Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Luthers deutsche „Katholiken“
  2. Bistum Speyer: Generalvikar tritt aus der katholischen Kirche aus
  3. Halali, die Wildsau ist tot!
  4. Bischofskonferenz von England und Wales setzt die Sonntagspflicht wieder ein
  5. US-Präsident spricht sich für Menschenrecht auf Abtreibung aus
  6. Medien: 6 Millionen Euro Kirchensteuern für „Synodalen Weg“
  7. Das entkernte Christentum
  8. "Wer den Allerhöchsten zum Freund hat, dem geht solche Kritik am Allerwertesten vorbei."
  9. Bistum Dresden-Meißen: Kinderwallfahrt ohne heilige Messe
  10. Äbtissin Reemts OSB zum „Rückgang des Bußsakramentes, auch unter Priestern und Ordensleuten“
  11. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  12. Kardinal Zen von lokalen Behörden in Hongkong festgenommen!
  13. Churer Priesterkreis an Bischof: Gilt im Bistum Chur weiterhin die Lehre der Kirche?
  14. Meuser: „Die Kirche in Deutschland ist keine Privatsache ihrer aktuellen Betreiber“
  15. Töten bis zur Geburt - Ein dämonisches Gesetzesvorhaben der Demokraten ist im US-Senat gescheitert!

Papst warnt vor Desinformation durch Medien

23. März 2014 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Desinformation, Verleumdung und Rufmord seien ihre «drei größten Sünden»


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Papst Franziskus hat vor Werteverfall und Qualitätsverlust in den Medien gewarnt. Desinformation, Verleumdung und Rufmord seien ihre «drei größten Sünden», sagte er am Samstag im Vatikan vor katholischen Medienvertretern aus Italien. Die größte Gefahr gehe hierbei von der Desinformation aus.

Verleumdung und Rufmord seien zwar «Todsünden», so Franziskus. Grundsätzlich könnten sie jedoch von Mediennutzern als unsachgemäße Information erkannt werden. Desinformation heiße hingegen, nur die halbe Wahrheit zu sagen. Dadurch sei es für Fernsehzuschauer und Radiohörer unmöglich, sich ein ausgewogenes Urteil zu bilden. Franziskus hielt seine Rede vor Mitarbeitern mehrerer Fernsehsender und Radiostationen frei unter Verzicht auf das vorab verbreitete Skript.


In dem vom Vatikan veröffentlichten schriftlichen Text beklagte Papst eine sensationslüsterne und entwürdigende Berichterstattung. Vor allem die großen Sender behandelten wichtige Themen oft ohne «den gebotenen Respekt für die betreffenden Personen und Werte». Katholische Medien müssten dieser Tendenz durch eine ethisch verantwortete Berichterstattung entgegenwirken. In ihren Sendungen müsse deutlich werden, dass menschliche Schicksale nicht instrumentalisiert würden.

Franziskus beschrieb das «mediale Ökosystem» als bedroht durch eine Art von «Umweltverschmutzung». «Leider haben sich die Leute daran gewöhnt, durch das Radio und das Fernsehen verschmutzte Luft einzuatmen, die nicht gut tut», so das Redeskript. Katholische Medien müssten den Menschen «Sauerstoff für Geist und Seele» geben. Dafür sei neben handwerklicher Professionalität auch eine Haltung nötig, die im anderen den Nächsten sehe.

Auch katholische Sender hätten teil an der Aufgabe der Kirche, «barmherziger Samariter» zu sein. Als katholische Medien hätten sie Stimme einer Kirche zu sein, die keine Angst davor habe, «menschliche Wüsten» aufzusuchen, so der Papst.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Foto: (c) SIR



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Karl_Brenner 23. März 2014 
 

Ein wichtiger Punkt

Die Menschen werden nicht mehr sachlich und vollständig informiert. Es wird auf Wertung und Verwertung gesetzt.

Besonder auch in den staatlichen Medien, weil sich politische Gruppe sie die Sender zu eigen gemacht haben.

Die Worte von eine neutralen an anerkannten Autorität, wie es der Papst ist, sind eine gute Möglichkeit die Zuhörer und die Programmmacher zu ermahnen.

Wer sich der Hetze hingibt, der sollte für einige Zeit nicht genutzt werden. Wenn man dann wieder schaut und man hat sich geändert, soll es ok sein.

Ansonsten wird das Medium einfach nicht mehr genutzt.


3
 
 M.Schn-Fl 23. März 2014 
 

Das gilt auch für einige katholische Medien

von links und von rechts. Wenn zum Beispiel dem Papst ständig unkatholische und an der eigenen Kleinkarriertheit orientierte Motive (auch durch Vermutungen) unterstellt werden, dann ist das auch Desinformation, Verleumdung und Rufmord.
Dazu gehört auch, dass man sich in katholischen Medien und Institutionen selektiv einiger Papstworte bedient, um mit Halbwahrheiten zu desinformiern.
Jüngstes Beispiel Caritas.
Somit sind die hoffentlich heilsamen Worte des Heiligen Vaters durchaus auch nach innen gerichtet.


15
 
 Backhome 23. März 2014 
 

Medienschelte

Jetzt bin ich aber mal gespannt, wie die Medien auf diese Aussage reagieren. Bald dürfte der "Franziskus-Bonus" aufgebraucht sein. Ich bin sehr dankbar für diese Worte des Papstes. Gott segne unseren Papst!


14
 
 carl eugen 23. März 2014 

Und wieder mal, vielen Dank, lieber Heiliger Vater!

Eine gute und wichtige Kritik am ausufernden "Schlag-drauf"- Journalismus a la FAZ. Wir brauchen mehr Journalisten vom Schlage eines Peter Scholl-Latour. Leider ist der Mann 90 Jahre alt, und es kommt nichts besseres nach, leider!


14
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. PR-Agentur empfiehlt US-Unternehmen Stillschweigen bei Abtreibungsdebatte
  2. YouTube und Instagram zensieren Lebensschutzvideo von christlichen Influencern mit Millionenpublikum
  3. Es tauchen Fragen zu katholischer ‚Faktenchecker’-Seite auf
  4. Schweiz: Pro Ecclesia lehnt Personalpolitik bei kath.ch ab
  5. Das Leben beginnt mit der Empfängnis – schreibt die New York Times
  6. Nach Protestflut: Erste Konsequenzen für Schweizer Portal kath.ch
  7. Facebook sperrt Lebensschutzseite LifeSiteNews
  8. Konservative Journalistin unerwünscht: französischer Sender streicht Dokumentation
  9. Video veröffentlicht: Facebook-Chef Zuckerberg warnte vor Covid-Impfung
  10. Kritik an Transgender: Twitter und Facebook sperren Konten







Top-15

meist-gelesen

  1. Kommen Sie mit! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Bistum Speyer: Generalvikar tritt aus der katholischen Kirche aus
  3. "Wer den Allerhöchsten zum Freund hat, dem geht solche Kritik am Allerwertesten vorbei."
  4. Luthers deutsche „Katholiken“
  5. Kardinal Zen von lokalen Behörden in Hongkong festgenommen!
  6. Churer Priesterkreis an Bischof: Gilt im Bistum Chur weiterhin die Lehre der Kirche?
  7. Das entkernte Christentum
  8. Bistum Dresden-Meißen: Kinderwallfahrt ohne heilige Messe
  9. Meuser: „Die Kirche in Deutschland ist keine Privatsache ihrer aktuellen Betreiber“
  10. Halali, die Wildsau ist tot!
  11. "Einstellung von Patriarch Kyrill irritiert und erschüttert!"
  12. Kardinal Gerhard Müller: „Wenn das gerade gezeugte Kind sich jetzt noch nicht wehren kann…“
  13. Äbtissin Reemts OSB zum „Rückgang des Bußsakramentes, auch unter Priestern und Ordensleuten“
  14. US-Präsident spricht sich für Menschenrecht auf Abtreibung aus
  15. Töten bis zur Geburt - Ein dämonisches Gesetzesvorhaben der Demokraten ist im US-Senat gescheitert!

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz