Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  6. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  7. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  8. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  9. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  10. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  11. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  15. Die große Täuschung

US-Vizepräsidentin Harris hält Einschränkungen von Tötung Ungeborener für ‚inhuman’

23. März 2023 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Abtreibungsverbote und –einschränkungen seien ‚der Gipfel der Unverantwortlichkeit’, sagte die Politikerin in einem Fernsehinterview.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat die Abtreibungsverbote und –einschränkungen, die in den USA seit dem Urteil „Dobbs v. Jackson Women’s Health Organization“ auf Ebene der Bundesstaaten möglich sind, als „unverantwortlich“ und „inhuman“ bezeichnet.

Harris war am 15. März zu Gast in der „The Late Show with Stephen Colbert“. „Ich denke, es ist der Gipfel der Unverantwortlichkeit“, sagte sie auf die Frage von Moderator Stephen Colbert, wie sie die Gesetze beurteile, die zur Einschränkung der Abtreibung erlassen worden sind. In vielen Fällen sei es „inhuman, was in Staaten in unserem Land geschehen ist“. Einige Bundesstaaten der USA hätten Gesetze erlassen, „die Gesundheitsversorger kriminalisieren, buchstäblich Gefängnisstrafen vorsehen für Ärzte und Krankenpfleger, die reproduktive Gesundheitsleistungen erbringen, die Frauen dafür bestrafen, dass sie eine Leistung suchen, für die sie sich entschieden haben, die sie brauchen“, sagte die Politikerin wörtlich laut Hollywood Reporter.


Harris kritisierte die Bundesstaaten, die Abtreibungen angeblich auch in Fällen von Vergewaltigung oder Inzest verbieten. „Nachdem eine Person einen schlimmen Missbrauch ihres Körpers erlebt hat, sagt ihr die Regierung: ‚Jetzt hast Du auch keine Autonomie und bis nicht in der Lage Entscheidungen über Deinen Körper zu treffen, wenn es um Entscheidungen geht, die Du als nächstes triffst.’“

Etliche Aussagen von Harris entsprechen nicht den Tatsachen, schreibt Micaiah Bilger für LifeNews. Die Abtreibungsverbote sehen keine Strafen für die Frauen vor, sondern nur für Ärzte, die gegen das Gesetz verstoßen. Die Abtreibung gehört auch nicht zur Gesundheitsversorgung. Die Aufgabe der Gesundheitsversorgung ist die Heilung der Patienten. Bei der Abtreibung wird das Ungeborene getötet.

Abtreibungen sind auch nicht „notwendig“. Eine Untersuchung des Charlotte Lozier Institute hat ergeben, dass in den USA fast alle Abtreibungen nicht aus medizinischen Gründen durchgeführt werden. Nur 2,7 Prozent werden wegen Risiken für das Leben der Mutter, wichtige Körperfunktionen oder anderen gesundheitlichen Bedenken durchgeführt. Diese bilden Ausnahmen und sind selbst unter den gegenwärtig gültigen Abtreibungsverboten erlaubt. Studien des Guttmacher Institute und anderer haben ergeben, dass die meisten Babys aufgrund finanzieller Probleme oder Druck des Umfeldes der Frau abgetrieben werden.

In Fällen von sexuellem Missbrauch heilt die Abtreibung das Trauma der Mutter nicht. In vielen Fällen sagen Vergewaltigungsopfer, dass die Abtreibung ihr Trauma nur noch schlimmer gemacht habe. Eine Untersuchung des Elliot Institute ergab, dass 80 Prozent der Vergewaltigungsopfer, die abgetrieben haben, ihre Entscheidung später bereuen.

Mit ihrer Abtreibungspolitik vertritt Harris nicht die Mehrheit der US-Amerikaner. Meinungsumfragen zeigen, dass eine Mehrheit eine Begrenzung der Abtreibung für richtig hält.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Lebensschützer über Trump: Gemischte Bilanz nach dem ersten Jahr der zweiten Amtszeit
  2. Trump streicht Organisationen das Geld, die DEI-Projekte und LGBTQ-Ideologie verbreiten
  3. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  4. Bibel-Podcast wieder unter den Top 10 der Apple Podcasts
  5. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  6. Vatikan prüft Teilnahme an Trumps Friedens-Rat für Gaza
  7. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen

Abtreibung

  1. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  2. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
  3. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  4. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  5. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  6. Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
  7. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  10. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz