SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
- Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
- Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
- Tantum ergo Sacramentum
- Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
- Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
- Eine vergiftete Unterstützungserklärung
- Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
- 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
- ‚Das Exil von Pater Edmund‘
- Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
- Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
- 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
- Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
- Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
| 
Vatikan fordert Lockerung des Patentschutzes für Medikamente20. Februar 2015 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Viele Medikamente für arme Staaten wegen "unrealistischer Profitziele" unleistbar - Kritik an fehlender Forschung zu Aids, Ebola, Malaria und Tuberkulos
Genf (kath.net/KAP) Der Vatikan fordert eine Lockerung des Patentschutzes für Arzneimittel, um die medizinische Versorgung in Entwicklungsländern zu gewährleisten. Der Umgang mit geistigem Eigentum, wie er gegenwärtig in vielen Teilen der Welt gehandhabt werde, "läuft dem Recht auf Gesundheit zuwider", sagte der vatikanische Vertreter bei den Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Silvano Tomasi, bei einer vom UN-Menschenrechtsrat organisierten Tagung in der Schweizer Stadt. Nötig sei daher eine "kreative und innovative Herangehensweise". Tomasi sprach am Mittwoch auf dem jährlichen Sozialforum des UN-Menschenrechtsrats. 
"Unrealistische Profitziele" von Pharmakonzernen führten dazu, dass sich Regierungen und Einzelpersonen in armen Staaten bestimmte Medikamente nicht leisten könnten, heißt es in dem am Donnerstag vom vatikanischen Internetportal news.va veröffentlichten Redetext. Zudem investierten die Pharmakonzerne erst gar nicht in Forschungen über Krankheiten, die hauptsächlich arme Länder beträfen. Das gelte auch für Krankheiten wie Aids, Ebola, Malaria oder Tuberkulose. Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | bmuetsch 21. Februar 2015 | | | | Problem nicht Patente - Aufgabe für deutsche Diözesen Nicht der (sowieso meist überhaupt nicht vorhandene) Patentschutz in den Entwicklungsländern ist das Problem, sondern dass keine an ihrem eigenen Überleben interessierte Firma dort die entsprechenden Medikamente verkaufen will und kann bzw. zu wenige Kunden sich die Medikamente leisten können.
Es werden also Investoren/Wohltäter gesucht, die Medikamente in den Entwicklungsländern mit Verlust verkaufen, so dass die Bedürftigen sich diese auch leisten können. Das wäre doch eine ausgezeichnete Verwendung für das Vermögen der deutschen Diözesen wie Köln (3,3 Mrd. EUR), München etc.! |  3
| | | | | Holger R 20. Februar 2015 | | | | Ideologische Scheuklappen? Leider kann man den Eindruck gewinnen, dass die Kirche ideologische Scheuklappen trägt. Natürlich wird an Krankheiten wie Tbc, Malaria und Aids geforscht, nicht zuletzt weil auch die Bürger reicher Länder davon betroffen sein können, was potentiell allen nützt. Ebola mag da in der Vergangenheit mangels Forschungsgegenständen (da die Ausbrüche nicht so dramatisch waren wie der derzeitige Ausbruch) und aufgrund der Risiken anders ausgesehen haben.
Wer Gewinne aus der Entwicklung neuer Medikamente verbieten oder einschränken will, wird letztlich deren Entwicklung bremsen, was allen schadet aber keinen nutzt. Ein Patentschutz ist zeitlich und örtlich begrenzt, d.h. wird in den meisten Entwicklungsländern nicht bestehen oder durchsetzbar sein. Insofern ist es eine Scheindiskussion. |  4
| | | | | Wawamann 20. Februar 2015 | |  | Ein Irrtum Aus eigener Erfahrung weiß ich dass staatlich alimentierte Forschung vor allem viel Papier und viel Günstlingswirtschaft bringt. Ein verwertbares Resultat habe ich dabei noch nie gesehen.
Die Privatwirtschaft jedoch die Ergebnisorientiert forscht ist erwiesenermaßen wesentlich schneller und effizienter. Private Unternehmen sind jedoch keine caritativen Einrichtungen, sondern dazu da Geld zu verdienen. Wenn man ihnen diesen Gewinnanreiz durch ein Aufweichen des Patentschutzes nimmt, wird es noch nicht einmal mehr überteuerte Medikamente für Afrika geben.
Wo der Wirtschaftssozialismus hinführt, dürfte inzwischen eigentlich jedem halbwegs belesenen Menschen klar geworden sein. |  4
| | | | | wedlerg 20. Februar 2015 | | | | Si tacuisses... Nur einfach die Parolen von linken Ideologen nachplappern, hilft hier nichts - auch nicht aus dem Munde kirchlicher Vertreter.
Für keine Krankheit der Welt wurden mehr Forschungsgelder ausgegeben als für AIDS; gerade in Afrika sind Milliardensummen für AIDS-Prävention und -Behandlung ausgegeben worden. Aber das nutzt nichts, wenn die Wissenschaft eben keine entscheidenden Fortschritte macht.
Vielleicht wäre die AIDS Forschung heute viel weiter, hätte man nicht in den 80ern die HIV-verursacht-AIDS-Hypothese exklusiv gefördert. Das hat zwar vielen Virologen, Medizinern, Sozialarbeitern und NGOs immense Gelder verschafft, aber bis heute keine Therapie für die Betroffenen. Über die Fehlleitung von AIDS-Mitteln sollte in diesem Zusammenhang einmal diskutiert werden.
Gerade die Tuberkulose-Opfer haben das in Afrika im übrigen zu spüren bekommen. Tuberkulose ist durch einfache Hygiene-Maßnahmen zu verhindern. Aber für Tuberkulose hat sich keine NGO-Lobby stark gemacht. |  3
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuMedizin- Großbritannien: Vierjähriger überlebt Beendigung lebenserhaltender Maßnahmen
- Kamerun: Pflanzliche Heilmittel gegen Corona zeigen Erfolg
- Coronavirus: Kardinal Burke gegen Impfpflicht
- China: Mann nach fünf Jahren aus dem Wachkoma zu sich gekommen
- Anmerkungen zu den Aussagen von Papst Franziskus über Transsexuelle
- Pränataler Test entmenschlicht Ungeborene mit Down-Syndrom
- Umstrittene Werbekampagne für 'Traumbusen'
- Nicht zu sorglos mit der 'Pille danach' umgehen
- Ärzteverbände: Schweigepflicht steht zu Recht unter Schutz
- Medizin-Ethiker warnt vor industriellem Denken in Spitälern
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
- DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
- Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
- Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
- Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
- „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
- 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
- Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
- Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
- Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
- Vergebung kennt keine Grenze
- Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
- Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
- Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"
|