Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  2. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  3. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  4. Nicht mehr ernst zu nehmen
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  12. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  13. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  14. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  15. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden

Die Taufe – der Eingang in das göttliche Leben

1. Jänner 2015 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus zum ersten Angelus des Jahres 2015: Die Betrachtung Christi kann nicht von der Betrachtung Marias getrennt werden. Durch die Menschwerdung Christi die wahre Befreiung des Menschen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Nach der heiligen Messe zum Hochfest der Gottesmutter Maria, an dem auch der 48. Weltfriedenstag unter dem Thema: „Nicht mehr Knechte, sondern Brüder“ begangen wird, betete Papst Franziskus zusammen mit rund 100.000 Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz das erste Angelusgebet des Jahres 2015.

In seiner Ansprache vor dem Gebet erinnerte der Papst daran, dass die Kirche am heutigen Tag einlade, den Blick auf Maria, die Mutter Jesus zu heften. In ihr sei das Wort Fleisch geworden „und hat unter uns gewohnt“. So sei es unmöglich, die Betrachtung Jesus von der Betrachtung Marias zu trennen.

In der zweiten Lesung sage der Apostel Paulus: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau“ (Gal 4,4). Mit diesem Wort werde auf wesentliche Weise die Menschheit des Sohnes Gottes zum Ausdruck gebracht. Der Kirchenvater Athanasius erkläre dazu: „Unser Heiland war wirklich Mensch, und daraus kommt das Heil für die ganze Menschheit“.


Paulus füge auch hinzu: „dem Gesetz unterstellt“. Damit werde unterstrichen, dass Christus das Menschsein angenommen und es so von einer verschlossenen legalistischen Denkart befreit habe. Das der Gnade beraubte Gesetz nämlich werde zu einem unerträglichen Joch. So schicke Gott seinen Sohn auf Erden, um den Menschen zu befreien und zu erneuern: „damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen“ (Gal 4,5). So werden die Menschen zu wahren Kindern Gottes. Dieser wunderbare Übergang vollziehe sich durch die Taufe, „die uns wie lebendige Glieder in Christus einpflanzt und uns in seine Kirche aufnimmt“.

Franziskus betonte die Wichtigkeit der Taufe und rief dazu auf, dieses im erneuernden Sakrament empfangene Geschenk neu zu entdecken: das göttliche Leben. Dies geschehe durch die Mutter Kirche, deren Vorbild Maria sei. Durch die Taufe empfange der Mensch die Liebe, die Zärtlichkeit und das Erbarmen Gottes. Erneut gab der Papst die „Hausaufgabe“: sich über den Tag der Taufe zu erkundigen, um Gott für das Geschenk der Taufe zu danken.

Diese Nähe Gottes schenke den wahren Frieden, „das göttliche Geschenk, um das wir besonders heute, am Welttag des Friedens, bitten wollen“. Der Frieden sei immer möglich und müsse gesucht werden. Das Gebet sei dabei die Wurzel des Friedens. Das Thema des Tages betreffe alle. Alle seien aufgerufen, jede Form von Sklaverei zu bekämpfen und die Brüderlichkeit zu errichten, jeder entsprechend seiner Verantwortlichkeit: „Der Friede ist möglich, an seiner Wurzel steht das Gebet“. Die Erziehung zum Frieden müsse fortgesetzt werden:

„Heilige Mutter Gottes, missachte unser Flehen nicht, die wir in der Prüfung stehen, und befreie uns von jeder Gefahr, o glorreiche und gesegnete Jungfrau“. Franziskus lud erneut alle ein, Maria wie einst in Ephesus als „heilige Mutter Gottes“ zu grüßen. 100.000 Gläubige auf dem Platz wiederholten drei Mal: „Heilige Mutter Gottes“.

Nach dem Angelus dankte der Papst den Sternsingern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und wünschte in deutscher Sprache "Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!".




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Norwegische kath. Bischöfe bitten Papst Leo XIV. um ein Jubiläumsjahr für Norwegen (2030–2031)
  4. Synodalität aus der Tradition - Teil 2
  5. Trump, Vance und Rubio erhalten vom Papst signierte Baseballs
  6. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  7. Mit Sneakers und Baseballkappe: Leo XIV. wird zum Mode-Papst
  8. Papst versichert Sturzflut-Opfern in Nepal seine Nähe
  9. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  10. Mit Erlaubnis des Kardinals: Benediktiner betet als Einsiedler für Skandinavien
  11. Synodalität aus der Tradition - Teil 1
  12. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  13. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  14. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  15. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz