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Barrabas-Darsteller bekehrte sich durch Mel Gibsons ‚Passion’

11. März 2005 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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"In Jesus habe ich das endgültige Ziel dieser Suche gefunden", sagt der Schauspieler Pedro Sarubbi.


Madrid (www.kath.net) Der Barrabas-Darsteller in Mel Gibsons Film „Die Passion Christi“ bekehrte sich während der Dreharbeiten. Das berichtet das Magazin der Erzdiözese Madrid „Alpha und Omega“ in seiner jüngsten Ausgabe. Pedro Sarubbi erklärte in einem Interview mit der italienischen Zeitschrift „Avvenire“, er habe noch nie etwas Vergleichbares bei Dreharbeiten erlebt.

„Gibson bat mich, nicht auf Jim Caviezel zu schauen, der den Jesus spielte, bis zur letzten Szene, wo wir beide gemeinsam erscheinen“, erzählte er. „Barrabas ist wie ein wilder Hund“, habe Gibson zu ihm gesagt, „aber einen Moment lang wird er wieder ganz klein: Wenn er dem Sohn Gottes begegnet und gerettet wird. Ich möchte, dass dein Blick wie einer eines Menschen ist, der Jesus zum ersten Mal sieht.“

Pedro Sarubbi versuchte, die Anweisungen Gibsons in die Tat umzusetzen: „Ich tat, wie er gesagt hatte, und als sich unsere Augen trafen, fühlte ich eine Art Stromstoß. Es war so, als ob ich Jesus wirklich sehen würde. Ich habe niemals in all den Jahren der Schauspielerei so etwas erlebt.“

Der Film „Die Passion Christi“ sei nicht nur eine „professionelle, sondern vor allem eine menschliche Erfahrung“ gewesen, teilte der Schauspieler mit. „Es ist mir nicht peinlich zu sagen, dass ich während dem Dreh eine Bekehrung erlebte. Alle Schauspieler, die mitmachten, veränderten sich ein bisschen nach dieser Erfahrung, aber ich habe von diesem Film viel mehr gelernt als von irgendeinem Vortrag.“

Pedro Sarubbi bekannte, viele spirituelle Erfahrungen gemacht zu haben, ehe er ans Ziel gelangte: „Ich habe sechs Monate lang in einem tibetischen Kloster gelebt, mit einem Schweigegelübde. Ich war in Indien meditieren. Ich habe am Amazonas gelebt. In Jesus habe ich nun das endgültige Ziel dieser Suche gefunden.“



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