SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
- Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
- Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
- „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
- Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
- „Das Ende von Maria 2.0“
- Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
- US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
- Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
- Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
- Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
- Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
| 
Britisches Parlament beschließt Zensurzonen um Abtreibungseinrichtungen16. März 2023 in Prolife, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Sogar stilles Beten und einvernehmliche Gespräche sind in der Nähe von Abtreibungskliniken und –beratungsstellen verboten.
London (kath.net/idea/jg)
Das britische Parlament hat die Einrichtung so genannter „Zensurzonen“ um Abtreibungseinrichtungen beschlossen. Das neue Gesetz untersagt jede Form der Beeinflussung im Umkreis von Abtreibungskliniken und –beratungsstellen, berichtet die Menschenrechtsorganisation ADF (Alliance Defending Freedom, dt. Allianz zur Verteidigung der Freiheit). Die Regelung gilt für die Landesteile England und Wales.
Bereits am 7. März wurde ein Änderungsantrag abgelehnt, mit welchem stille Gebete und einvernehmliche Gespräche zwischen Gehsteigberatern und Personen, welche die Abtreibungseinrichtung besuchen, von den Verboten ausgenommen sein sollten. Die ADF bezeichnete das Gesetz als „Wendepunkt für die Grundrechte und –freiheiten in unserem Land“. Es laufe auf eine „Kriminalisierung der Gedankenfreiheit“ hinaus. Stille Gebete und einvernehmliche Gespräche dürften in einem demokratischen Staat nie unter Strafe gestellt werden, betonte die Organisation. 
Laut ADF wurde die Lebensschützerin Isabel Vaughan-Spruce am 6. März in Birmingham erneut wegen eines stillen Gebetes in der Nähe einer Abtreibungsklinik verhaftet. Erst im Dezember 2022 war sie aus dem selben Grund angeklagt, im Februar aber vom Gericht freigesprochen worden. Die neuerliche Verhaftung von Vaughan-Spruce zeige, wie stark die Gedankenfreiheit in Großbritannien durch zweideutige Gesetze bereits jetzt ausgehöhlt sei, stellte die Lebensschützerin in einer Pressemitteilung der ADF fest.
In Deutschland sind ebenfalls Zensurzonen um Abtreibungseinrichtungen geplant. „Familienministerin“ Lisa Paus (Bündnis 90/Die Grünen) arbeitet „mit Hochdruck“ daran. Unter anderem sollen Gebetswachen in der Nähe von Abtreibungskliniken und –beratungsstellen verboten werden. Die ADF hat die Pläne kritisiert. Zensurzonen seien „hochgefährlich und antidemokratisch“, wirft die Organisation der deutschen Bundesregierung vor.
© Foto: Picture Alliancs/Jacob King
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | modernchrist 19. März 2023 | | | | Schiefe Ebene Es ist so: Betritt man einmal eine schiefe Ebene, sagt einmal Ja zu etwas Verbrecherischem, dann folgt eins aufs andere. Es wird immer schlimmer bis zur Diktatur und zur Ausgrenzung ganzer Menschengruppen und deren Denken.
Das ist eine Lehre aus der deutschen Geschichte! Dazu sind Profeten da, dass sie dies immer wieder kundtun, ausrufen, warnen. Dazu wären die Bischöfe und Hirten da, dazu sollten Hirtenbriefe dienen!
Was nützt verschleuderter Segen an alle, die dies wollen, die keinesfalls sich nach Gottes Geboten richten wollen und sogar selbstbestimmt und "verantwortungsvoll" dann ihr Kind töten! Sie sind durch diese Tat mit der Tatstrafe der Exkommunikation belegt! Und davor sollen wir nicht mehr warnen dürfen? Wir sollen nicht mehr das Kind in letzter Minute bevor es in die Tötungsklinik hineingetragen wird, versuchen dürfen, zu retten? Das ist Vergewaltigung einer aktiven Nächstenliebe dem Kind gegenüber und Verhinderung der möglichen Lebensrettung eines Menschen. |  0
| | | | | Chris2 16. März 2023 | | | | So beginnen Diktaturen. "Gedankenverbrechen". Und das Allerschlimmste: Man "schützt" damit die Massentötung völlig wehrloser Kinder. So sieht es offenbar aus, wenn Hochkulturen sich selbst zerstören. Endstadium. Wie viele Millionen Euro an Blutgeld sind im Vorfeld an Parlamentarier geflossen? Shame on you! |  3
| | | | | Stephaninus 16. März 2023 | | | | Englands Traditionsbruch Ich bin davon überzeugt, dass es Kräfte gibt, die davon profitieren, dass sich möglichst viele Menschen mit der Schuld der Abtreibung belasten. Eine Gesellschaft, die von einem schlechten Gewissen beschwert ist oder dieses verdrängen muss, wird in gewissem Sinne manipulierbarer. Den "Besuch der alten Dame" könnte man auch so lesen: Wir alle sollen in die Beseitigung von Ungeborenen verstrickt werden.
Mein Vorschlag an die Lebensschützer: Sucht Euch eine Kirche in der Nähe einer Abtreibungsklinik und markiert so - auch gegen aussen - Präsenz.
England als Mutter freier Meinungsäusserung droht im Zeichen einer intoleranten political correctness seinen innersten Markenkern zu beschädigen. Das wird auf Dauer nicht gut gehen....auch bei uns nicht. |  3
| | | | | Taubenbohl 16. März 2023 | | | |
Vor der Verabschiedung des Abtreibungsgesetzes von 1967 in England und Wales wurde darüber gesprochen, die Abtreibung sicher, legal und SELTEN zu machen. Ich erinnere mich gut. Es war sehr umstritten für eine Bevölkerung, die glaubte, Abtreibung sei böse. Das Gesetz wurde eingeführt, um Abtreibungen für die „harten Fälle“ (wie Contergan) zu ermöglichen, und doch wird nach 55 Jahren mehr als 1 von 5 Schwangerschaften abgebrochen. Wo 97 Prozent der Abtreibungen aus sehr zweifelhaften Gründen der psychischen Gesundheit durchgeführt werden. Alles vom Steuerzahler bezahlt (schätzungsweise 250 Millionen Pfund) und zu 80 % von privaten kommerziellen Kliniken durchgeführt. Ein Geschäft.
Eine Schande.
Und jetzt ist Beten ein öffentliches Ärgernis.
Das historische England existiert nicht mehr.
Der Covid-Lockdown war übrigens der letzte Nagel im Sarg. |  3
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuAbtreibung- ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
- US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
- Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
- SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
- US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
- US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
- Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
Großbritannien- Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
- Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
- König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
- Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
- Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
- Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam
- Reform UK will Umwandlung von Kirchen in Moscheen verbieten
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
- Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
- Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
- Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
- Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
- Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
- USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
- Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
- Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
- Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
- Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
- Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
|