Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

Goppel will eigene Katholiken-Kommission in der CSU

12. Februar 2010 in Deutschland, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bayerns früherer Wissenschaftsminister Thomas Goppel (CSU) betreibt die Gründung einer eigenen Katholiken-Kommission in seiner Partei. Damit trennen sich die Wege von Goppel und dem Bonner Publizisten Martin Lohmann


München (kath.net/KNA)
Bayerns früherer Wissenschaftsminister Thomas Goppel (CSU) betreibt die Gründung einer eigenen Katholiken-Kommission in seiner Partei. Das Gründungsgespräch der «ChristSozialen Katholiken (CSK) in der CSU» findet am 6. März in der Münchner Parteizentrale statt. Sofern man dabei Einigkeit über die nächsten Schritte erziele, werde CSU-Chef Horst Seehofer zwei Tage später bei einer Sitzung des Parteivorstands «Geburtshilfe für die CSK» leisten, heißt es in einem Einladungsbrief Goppels vom 11. Februar.

Der Politiker sagte am Freitag auf Anfrage, inzwischen hätten 80 Parteimitglieder Interesse an der Idee, darunter 20 Mandatsträger, vom Bundestagsabgeordneten bis zum Landrat. Es gibt aber auch skeptische Stimmen in der CSU. Der Beauftragte der Landtagsfraktion für die Beziehungen zur katholischen Kirche, Joachim Unterländer, erklärte, er halte die Kommission «nicht für erforderlich» und werde in ihr auch nicht mitarbeiten. Der stellvertretende Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern begrüßte zugleich, dass sich Goppel «für die Verbindung des Katholischen mit der praktischen Politik einsetzt».


Die CSU sei «im Prinzip eine katholische Partei», betonte Goppel. Es sei in diesen Tagen «wieder nötig zu erinnern, wo wir herkommen». Dies soll über regelmäßige öffentliche Wortmeldungen und Diskussionsanstöße im Internet geschehen. Die Gründung eigener CSK-Ortsverbände sei aber nicht geplant. Damit trennen sich die Wege von Goppel und dem Bonner Publizisten Martin Lohmann. Beide hatten vor wenigen Wochen den «Arbeitskreis engagierter Katholiken in der
CDU/CSU» (AEK) ins Leben gerufen.

Lohmann sagte der KNA, inhaltlich seien beide Organisationen «gemeinsam unterwegs». Er habe aber den Wunsch nach bayerischer Eigenständigkeit unterschätzt. Letztlich gehe es CSK wie AEK darum, das C im Namen der Unionsparteien zu profilieren. Dies täten «die einen auf bayerische, die anderen auf bundesdeutsche Art». Goppel sagte, «mir geht es nicht um Störfeuer, sondern um ein bengalisches Licht, damit deutlich wird, wo die Wurzeln unserer Partei sind».

(C) 2010 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  8. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  9. Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘
  10. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. Brücken bauen, Wurzeln schlagen, Gemeinschaft leben. Der Glaube als gemeinsamer Ursprung und Auftrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz