Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  7. Adios Toni!
  8. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  9. Medien spekulieren weiter über möglichen Beginn des Seligsprechungsprozesses für Benedikt XVI.
  10. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  11. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  12. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  13. Koptisch-Orthodoxe Kirche nimmt Dialog mit Rom wieder auf
  14. „Nach der päpstlichen Erklärung brach in der Konzilsaula langanhaltender Applaus aus“
  15. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam

Christlicher Prediger warnt vor neuem Taylor Swift-Album

30. November 2024 in Kultur, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Lieder von „The Tortured Poets“ enthalten teils antichristliche Texte, schreibt Shane Pruitt.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Das neueste Album von Taylor Swift enthalte antichristliche Texte, warnt der evangelikale Prediger Shane Pruitt. Er hat damit eine Debatte auf seiner Facebook-Seite ausgelöst. Es gibt zu seiner Stellungnahme bereits 500 Kommentare und 3.000 „Likes“, berichtet beliefnet.com.

Swift hat am 19. April ein Album mit dem Titel „The Tortured Poets Department“ (dt. „Abteilung der gefolterten Poeten“) veröffentlicht. Er sei bestimmt niemand, der säkulare Musik grundsätzlich ablehne, schreibt Pruitt einleitend. Es gebe aber einen Unterschied zwischen säkular und antichristlich.

Anschließend zitiert er einige Passagen aus dem Lied „But Daddy I Love Him“ (dt. „Aber Papa, ich liebe ihn“). Offenbar in Anspielung auf Christen singt Swift: „But daddy I love him / I just learned these people only raise you / To cage you / Sarahs and Hannahs in their Sunday best / Clutchin’ their pearls, sighing, ‘What a mess’ / I just learned these people try and save you ‘Cause they hate you.“


Dt. Arbeitsübersetzung von kath.net: „Aber Papa, ich liebe ihn / Ich habe gerade gelernt, dass diese Leute Dich nur aufziehen / Um Dich einzusperren / Sarahs und Hannahs in ihren Sonntagskleidern / Die ihre Perlen umklammern und seufzen: ‚Was für ein Schlamassel‘ / Ich habe gerade gelernt, dass diese Leute versuchen, dich zu retten, weil sie dich hassen.“

Im selben Lied heißt es weiter: „God save the most judgmental creeps / Who say they want what’s best for me / Sanctimoniously performing soliloquies I’ll never see / Thinkin’ it can change the beat / Of my heart when he touches me / And counteract the chemistry / And undo the destiny / You ain’t gotta pray for me / Me and my wild boy and all of this wild joy / If all you want is gray for me / Then it’s just white noise, and it’s just my choice.“

Dt. Arbeitsübersetzung von kath.net: „Gott schütze die voreingenommenen Widerlinge / Die sagen, sie wollen das Beste für mich / Scheinheilig Selbstgespräche führen, die ich nie sehen werde / Sie denken, sie können den Schlag / Meines Herzens ändern, wenn er mich berührt / Und der Chemie entgegenwirken / Und das Schicksal ungeschehen machen / Du musst nicht für mich beten / Mich und meinen wilden Jungen und all diese wilde Freude / Wenn alles, was du willst, grau für mich ist / Dann ist es nur weißes Rauschen, und es ist nur meine Wahl.“

Ein weiteres Lied des Albums hat den Titel „Guilty As Sin“ (dt. „Schuldig wie die Sünde“). Ein Vers lautet: „What if I roll the stone away? / They’re gonna crucify me anyway / What if the way you hold me is actually what’s holy.“

Dt. Arbeitsübersetzung von kath.net: „Was ist, wenn ich den Stein wegrolle? / Sie werden mich ohnehin kreuzigen / Was ist, wenn die Art wie Du mich hältst, tatsächlich das Heilige ist.“

Pruitt stellt sich und seinen Lesern die Frage, ob man als Christ, der vom Geist erfüllt ist, sich von Versen, die nicht nur anders sind, als das, was man glaubt, sondern sich darüber lustig machen, unterhalten lassen sollte. Sollte man bei diesen Liedern mitsingen? Sollte man sie seinen Kindern vorspielen?

Schon vor Pruitts Kommentar auf Facebook war das Album wegen anstößiger Worte und Formulierungen in Diskussion. Elf der 31 Lieder erhielten sogar eine Warnung vor anstößigen Ausdrücken.

Die christliche Internetseite MovieGuide, die Filme und Unterhaltungsmedien rezensiert, hat Swifts Album ebenfalls kritisch kommentiert. Die Lieder seien voll von Anspielungen, in denen sich Swift über Gott erhebe. In zwei Liedern würde Swift die christliche Sexualethik heruntermachen, schreibt MovieGuide.

 

Foto: Taylor Swift (ganz rechts) bei der Aufführung von „Willow“ im Rahmen der „The Eras Tour“ in Arlington, Texas, USA am 2. April 2023.
Copyright: Ronald Woan aus Redmond WA, USA., Wikimedia Commons Lizenz CC BY-SA 2.0, Bild verändert.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Musik

  1. Die offizielle Hymne für den Papstbesuch in Spanien Anfang Juni wurde vorgestellt
  2. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  3. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
  4. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  5. Familienmusical „Pauline – Mut verändert die Welt“ startet im April
  6. ‚Zwingt mich nicht, da hinunter zu kommen’
  7. "For God is with us"
  8. Christliche Country-Musikerin Loretta Lynn gestorben
  9. Erstmals christliches Musikfestival in Sanremo
  10. Beethoven war "religiös mit fast missionarischem Anliegen"






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  5. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  6. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  7. Adios Toni!
  8. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  9. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  10. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  11. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  12. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  13. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  14. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  15. Papst: Keine einfachen Rezepte in der demografischen Krise

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz