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Wenn Papst Franziskus Sie anruft…

14. August 2013 in Kommentar, 6 Lesermeinungen
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„Hallo. Hier spricht Papst Franziskus“, klingt es aus Ihrem Telefon. Wie werden Sie reagieren? – Praxistipps für Ihr Telefongespräch mit dem Papst – Von Petra Lorleberg


Stuttgart (kath.net/pl) Was werden Sie tun, wenn SIE PERSÖNLICH am Telefon hören: „Hallo. Hier spricht Papst Franziskus“?

Wir wissen ja von diesem Papst, dass er bereits viele Menschen mit Telefonanrufen überrascht hat, immer wieder lesen wir Berichte darüber und dabei wird ja sogar die Mehrzahl seiner Anrufe gar nicht medienbekannt. Wie vertraut Papst Franziskus der Griff nach dem Telefon ist, schimmerte schon aus einer Bemerkung seiner Schwester heraus, die kurz nach seiner Wahl über ihn äußerte: Falls er jemanden zu sich ins Team hole, werde er dies nicht zuerst mit anderen durchdiskutieren. Sondern „er wird einfach das Telefon nehmen und sagen ‚Komm gleich herüber!‘“, kath.net hat berichtet.

Okay, in sein Team wird der Papst Sie und mich wohl nicht holen. Aber trotzdem, man darf ja mal mit diesem Gedanken spielen: Ihr Telefon oder Ihr Handy klingelt und Sie sind ohne jede Vorwarnung in ein Gespräch mit dem geistlichen Oberhaupt von 1,2 Milliarden Katholiken verwickelt.


Was Sie nicht tun sollten:

1. Mehr als einmal nachfragen, ob es wirklich der Papst ist. Wenn Sie es ihm wert sind, dass er Sie anruft, wäre es schön, wenn er es Ihnen umgekehrt wert wäre, dass Sie seine Stimme kennen.

2. Sagen Sie auch nicht: „Oh, bitte warten Sie einen Moment – ich muss meine Familie zusammentrommeln, damit sie mithören kann“.

3. Machen Sie keine Stimmaufnahme des Gesprächs. Das ist verboten, wenn der Gesprächspartner zuvor nicht informiert wurde. Sie wollen es trotzdem tun? Dann informieren Sie den Papst einfach kurz darüber.

4. Natürlich werden Sie schrecklich aufgeregt sein. Sie sollten Ihrer Aufregung aber nicht zu viel Ausdruck verleihen. Denn stellen Sie sich umgekehrt vor: JEDER ist aufgeregt, wenn er vom Papst angerufen wird, das ist vielleicht auf Dauer für ihn eher lästig.

Was Sie tun sollten:

1. ZUHÖREN! Wahrscheinlich hat Papst Franziskus einen handfesten Grund für seinen Anruf. Texten Sie ihn nicht einfach voll, sondern atmen Sie tief durch und geben Sie ihm die Gelegenheit, sein Anliegen zu nennen.

2. Es ist nicht nötig, mit Papst Franziskus eine Diskussion darüber anzufangen, wie Sie ihn ansprechen sollen. Korrekt wäre „Eure Heiligkeit“, aber wenn Ihnen dies vor Aufregung gerade nicht einfällt, ist „Papst Franziskus“ sicher auch kein Fettnapf.

3. Haben Sie eine dringende Frage an ihn? Jetzt, beim Lesen dieses Artikels, ist die Zeit, diese Frage im Voraus zu durchdenken.

4. Haben Sie Papier und Stift in Telefonnähe? Schreiben Sie Stichworte mit. Denn Sie müssen damit rechnen, dass Sie vor lauter Aufregung einen Teil seiner Worte vergessen. Auch direkt nach dem Ende des Gesprächs empfiehlt es sich, sofort ein Gedächtnisprotokoll anzufertigen.

5. Sie können ihn am Schluss des Gespräches um seinen Segen für Sie und Ihre Familie bitten. Die Erinnerung daran wird Ihnen möglicherweise jahrelang wertvoll sein.

Sie haben diesen Text bis hierher mitgelesen? Interessant - es scheint also für Sie durchaus ein sehr erfreulicher Gedanke zu sein, von einer so wichtigen Persönlichkeit angerufen zu werden…

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Foto oben: (c) Osservatore Romano


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Lesermeinungen

 bücherwurm 15. August 2013 

Lieber Herr Scopos,

ich kann Sie beruhigen: ich hatte das nicht vergessen. Nur hatte ich diesen Aspekt wie auch andere Aspekte nicht mit aufgenommen, damit der Beitrag nicht unübersichtlich wird. Denn: In der Kürze liegt die Würze.
Wenn Ihnen dies als Beleg reichen könnte, siehe Link:

www.kath.net/news/41929


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 Elster 15. August 2013 

ich würde sagen: gratias und wie gehts, dh haben Sie gut geschlafen und schon gefrühstückt? wenn nicht, dann suchen Sie sich einfach eine Badewanne oder springen Sie in einen einsamen Waldsee, nicht aber in den von Loch Ne/a ss.


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 scopos 14. August 2013 
 

Wäre ja schön die Gelegenheit zu haben, aber

Frau Lorleberg vergißt, dass es zahlreiche Stimmenimitatoren gibt und daher Punkt 1 doch etwas an der Realität vorbeigeht, denn seine Stimme zu kennen ist noch keine Gewähr dafür, tatsächlich mit ihm zu sprechen.


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 veruschka 14. August 2013 
 

Also, wenn er mich einlädt, übermorgen zu ihm nach Rom zu kommen, weil er gehört hat, dass ich so ein besonderer Mensch bin, den er für seinen Beraterstab braucht, dann würde ich ihn bitten, dass ich einen kurzen Kontroll-Rückruf machen darf. Inzwischen übe ich: "Eure Heiligkeit, ich fühle mich sehr geehrt, bitte erlauben Sie mir, sie kurz zurückzurufen." Und dann gibt er wahrscheinlich zu, dass er der Mikromann ist. (Gibts in Österreich vom Rundfunk aus, macht Juxanrufe bei Menschen)


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 la gioia 14. August 2013 
 

Ein Anruf vom Papst - welch große, innere Freude würde mir geschenkt. Ich würde ihn gerne sprechen und mich dann von ihm segnen lassen!


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 mariaelvira 14. August 2013 
 

Anruf vom Papst Franziskus.

Ich würde mich freuen, wenn der Heilige Vater mich anrufen würde. Was ich antworten würde, wüßte ich noch nicht. Doch es wäre interessant, ihn zu sprechen.


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