Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  6. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  12. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  13. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  14. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  15. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt

«Charlie Hebdo»-Chef: Linke unterwerfen sich dem Islamismus

20. Mai 2016 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Chefredakteur: Der aktuelle radikale Islamismus unterscheide sich von allen anderen Formen des religiösen Fundamentalismus dadurch, dass er von Staaten unterstützt werde, die «ein Meer von Erdöl und einen Sitz in der UNO unterm Hintern haben».


Berlin (kath.net/KNA) Der Chefredakteur der Pariser Satirezeitschrift «Charlie Hebdo», Gerard Biard, hat der politischen Linken vorgeworfen, sie unterwerfe sich dem Islamismus. «Die islamistische Propaganda hat es geschafft, uns einzureden, dass eine Kritik am Islamismus eine Kritik am Islam sei und folglich Rassismus bedeute», heißt es in einem Redemanuskript Biards, das am Donnerstag beim Frühjahrsempfang der Berliner Pressekonferenz vorgetragen wurde.

Es sei «skandalös», dass sich ein Teil der politischen Linken mehr dafür einsetze, dass Musliminnen die Burka tragen, als dafür, dass sie einen gerechten Lohn erhalten, so Biard. Seine Ansprache wurde krankheitsbedingt in seiner Abwesenheit von Antonio Fischetti verlesen, einem Mitglied der Charlie-Hebdo-Redaktion.


Biard kritisierte, dass sich eine Unterwürfigkeit gegenüber allem Religiösen wieder breitgemacht habe. Dies gelte sogar für ein religiöses Denken, das Totalitarismus den Weg ebne und Terrorismus rechtfertige. Religionskritische Demokraten würden heute als «islamophob» und als «rassistisch» behandelt. In einer «Mischung aus Angst, die wir Respekt nennen, und intellektueller Faulheit» nehme man Zuflucht zu der Illusion, dass Fanatismus für die Religionen nur eine Ausnahme sei.

In Wahrheit aber gehe es der Religion, wenn sie sich in die Politik einmische, nicht um Liebe, sondern um die Eroberung der Macht. «Und dies gilt insbesondere für den Extremismus mit dem Stempel Allah», beklagte Biard, der sich und seine Zeitschrift als Vertreter eines entschiedenen demokratischen Atheismus charakterisierte.

Der aktuelle radikale Islamismus unterscheide sich von allen anderen Formen des religiösen Fundamentalismus dadurch, dass er von Staaten unterstützt werde, die «ein Meer von Erdöl und einen Sitz in der UNO unterm Hintern haben». Diese Besonderheit verändere alles, erklärte Biard, und dies müsse jedem bewusst sein, der über den Islamismus diskutiere. Man müsse stets daran erinnern, dass die Gesetze, die im Iran, in Saudi-Arabien, in Katar oder in Afghanistan die Menschenrechte mit den Füßen träten, religiöse Gesetze seien.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  2. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  3. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  4. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  5. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  6. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  7. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  8. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  9. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  10. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  5. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  6. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  9. "Für kein Geld der Welt"
  10. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  11. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  12. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!
  13. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  14. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  15. Italien: Niedrigwasser stoppt Marienprozession auf dem Po

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz