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| ![]() Bush-Memoiren: Papst beeinflusste Nein zu Stammzellforschung1. November 2010 in Chronik, 3 Lesermeinungen George Bush schreibt, er sei vom Auftreten Johannes Paul II. für die Kultur des Lebens so beeindruckt gewesen, dass er einen Monat später die staatliche Förderung der Embryonenforschung untersagte keine Übereinstimmung bei Irakkrieg Washington (kath.net/KAP) Der frühere US-Präsident George W. Bush hat sich in seinem Nein zur embryonalen Stammzellforschung direkt von Papst Johannes Paul II. beeinflussen lassen. Das geht aus einer Vorschau zu Bushs Memoiren hervor. Sie sollen am 9. November unter dem Titel "Decision Points" (Entscheidungspunkte) veröffentlicht werden, wie die US-amerikanische katholische Nachrichten-Agentur CNA am Wochenende berichtete. Beim ersten Treffen zwischen Papst und Präsident Bush im Juli 2001 habe Johannes Paul II. vehement für eine "Kultur des Lebens" in den USA geworben, heißt es laut Vorschau. Bush schreibt demzufolge, er sei von der Vision des Papstes, aber auch von dessen persönlichem Auftreten sehr bewegt gewesen. Einen Monat später untersagte der US-Präsident die staatliche Förderung der Embryonenforschung. In seinen Memoiren wird sich Bush laut Ankündigung seines Verlages auch ausführlich mit seiner Entscheidung zur Invasion im Irak 2003 auseinandersetzen. In diesem Bereich gab es keine Übereinstimmung mit dem Papst. Johannes Paul II. widersprach mehrfach öffentlich der sogenannten Bush-Doktrin, nach der ein Präventivkrieg gegen Länder berechtigt sein sollte, die die USA bedrohen. Copyright 2010 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuJohannes Paul II.
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