Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  6. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  7. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  8. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  9. Adios Toni!
  10. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  11. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  12. Ebola-Ausbruch in Ostafrika: Groß-Wallfahrt in Uganda abgesagt
  13. Die offenen Türen des Glaubens, der Kirche und des Herzens
  14. Medien spekulieren weiter über möglichen Beginn des Seligsprechungsprozesses für Benedikt XVI.
  15. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

Nancy Pelosi: Wenn sie gewinnen, werden Demokraten Abtreibung landesweit legalisieren

4. Mai 2024 in Prolife, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lebensschützer befürchten in diesem Fall eine Legalisierung der Abtreibung auf Verlangen bis zur Geburt.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
In einem Interview mit dem Fernsehsender MSNBC stellte Nancy Pelosi (84) fest, dass die Demokratische Partei die Abtreibung landesweit legalisieren wird, wenn sie nach den Wahlen im November die Möglichkeit dazu hat. Pelosi ist Abgeordnete der Demokratischen Partei im US-Repräsentantenhaus und war von 2007 bis 2011 und von 2019 bis 2023 dessen Sprecherin.

Abtreibung sei eine Frage der Demokratie, behauptete Pelosi. Es gehe „um die Freiheit“ der Frauen, „eigene Entscheidungen zu treffen.“ Abtreibung sei eine „persönliche Entscheidung, eine wirtschaftliche Entscheidung am Küchentisch der amerikanischen Familien, ob und wann sie ihre Familien erweitern oder gründen können“, sagte sie wörtlich.


Ein landesweites Abtreibungsverbot sei „schrecklich für unser Land“, fuhr sie fort. Die Demokratische Partei müsse daher das Weiße Haus gewinnen, „mit unserem großartigen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Joe Biden, der eine Vision für Amerika hat, die mit der Vision der Gründerväter, dem Opfer unserer Männer und Frauen in Uniform, den Hoffnungen unserer Kinder und ihrer Familien übereinstimmt.“ Die Partei müsse auch eine Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses gewinnen.

Dann könne die Regelung des mittlerweile aufgehobenen Abtreibungsurteils „Roe v. Wade“ gesetzlich kodifiziert werden.

Diese Regelung geht von einem „Recht auf Abtreibung“ aus. Abtreibung ist daher nach dieser Regelung grundsätzlich legal. Abtreibungsverbote dürfen frühestens dann einsetzen, wenn das Ungeborene außerhalb des Mutterleibes lebensfähig ist. Sollte „Roe v. Wade“ gesetzlich festgelegt werden, wäre daher eine Regelung möglich, die Abtreibung bis zur Geburt legalisiert, da Abtreibungsverbote im Urteil „Roe v. Wade“ zwar möglich, aber nicht vorgeschrieben sind.

Einschränkungen und Verbote der Abtreibung, die viele Bundesstaaten seit der Aufhebung von Roe v. Wade 2022 erlassen haben, würden durch das neue Gesetz aufgehoben werden. Das Gleiche würde für Bestimmungen gelten, die beispielsweise Warteperioden oder verpflichtende Ultraschalluntersuchungen vor Abtreibungen festlegen.

Hier setzt die Kritik der Lebensschutzorganisationen an, die der Demokratischen Partei vorwerfen, Abtreibungen auf Verlangen bis zur Geburt legalisieren zu wollen. Sie weisen darauf hin, dass eine Mehrheit der US-Amerikaner Abtreibungsmöglichkeiten klar begrenzen wollen.

 

Foto: Archivbild Nancy Pelosi

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. ‚Rededicate 250‘: Tausende feiern auf der National Mall die Rückbesinnung auf Gott
  2. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  3. Erzdiözese New York droht Insolvenz – jetzt sollen Pfarren Geld aufbringen
  4. US-Regierung streicht 11-Millionen-Dollar-Vertrag mit kirchlicher Wohltätigkeitsorganisation
  5. Bericht des US-Justizministerium: Regierung Biden ging gezielt gegen Lebensschützer vor

Abtreibung

  1. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  2. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  3. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  4. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen
  5. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  6. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  7. Adios Toni!
  8. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  9. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  10. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  11. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  12. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  13. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  14. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  15. „Ohne Jesus wären wir nicht mehr zusammen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz