Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  14. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

Papst: Laien können Pfarrer als Gemeindeleiter nicht ersetzen

vor Minuten in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auch bei Priestermangel können Laien nicht einen Pfarrer ersetzen oder dessen Aufgaben in der Gemeindeverantwortung übernehmen.


Rom (kath.net/Kipa)
Die Priesterweihe sei eine "unverzichtbare Bedingung für die gültigen Ernennung zum Pfarrer, von der nicht abgesehen darf", betonte Papst Johannes Paul II. am Freitag vor der Vollversammlung der Klerus-Kongregation im Vatikan. Andere Gläubige könnten und sollten aktiv mit dem Priester zusammenarbeiten, auch als Vollzeitkräfte. "Aber da sie nicht das Priesteramt haben, können sie ihn nicht als Pastor ersetzen".

"Für eine Pfarrei ist es von fundamentalen Wichtigkeit, einen Priester als ihren Hirten (Pastor) zu haben", und der Titel eines Pastors sei speziell einem Priester vorbehalten, hob Johannes Paul II. hervor. Denn nur der vom Bischof eingesetzte Priester könne aufgrund seiner besonderen Beziehung zu Christus und seiner sakramentalen Gestalt Eucharistie feiern.

Fataler Irrtum

Es wäre ein fataler Irrtum, sich den gegenwärtigen Schwierigkeiten zu ergeben und so zu tun, als müsse man sich auf eine künftige Kirche ohne Priester einstellen. "In diesem Fall wären die Massnahmen, die man zur Behebung des gegenwärtigen Mangels ergreifen würde, für die kirchlich Gemeinschaft trotz der guten Absicht sehr schädlich". Daher müsse man dort, wo Priestern fehlten, nachdrücklich um Berufungen beten.

Auch beim extremem Mangel keine Ausnahme

Die Zuarbeit von Nicht-Priestern in der Gemeinde sei wünschenswert und notwendig, bekräftigte der Papst. "Aber sie können in keiner Weise die Aufgabe des eigenen Pastors der Pfarrei ersetzen". Auch Fälle von extremem Priestermangel, die zu einer intensiveren Zusammenarbeit mit nicht-geweihten Personen rieten, könnten keine Ausnahme von diesen wesentlichen Kriterien für die Seelsorge bilden.

Der Papst verwies auf das Kirchenrecht, wonach stets ein Priester als letztverantwortlicher Seelsorgsleiter zu bestimmen ist, auch wenn in Notsituationen ein Diakon oder eine andere Person ohne Priesterweihe an der Wahrnehmung der Seelsorgsaufgaben einer Pfarrei beteiligt wird.

Der Papst stellte klar, dass Pastoralräte (Pfarreiräte) in den Gemeinden beratende Funktion hätten. Man müsse alle Formen und Massnahmen zu vermeiden suchen, die de facto den Pfarrer entmachteten. Denn dadurch würde eine Pfarrgemeinde ihre eigentlichen Charakter verlieren.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Papst

  1. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  2. Papst Hadrian VI. (1522-1523) und sein Besuch in Monaco
  3. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  4. Leo XIV. in den Vatikanischen Grotten: Er betet auch an den Gräbern von Pius XII. und Benedikt XVI.
  5. Bemerkenswerte Rede von Papst Leo über Kardinal Merry del Val, Mitarbeiter von Leo XIII. und Pius X.
  6. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 4
  7. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 3
  8. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 2
  9. Leo XIV., Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie
  10. Kardinal Müller: Der nächste Papst muss der Homo-Lobby die Stirn bieten







Top-15

meist-gelesen

  1. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  2. 'Ich habe mich geirrt'
  3. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  4. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  5. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  6. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  7. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  8. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  9. Tantum ergo Sacramentum
  10. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  11. '40 Tage für das Leben' in Wien
  12. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
  13. Fünf Jahre seit der Seligsprechung von Kardinal Wyszyński: „Wer hasst, hat schon verloren“
  14. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  15. Papst feiert Namenstag: Feiertag im Vatikan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz