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Franziskus schickte Botschaft an den kanadischen Marsch für das Leben

13. Mai 2014 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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Papst versicherte den Teilnehmern der Pro-Life-Veranstaltung seine geistliche Nähe, während sie für die gottgegebene Würde, Schönheit und den Wert des menschlichen Lebens Zeugnis geben - Kanadische Bischöfe nehmen am Marsch für das Leben teil


Vatikan-Ottawa (kath.net/pl) „Seine Heiligkeit Papst Franziskus freut sich darüber, alle Teilnehmer am 17. Nationalen Marsch für das Leben in Ottawa grüßen zu können, und er versichert ihnen seine geistliche Nähe, während sie für die gottgegebene Würde, Schönheit und den Wert des menschlichen Lebens Zeugnis geben.“ Diese Grußbotschaft von Papst Franziskus überbrachte Gerald Kardinal Lacroix, Erzbischof von Quebec, den etwa 23.000 Teilnehmern des diesjährigen „Marsch für das Leben“ in Ottawa, Kanada. Pietro Kardinal Parolin, der vatikanische Staatssekretär, hatte die Grußbotschaft an den kanadischen Erzbischof übermittelt. Franziskus „betet, dass diese Veranstaltung den größeren Respekt für das unverletzliche Recht auf Leben einer jeden Person von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod fördere“ und die Anstrengungen jener unterstütze, „die sich dafür einsetzen, dass dieses grundlegende Recht angemessenen Rechtsschutz erhält. Den Organisatoren und Teilnehmern und speziell jenen, die Frauen in der Krise und ihren Kindern helfen, erteilt der Heilige Vater von Herzen seinen Apostolischen Segen als eine Zusage von Freude und Frieden im auferstandenen Herrn.“ Ähnliche Botschaften hatte Papst Franziskus auch schon an andere Pro-Life-Märsche verschickt, so auch an den Marsch für das Leben in Berlin 2013, kath.net hat berichtet.


Während Kardinal Lacroix die Botschaft des Papstes verlas, verursachten zwei barbusige Femenaktivistinnen kurzfristigen Aufruhr. Die Polizei nahm die beiden fest. Jack Fonseca sagte als Sprecher des „Marsches für das Leben“ gegenüber der kanadischen Tageszeitung „Toronto Sun“: „Sie möchten Aufmerksamkeit, möchten die Leute schockieren. Doch sie sorgen sich nicht um die Menschenrechte. Sie sorgen sich nicht um die Babys, die getötet werden. Sie sorgen sich nicht um die Frauen, die sterben werden, wenn diese Wirkstoffe zugelassen werden [Anm. d.Ü.: gemeint ist die Abtreibungspille RU-486, auch bekannt als Mifepriston]. Das Einzige, worum sie sich sorgen, ist es, die sexuelle Revolution fortbestehen zu lassen.“

Am kanadischen Marsch für das Leben nahmen Kardinäle und Bischöfe teil, darunter Thomas Kardinal Collins, Erzbischof von Toronto, und Terrence Prendergast, Erzbischof von Ottawa. Der Vorsitzende der Kanadischen Bischofskonferenz, Paul-André Durocher, Erzbischof von Gatineau, feierte in seiner Heimatkathedrale eine Messe in diesem Anliegen, eine Vielzahl weiterer Bischöfe besuchte persönlich regionale Pro-Life-Veranstaltungen in ihren Bistümern und unterstützte sie damit.

Die Kanadische Bischofskonferenz zitiert auf ihrer Homepage die Botschaft von Papst Franziskus.


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Lesermeinungen

  19. Mai 2014 
 

Vorbild Heiliger Vater

Der Heilige Vater sollte doch Vorbild auch für die deutschen Bischöfe sein. Mögen sie doch endlich auch Flagge zeigen.


0
 
 M.Schn-Fl 13. Mai 2014 
 

Die Seite der Deutschen Bischofskonferenz

oben:
"Die Kanadische Botschaft zitert auf ihrer Homepage die Botschaft von Papst Franziskus."
Auf der Homepage der Deutschen Bischofskonferenz ist auch diesmal keine Meldung über das Eintreten des Papstes für die Lebenschützer diesmal in Kanada zu verzeichnen, dagegen aber die groß aufgemachte Meldung , das Conchita Wurst Sternsinger war und das Loblied seines Heimatpfarrers über den Transvestiten, der es Putin so richtig gegeben hat.


2
 
 spes 13. Mai 2014 

Schade...

...bei der Unterstützung der Pro-Life-Bewegung sind unsere deutschen Bischöfe bedauerlicherweise nicht ganz so eifrig im Aufgreifen des Vorbildes des Heiligen Vaters....


1
 

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