Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  15. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich

Die Taufe – der Eingang in das göttliche Leben

1. Jänner 2015 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus zum ersten Angelus des Jahres 2015: Die Betrachtung Christi kann nicht von der Betrachtung Marias getrennt werden. Durch die Menschwerdung Christi die wahre Befreiung des Menschen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Nach der heiligen Messe zum Hochfest der Gottesmutter Maria, an dem auch der 48. Weltfriedenstag unter dem Thema: „Nicht mehr Knechte, sondern Brüder“ begangen wird, betete Papst Franziskus zusammen mit rund 100.000 Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz das erste Angelusgebet des Jahres 2015.

In seiner Ansprache vor dem Gebet erinnerte der Papst daran, dass die Kirche am heutigen Tag einlade, den Blick auf Maria, die Mutter Jesus zu heften. In ihr sei das Wort Fleisch geworden „und hat unter uns gewohnt“. So sei es unmöglich, die Betrachtung Jesus von der Betrachtung Marias zu trennen.

In der zweiten Lesung sage der Apostel Paulus: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau“ (Gal 4,4). Mit diesem Wort werde auf wesentliche Weise die Menschheit des Sohnes Gottes zum Ausdruck gebracht. Der Kirchenvater Athanasius erkläre dazu: „Unser Heiland war wirklich Mensch, und daraus kommt das Heil für die ganze Menschheit“.


Paulus füge auch hinzu: „dem Gesetz unterstellt“. Damit werde unterstrichen, dass Christus das Menschsein angenommen und es so von einer verschlossenen legalistischen Denkart befreit habe. Das der Gnade beraubte Gesetz nämlich werde zu einem unerträglichen Joch. So schicke Gott seinen Sohn auf Erden, um den Menschen zu befreien und zu erneuern: „damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen“ (Gal 4,5). So werden die Menschen zu wahren Kindern Gottes. Dieser wunderbare Übergang vollziehe sich durch die Taufe, „die uns wie lebendige Glieder in Christus einpflanzt und uns in seine Kirche aufnimmt“.

Franziskus betonte die Wichtigkeit der Taufe und rief dazu auf, dieses im erneuernden Sakrament empfangene Geschenk neu zu entdecken: das göttliche Leben. Dies geschehe durch die Mutter Kirche, deren Vorbild Maria sei. Durch die Taufe empfange der Mensch die Liebe, die Zärtlichkeit und das Erbarmen Gottes. Erneut gab der Papst die „Hausaufgabe“: sich über den Tag der Taufe zu erkundigen, um Gott für das Geschenk der Taufe zu danken.

Diese Nähe Gottes schenke den wahren Frieden, „das göttliche Geschenk, um das wir besonders heute, am Welttag des Friedens, bitten wollen“. Der Frieden sei immer möglich und müsse gesucht werden. Das Gebet sei dabei die Wurzel des Friedens. Das Thema des Tages betreffe alle. Alle seien aufgerufen, jede Form von Sklaverei zu bekämpfen und die Brüderlichkeit zu errichten, jeder entsprechend seiner Verantwortlichkeit: „Der Friede ist möglich, an seiner Wurzel steht das Gebet“. Die Erziehung zum Frieden müsse fortgesetzt werden:

„Heilige Mutter Gottes, missachte unser Flehen nicht, die wir in der Prüfung stehen, und befreie uns von jeder Gefahr, o glorreiche und gesegnete Jungfrau“. Franziskus lud erneut alle ein, Maria wie einst in Ephesus als „heilige Mutter Gottes“ zu grüßen. 100.000 Gläubige auf dem Platz wiederholten drei Mal: „Heilige Mutter Gottes“.

Nach dem Angelus dankte der Papst den Sternsingern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und wünschte in deutscher Sprache "Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!".




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  2. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  3. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  4. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  5. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  6. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  7. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  8. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  9. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  10. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  11. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  12. Tantum ergo Sacramentum
  13. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  14. '40 Tage für das Leben' in Wien
  15. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz