privatwohnungen der Richter des Obersten Gerichtshofes protestierten und teilweise Gewalt androhten. Die Mitarbeiter des FBI erhielten dann die Anweisung, Lebensschutz-Schwangerschaftszentren genauer unter die Lupe zu nehmen.

O’Boyle kam diese Anweisung seltsam vor, da bei einer Aufhebung des Abtreibungsurteils „Roe v. Wade“, die mit „Dobbs v. Jackson“ geschehen ist, Angriffe auf Lebensschutzzentren zu erwarten waren. Nachdem er seine Bedenken geäußert und auch dem Kongress mitgeteilt hatte, sei er vom FBI suspendiert worden, sagte O’Boyle.

In einer Stellungnahme gegenüber dem Nachrichtensender Fox News wies das FBI die Vorwürfe zurück. Die Behörde untersuche Gewalt und Drohungen unabhängig von der Motivation oder Position der betreffenden Person. Es würden keine Untersuchungen auf Grundlage bestimmter politischer oder sozialer Ansichten durchgeführt, gab das FBI bekannt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  2. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  3. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  4. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  5. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  6. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  7. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt







Top-15

meist-gelesen

  1. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  2. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  3. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  4. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  5. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  6. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
  7. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  8. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  9. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  10. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  11. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  12. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  13. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  14. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  15. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz