Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  8. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  9. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  10. Es gibt keine zweite Chance mehr
  11. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen

Abtreibungsarzt wird Lebensschützer, nachdem ein Baby eine Abtreibung überlebt

20. Mai 2023 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dr. John Buchalski bildet jetzt medizinsiches Personal für die Arbeit in Lebensschutzzentren aus.


Arlington (kath.net/LifeNews/jg)
Dr. John Bruchalski ist ein Frauenarzt, der früher Abtreibungen durchgeführt hat. In einem Interview mit Lila Rose, der Gründerin und Präsidentin der Lebensschutzorganisation Live Action, gab er Zeugnis von seiner Wandlung zum Lebensschützer.

Zu dieser Zeit habe er ein Doppelleben geführt, sagte Bruchalski. Er habe wieder begonnen, in die Kirche zu gehen und sogar in einem Lebensschutzzentrum schwangeren Frauen geholfen, die ihre Babys bekommen wollten. In seinem Hauptberuf als Frauenarzt in einem Krankenhaus im US-Bundesstaat Virginia führte er aber auch Abtreibungen durch.

Eines Tages hatte er zwei Patientinnen, die im selben Stadium der Schwangerschaft waren, und zwar in der 22. oder 23. Woche. Eine Mutter wollte ihr Baby, die andere nicht. Er habe die Geburt des ersten Babys hinausgezögert, damit es sich im Mutterleib weiter entwickeln konnte um nach der Entbindung bessere Überlebenschancen zu haben.


Bei der anderen Patientin führte er eine Abtreibung durch, um den „ungewollten Fötus“ zu entfernen. Das Baby kam aber lebend zur Welt, berichtete Bruchalski. Es weinte, keuchte, machte quietschende Geräusche, erinnerte er sich. Seine erste Reaktion war das Baby zu ersticken um der Mutter mögliche Leiden zu ersparen. Er tat das nicht, sondern wog das Baby, das größer war als er gedacht hatte, und stellte fest, dass es 505 Gramm hatte. Das waren fünf Gramm mehr als notwendig, um in Virginia vor dem Gesetz als menschliches Lebewesen zu gelten.

Das Gesetz von Virginia verlangte, in diesem Fall die neonatologische Intensivstation zu verständigen, um das Baby wiederzubeleben. Es ging nicht mehr darum, was die Mutter oder er gewollt hätten. Er habe dem Gesetz zu folgen gehabt, sagte Bruchalski.

Die Ärztin der Neonatologie habe die Situation sofort erfasst und gesagt: „Hey, Bruchalski, hör auf meine Patienten wie kleine Tumore zu behandeln.“ Ihre Reaktion sei ein Weckruf für ihn gewesen, sagte Bruchalski. Er habe an diesem Tag aufgehört, Abtreibungen durchzuführen. Gott habe sein Leben geändert, er habe bereut und sich bekehrt und eine Organisation gegründet, die dem medizinischen Personal die Arbeit in Lebensschutzzentren lehrt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  2. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  3. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  4. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen
  5. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  6. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  7. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  8. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  9. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  10. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  10. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  11. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  12. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  13. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  14. Es gibt keine zweite Chance mehr
  15. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz