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USA: Vorsprung für Trump unter katholischen Wählern

7. Mai 2024 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Amtsinhaber Joe Biden hat sich auch in diesem Wahlkampf als ‚gläubiger Katholik’ bezeichnet, obwohl er wichtige Inhalte des katholischen Glaubens ablehnt, darunter das das Töten von kleinen, ungeborenen Kindern


Washington D.C. (kath.net/jg)
In den USA haben sich die katholischen Wähler in den letzten Jahren zunehmend von Joe Biden abgewandt. Sein Herausforderer Donald Trump hat jetzt einen deutlichen Vorsprung in dieser Wählergruppe, berichtet der Sender Fox News.

Das Meinungsforschungsinstitut Pew Research hat am 30. April eine Umfrage veröffentlicht, in welcher die Kandidaten für die Präsidentenwahl  nach ihrer Popularität bei verschiedenen religiösen Gruppen geordnet waren.


Bei einem direkten Duell mit Amtsinhaber Joe Biden würden 55 Prozent der katholischen Wähler Donald Trump unterstützen oder wahrscheinlich unterstützen. Joe Biden hätte nur 43 Prozent der katholischen Wähler hinter sich.

Die Differenz von 12 Prozentpunkten ist deutlich höher als 2020. Damals hatte Trump nur einen minimalen Vorsprung von 50 zu 49 Prozent.

Eine deutliche Veränderung hat sich unter den hispanischstämmigen Katholiken gezeigt. Biden führt hier mit 49 vor Trump mit 47 Prozent. Im Jahr 2020 zeigte eine Umfrage, die ebenfalls von Pew Research durchgeführt wurde, in dieser Wählergruppe einen deutlichen Vorsprung für Biden, der mit 67 zu 26 Prozent deutlich vor Trump lag.

Unter den Protestanten hat Trump laut der aktuellen Umfrage einen komfortablen Vorsprung. Er liegt mit 60 Prozent Unterstützung deutlich vor Biden, dem 38 Prozent ihre Stimme geben wollen.

Atheisten, Agnostiker und religiös nicht gebundene Wähler unterstützen Biden mit deutlichem Vorsprung. Ungefähr 69 Prozent würden ihm ihre Stimme geben, nur 28 Prozent unterstützen Trump.

Biden hat auch in diesem Wahlkampf immer wieder betont, dass er ein „gläubiger Katholik“ sei, obwohl er wesentliche Inhalte der katholischen Lehre ablehnt, darunter das Abtreibungsverbot.

 

Foto: Archivbild Donald Trump

 


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