SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
- Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- Écône, zum Zweiten
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
- „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
- Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
- "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
- Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
- Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
- Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
| 
Papst warnt vor Desinformation durch Medien23. März 2014 in Chronik, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Desinformation, Verleumdung und Rufmord seien ihre «drei größten Sünden»
Vatikanstadt (kath.net/KNA) Papst Franziskus hat vor Werteverfall und Qualitätsverlust in den Medien gewarnt. Desinformation, Verleumdung und Rufmord seien ihre «drei größten Sünden», sagte er am Samstag im Vatikan vor katholischen Medienvertretern aus Italien. Die größte Gefahr gehe hierbei von der Desinformation aus. Verleumdung und Rufmord seien zwar «Todsünden», so Franziskus. Grundsätzlich könnten sie jedoch von Mediennutzern als unsachgemäße Information erkannt werden. Desinformation heiße hingegen, nur die halbe Wahrheit zu sagen. Dadurch sei es für Fernsehzuschauer und Radiohörer unmöglich, sich ein ausgewogenes Urteil zu bilden. Franziskus hielt seine Rede vor Mitarbeitern mehrerer Fernsehsender und Radiostationen frei unter Verzicht auf das vorab verbreitete Skript. 
In dem vom Vatikan veröffentlichten schriftlichen Text beklagte Papst eine sensationslüsterne und entwürdigende Berichterstattung. Vor allem die großen Sender behandelten wichtige Themen oft ohne «den gebotenen Respekt für die betreffenden Personen und Werte». Katholische Medien müssten dieser Tendenz durch eine ethisch verantwortete Berichterstattung entgegenwirken. In ihren Sendungen müsse deutlich werden, dass menschliche Schicksale nicht instrumentalisiert würden. Franziskus beschrieb das «mediale Ökosystem» als bedroht durch eine Art von «Umweltverschmutzung». «Leider haben sich die Leute daran gewöhnt, durch das Radio und das Fernsehen verschmutzte Luft einzuatmen, die nicht gut tut», so das Redeskript. Katholische Medien müssten den Menschen «Sauerstoff für Geist und Seele» geben. Dafür sei neben handwerklicher Professionalität auch eine Haltung nötig, die im anderen den Nächsten sehe. Auch katholische Sender hätten teil an der Aufgabe der Kirche, «barmherziger Samariter» zu sein. Als katholische Medien hätten sie Stimme einer Kirche zu sein, die keine Angst davor habe, «menschliche Wüsten» aufzusuchen, so der Papst. (C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Foto: (c) SIR
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | 23. März 2014 | | | | Ein wichtiger Punkt Die Menschen werden nicht mehr sachlich und vollständig informiert. Es wird auf Wertung und Verwertung gesetzt.
Besonder auch in den staatlichen Medien, weil sich politische Gruppe sie die Sender zu eigen gemacht haben.
Die Worte von eine neutralen an anerkannten Autorität, wie es der Papst ist, sind eine gute Möglichkeit die Zuhörer und die Programmmacher zu ermahnen.
Wer sich der Hetze hingibt, der sollte für einige Zeit nicht genutzt werden. Wenn man dann wieder schaut und man hat sich geändert, soll es ok sein.
Ansonsten wird das Medium einfach nicht mehr genutzt. |  3
| | | | | M.Schn-Fl 23. März 2014 | | | | Das gilt auch für einige katholische Medien von links und von rechts. Wenn zum Beispiel dem Papst ständig unkatholische und an der eigenen Kleinkarriertheit orientierte Motive (auch durch Vermutungen) unterstellt werden, dann ist das auch Desinformation, Verleumdung und Rufmord.
Dazu gehört auch, dass man sich in katholischen Medien und Institutionen selektiv einiger Papstworte bedient, um mit Halbwahrheiten zu desinformiern.
Jüngstes Beispiel Caritas.
Somit sind die hoffentlich heilsamen Worte des Heiligen Vaters durchaus auch nach innen gerichtet. |  15
| | | | | Backhome 23. März 2014 | | | | Medienschelte Jetzt bin ich aber mal gespannt, wie die Medien auf diese Aussage reagieren. Bald dürfte der "Franziskus-Bonus" aufgebraucht sein. Ich bin sehr dankbar für diese Worte des Papstes. Gott segne unseren Papst! |  14
| | | | | carl eugen 23. März 2014 | |  | Und wieder mal, vielen Dank, lieber Heiliger Vater! Eine gute und wichtige Kritik am ausufernden "Schlag-drauf"- Journalismus a la FAZ. Wir brauchen mehr Journalisten vom Schlage eines Peter Scholl-Latour. Leider ist der Mann 90 Jahre alt, und es kommt nichts besseres nach, leider! |  14
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuMedien- CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
- Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
- Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
- Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
- Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
- Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
- Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
- Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
- „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
- "Hassprediger und Hofnarr"
| 





Top-15meist-gelesen- Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- Écône, zum Zweiten
- „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
- „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
- Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
- Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
- "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
- Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
- Wien: Semesterschluss "nicht nur mit Diplom, sondern mit Mission"
|