Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

An Harry Potter ruhig vorübergehen

17. November 2007 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Christa Meves nahm in einem Interview zu Harry Potter Stellung und meint, dass Eltern Kinder lieber "unverfänglichere Bücher" auswählen sollten, z. B. die Bücher von Astrid Lindgren


Wien (www.kath.net)
Die bekannte katholischen Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Christa Meves hat in einem Interview mit der Zeitung „Der Sonntag“ zum neuen Harry-Potter-Band Stellung genommen und gemeint, dass sie „lieber unverfänglichere Bücher für die Kinder auswählen und an diesem ruhig vorübergehen würde“. Wörtlich sagte Meves weiters: „Der Erfolg von Harry Potter ist verständlich, weil die Autorin dem Bedürfnis des Kindes entgegenkommt, von sich aus und durch sein Tun, diese Welt, in der es klein ist, so zu bewältigen, dass es der ”King“ ist. Das ist eine sehr berechtigte Durchgangsstufe des Kindes zwischen fünf und acht. Nach acht merkt das Kind, dass es seine Naivität ändern muss hin zur Realität. In den mittleren Büchern hat Rowling ganz offensichtlich die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischt. Das letzte Buch, so hat man mir gesagt, würde da wieder klare Unterscheidungen treffen und das Problem des Todes miteinbeziehen.“

Die Jugendpsychotherapeutin verweist auch an eine wunderbare Kinderliteratur, wie z. B. die Bücher von Astrid Lindgren. „Es ist wissenschaftlich belegt, dass, wenn man kleinen Kindern schöne Bücher gibt, und diese mit ihnen zusammen betrachtet, sie lebenslänglich bibliophil (Liebhaber des Buches) bleiben.“, betont sie

Auf die Frage, wie wichtig religiöse Erziehung sei, meint Meves, dass es statistisch erwiesen sei, dass das mit einem festen Glauben besser gehe und sagt wörtlich: „Das Christentum gibt Kindern Halt. Religiöse Erziehung geht am besten über die wunderschönen Feste von Weihnachten bis Ostern und vor allem durch das Vorbild der Eltern, durch die Beantwortung der Fragen im christlichen Geiste, wenn z. B. die Oma stirbt. Ich habe oft Kinder in der Praxis, die von einem Todesfall in der Familie schwer geschockt sind. Wenn die Eltern dann keinen Glauben haben und den kleinen Kindern nicht vermitteln können, dass die Oma jetzt beim lieben Gott ist, kann das für das Kind zwischen dem 3. und dem 14. Lebensjahr ein schweres Trauma bedeuten. Das ist ohne Glauben kaum zu bewältigen.“

Harry Potter im kath.net-Forum

KATHPEDIA: Christa Meves



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Harry Potter

  1. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  2. J. K. Rowling: Hogwarts-Zauberschule hatte homosexuelle Schüler
  3. 'Osservatore Romano' lobt Harry Potter
  4. Schwule Harry-Potter-Romanfigur löst Empörung aus
  5. You-Magazin zu 'Harry Potter'-Film: 'Empfehlenswert'
  6. 'Es ist keine offizielle Schrift der Petrusbruderschaft'
  7. Gabriele Kuby kritisiert 'Kampfschrift für Harry Potter'
  8. Neuer Harry-Potter-Film zu grausam
  9. Linzer Priester veröffentlicht 'Pro-Harry-Potter'-Buch
  10. Harry Potter: Peter Fleetwood ohne Auftrag von Ratzinger







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan: Papst nach Lungen-Eingriff offenbar wohlauf
  3. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  6. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  7. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  8. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  12. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  15. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz