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Coca-Cola Aktionäre lehnen Rückzug aus Lebensschutz-Staaten ab

13. Mai 2023 in Prolife, 5 Lesermeinungen
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Der Vorschlag kam von einer linken Gruppe, die als Aktionärin an der Hauptversammlung des Unternehmens teilnahm und dort ihre Idee einbrachte.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Die Aktionäre des Gertränkeherstellers Coca-Cola haben mit deutlicher Mehrheit einen Vorschlag abgelehnt, der darauf hinaus gelaufen wäre, dass das Unternehmen sich aus US-Bundesstaaten zurückzieht, die Einschränkungen oder Verbote der Abtreibung erlassen haben. 87 Prozent der Stimmen waren gegen den Vorschlag.

Der Vorschlag kam von Seiten der Aktionäre, nicht vom Unternehmen. Aktionäre können Vorschläge zur Unternehmenspolitik einbringen, über welche bei der Hauptversammlung abgestimmt wird. Die linke Gruppe „As You Sow“ (dt. „Wie Du säst“) hat einen Antrag eingebracht, dass Coca-Cola einen Bericht über das Risiko erstellt, welches durch Einschränkungen der „reproduktiven Rechte“ (gemeint ist die Abtreibung, Anm. d. Red.) für das Unternehmen entstehen könnten. Der Bericht müsste mögliche Risiken oder Kosten darstellen, welche dem Unternehmen entstehen, wenn ein Bundesstaat die Abtreibung einschränkt oder verbietet.


Coca-Cola sollte jede Entscheidung hinsichtlich der Schließung oder Ausweitung von Tätigkeiten, die durch die strengen Abtreibungsgesetze bedingt sind, bekannt geben, ebenso Strategien hinsichtlich der politischen Einflussnahme, beispielsweise durch Spenden an politische Organisationen oder Kandidaten sowie Strategien der Öffentlichkeitsarbeit, schlug „As You Sow“ vor.

Da die Risiken im Mittelpunkt stehen, bedeutet der Vorschlag letztlich, dass Coca-Cola sich aus den Bundesstaaten mit Einschränkungen oder Verboten der Abtreibung zurückziehen soll, Politiker nicht mehr unterstützen soll und die Öffentlichkeit über die Vorteile der Abtreibung informieren soll, schreibt Jerry Bowyer, Herausgeber von Townhall Finance.

 


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