Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  9. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  10. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  11. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  12. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  13. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  14. "Ich glaube, dass ich glaube"
  15. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“

Vatikan fordert strengere Ahndung von Vandalismus in Kirchen

7. Dezember 2013 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Oberster Vatikan-Diplomat Erzbischof Mamberti zeigt sich besorgt über wachsende Zahl von Übergriffen auf Christen und christliche Einrichtungen – Religionsfreiheit wird auch in traditionellen Demokratien verletzt


Vatikanstadt-Kiew (kath.net/KAP) Der Vatikan hat eine strengere strafrechtliche Ahndung von Vandalismus in Kirchen und auf christlichen Friedhöfen gefordert. Solche Vorfälle müssten mit der gleichen Konsequenz verfolgt werden, wie dies im Fall von Kultorten anderer Religionen geschehe, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Rede des vatikanischen Außenministers Erzbischof Dominique Mamberti.

Der oberste Diplomat des Heiligen Stuhls zeigte sich in der Ansprache vor dem Ministerrat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Kiew zudem besorgt über eine wachsende Zahl von Übergriffen auf Christen und christliche Einrichtungen in den OSZE-Staaten. Das zweitägige Treffen der Außenminister der 57 OSZE-Staaten endete am Freitag.


Im Jahr 2012 registrierte das Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE insgesamt 414 Übergriffe auf Christen und christliche Einrichtungen in Deutschland. Dazu zählten auch vier Fälle von Friedhofs- und 19 Fälle von Kirchenschändung. Ein Übergriff richtete sich gegen eine orthodoxe Kirche, drei gegen evangelische Gotteshäuser, zehn gegen katholische Kirchen. In 16 weiteren Fällen wurden christliche Kirchen und Einrichtungen bestohlen oder mit Graffiti beschmiert.

Zugleich kritisierte Mamberti eine fortwährende Diskriminierung von Christen in einigen OSZE-Staaten. Wenn es um Intoleranz gegen Christen gehe, dächten viele zuerst an Staaten, die nicht Mitglieder der OSZE seien. Dabei werde die Religionsfreiheit auch in traditionellen Demokratien verletzt, so Mamberti.

Bereits vor zwei Wochen hatte sich eine OSZE-Tagung in Rom mit der Lage der Christen in Europa befasst. Die Initiative zu der Konferenz an der Päpstlichen Angelicum-Universität geht von der ukrainischen OSZE-Präsidentschaft aus. Bei der Enquete wurde länderweise das Ausmaß der Religionsfreiheit, Intoleranz oder Diskriminierung unter die Lupe genommen. Seitens des Vatikan hatten an der Tagung Msgr. Florian Kolfhaus vom Staatssekretariat und Flaminia Giovanellli vom Päpstlichen Rat "Iustitia et Pax" teilgenommen. Referenten waren u.a. auch der Wiener Historiker und Monitoringstelle-Mitarbeiter Martin Kugler, die OSZE-Menschenrechtsexpertin Floriane Hohenberg, die britischen und lettischen Vatikanbotschafter Nigel Baker und Irena Vaisvilaite sowie der New Yorker Rabbiner Jack Bemporad.

Laut Monitoringstelle "Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians" steigt die Zahl der Hassdelikte gegen kirchliche Einrichtungen oder einzelne engagierte Christen in den EU-Ländern. An der Spitze steht laut der römischen Nachrichtenagentur "Zenit" das Vereinigte Königreich (1.543 Vorfälle), gefolgt von Deutschland (414) und Schweden (258).

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diskriminierung von

  1. BBC diskriminiert katholischen Abgeordneten
  2. Sängerin Rihanna als weiblicher Papst - Met-Gala in der Kritik
  3. OIDAC-Bericht: "Höfliche Form" der Diskriminierung von Christen
  4. Öst. Medien verunglimpfen Gudrun Kugler als 'katholische Hardlinerin'
  5. Kanada: Keine Förderung für Ferialjobs bei Kirchen, Lebensschützern
  6. Großbritannien: Wenn die hl. Drei Könige eine Bratwurst anbeten
  7. Kanada: Diskriminierung von Christen bei der Adoption
  8. Nach Anschlag auf FTH Gießen: Linkes Bekennerschreiben aufgetaucht
  9. Die Intoleranz europäischer Antidiskriminierung
  10. 2014 gab es 150 Übergriffe gegen Christen in Europa






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  4. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  5. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  6. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  9. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  10. Arche-Noah-Nachbildung feiert 10-jähriges Jubiläum
  11. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit
  12. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  13. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  14. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  15. Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz