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Salzburger Dechanten greifen Gender-Hirtenbrief von Bischof Laun an

31. März 2017 in Österreich, 37 Lesermeinungen
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Aussagen des Salzburger Weihbischofs im kath.net-Hirtenbrief gegen "Gender-Ideologie" sind für leitende Geistliche der Erzdiözese "ausschließlich die persönliche Meinung des Autors"


Salzburg (kath.net/KAP) Die Dechanten der Erzdiözese Salzburg greifen Formulierungen in einem aktuellen Hirtenbrief von Weihbischof Andreas Laun an. Bei der Frühjahrskonferenz der Dechanten, die von Dienstag bis Donnerstag in Michaelbeuern tagten, sei dezidiert festgehalten worden, dass es sich bei den Aussagen Launs "ausschließlich um die persönliche Meinung des Autors handelt", teilte die Salzburger Erzdiözese in einer knappen Pressemitteilung am Donnerstagabend mit.

In dem auf dem Internetportal kath.net veröffentlichten Hirtenbrief - er ist an Launs untergegangenes nordafrikanisches Titularbistum Libertina gerichtet - warnt der Salzburger Weihbischof vor der sogenannten "Gender-Ideologie". Er bezeichnet diese unter anderem als Irrlehre hinter der die "Lüge des Teufels" stehe und zieht Parallelen zu Nationalsozialismus und Kommunismus, denn auch diese, so Laun, "gründeten in gewaltigen Lügen über Gott und die Menschen".

Das Thema "gender" wird in der katholischen Kirche zurzeit kontrovers diskutiert. Kritiker der "Gender-Ideologie" fürchten eine staatlich und gesellschaftlich verordnete Einebnung von Geschlechterunterschieden. Sie finden Unterstützung auch bei Papst Franziskus, der sich etwa in seinem im Vorjahr veröffentlichten Lehrschreiben "Amoris laetitia" auf Grundlage der Ergebnisse der letzten Weltbischofssynode gegen "verschiedenen Formen einer Ideologie, die gemeinhin Gender genannt wird" ausgesprochen hat. In Aussicht gestellt werde "eine Gesellschaft ohne Geschlechterdifferenz", so der Papst, der - wie seine Vorgänger im Papstamt - die anthropologische Grundlage der Familie bedroht sieht. Verständnis zu haben für die menschliche Schwäche oder die Vielschichtigkeit des Lebens, sei dabei etwas anderes, als Ideologien zu akzeptieren.


Gleichzeitig gibt es in der Kirche Theologen, die meinen, dass der vielfach gegenüber Vertretern einer "Gender-Ideologie" geäußerte Vorwurf, diese würden die eigene Geschlechtlichkeit zu einem Gegenstand individueller Wahl erklären, der tatsächlichen Komplexität der "Gender studies" nicht gerecht werde. "Sich zu weigern, aus biologischen Differenzen unmittelbar eine Moral des Geschlechterverhältnisses abzuleiten, bedeutet keineswegs, diese Differenzen als solche in Abrede zu stellen", äußerte sich etwa der deutsche Moralheologe Stephan Goertz im Rahmen der Debatte.

Laun: Warnende Papststimme verstärken

Der Salzburger Weihbischof Laun betont in seinem Hirtenbrief, er wolle hinsichtlich der "Gender-Ideologie" die "warnende Stimme des Papstes, vieler Kardinäle und Bischöfe in der Weltkirche" verstärken. "In der Bibel steht, was der Mensch ist: Gott schuf den Menschen nicht als Einzelwesen, das aus sich selbst machen kann, was es sein will, sondern als Mann und Frau", hält er fest. Im Namen der Gender-Theorie werde ein "absurder Angriff" auf das jüdisch-christliches Menschenbild vorgetragen. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau sei "längst ein anerkanntes Prinzip, gerade auch für Christen". Bei "gender" gehe es jedoch "eben um viel, viel mehr", so der Weihbischof.

Ausdrücklich kritisiert Laun das Gender-Mainstreaming. "Man hat Lehrstühle dafür errichtet, man zwingt Studenten und Schüler, Kurse zu machen und nur 'gegenderte' Prüfungsarbeiten abzugeben, man passt Formulare an, man passt die Sprache an." Auch die Anerkennung einer homosexuellen Beziehung als Ehe oder wenigstens als anerkannte Partnerschaft gehöre dazu. Kindern würde in den Schulen gegen den Willen der Eltern eine "Sexualpädagogik der Vielfalt" aufgezwungen.

Ausführlich legt der Weihbischof in seinem Schreiben auch lehramtliche Positionen der Kirche zu Ehe und Familie dar. Wesenselemente der Ehe seien Treue, Unauflöslichkeit, die Offenheit für Kinder sowie die Verbindung dieses Bundes von Mann und Frau mit Gott selbst, betont er. Heute jedoch würde von vielen Menschen nur mehr spöttisch und abwertend von der "traditionellen" Familie gesprochen, so Laun. Die Gläubigen müssten sich demgegenüber "als kritisches Gewissen einer 'Familienkultur' erweisen", zitierte er aus dem Apostolischen Schreiben "Familiaris consortio" von Johannes Paul II. (1978-2005).

- Der Hirtenbrief von Bischof Laun

- Papst Franziskus bezeichnet die Gendertheorie in „Amoris laetitia“ explizit als „Ideologie“

- Papst Franziskus: „Der große Feind der Ehe ist die Gendertheorie. Es gibt heute einen Weltkrieg, um die Ehe zu zerstören. Er wird nicht mit Waffen geführt, sondern durch ideologische Kolonisierung. Darum ist es wichtig, die Ehe vor diesen Kolonisierungen zu verteidigen!“

- Papst Franziskus: Gender-Ideologie für Kinder „ist schrecklich“

- Papst Franziskus sagt der polnischen Bischofskonferenz: Gender ist eine Form der „ideologischen Kolonialisierung“

Symbolbild: Fragezeichen und Kreuz


Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

  21. April 2017 
 

Augustinus

Die gender- Ideologie ist , wie der Papst
sagt, eine Ideologie.Ich möchte dem hinzufügen eine autoritäre Ideologie,um die dem gesunden Meschenverstand widerspricht;
es ist erstaunlich was sich alles der Mensch ausdenkt,um Ehe , Familie und Ges
ellschaft zu zerstören.
Im Übrigen, um es medizinisch auszudrücken,
sind genderistische Abweichungen im Allgemeinen äußerst selten.Man kann sich dafür einsetzen solch Menschen ärztlich
oder menschlich zu begleiten wie zb. beim Kalman-Syndrom ,einem Klinefelter-Syndrom oder einem anderm Mosaik bzw. Genaberrationen,darf aber die Normale Verteilung nicht aus dem Auge verlieren,
sonst werden Normabweichungen zur Norm erhoben.Das allgemeine Leben würde sonst zur Farce gedeihen.


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 Zeitzeuge 5. April 2017 
 

Gender am Lehrstuhl für theologische Ethik in Wien

Am o.a. Lehrstuhl werden auch die männlichen Mitarbeiter als "Mitarbeiterinnen" geführt, die Lehrstuhlinhaberin, Sigrid Müller, wieso nicht "Müllerin" hat auf einer Tagung in Trier übrigens erklärt, "daß die Kirche Sexualität nicht auf die Ehe reduzieren soll", ein eindeutiger Verstoß gegen die kath. Morallehre und diese Frau ist auch für die Priesterausbildung zuständig, ein Skandal und wieder wird nichts geschehen!


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 Maria51 4. April 2017 
 

Salzburger Dechanten greifen Gender Hirtenbrief von Bischof Laun an

Hallo duesi, was sollte denn die Bemerkung Frauen müssten wie Prinzessinnen behandelt werden mit besonderer Rücksichtnahme? Soll das heißen, dass Frauen mit den Wirrnissen des Lebens nicht klarkommen? Oder nur dann klarkommen, wenn sie einen Ehemann haben, der alles von ihnen fernhält?
Und wie meinst du sollen sich Männer verhalten, um stark zu sein oder zumindest so zu wirken? Hoffentlich nicht in dem er gewalttätig sein sollte, z.B. gegen Frauen oder gegen Sachen? Danke im vorraus für die Antwort.


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 mirjamvonabelin 4. April 2017 
 

Liebes kath.net!

Sie haben doch bestimmt die Möglichkeit zu recherchieren welche und wieviel Dechanten den Bischof Laun angreifen.

Es würde bestimmt unnötigen Unmut vermeiden und die Dechanten müssten Farbe bekennen.


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 Pythia 3. April 2017 
 

Privatmeinung

Welche Meinung haben denn die Herren Dechanten von der unchristlichen Gender-Ideologie, wenn sie die Wortmeldung von Bischof Laun ablehnen und als Privatmeinung abtun? Es kann doch nicht sein, dass die das Bibelwort "Als Mann und Frau schuf er sie"missachten oder anzweifeln? Dann sollten sie sich zu einem anderen Glauben bekennen.


4

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 mirjamvonabelin 3. April 2017 
 

Es bleibt uns nichts anderes übrig

um als wahre Kinder Mariens, für die
Salzburger Dechanten
intensiv zu beten.


4

0
 
  3. April 2017 
 

Entlarvende Positionierung der Dechanten

Weihbischof Laun ist noch als wahrer Hirte erkennbar und bringt die Boshaft dieser neo-marxistischen Ideologie auf den Punkt. Dafür gebührt ihm Dank.

Das Abtun seines Hirtenbriefes als rein persönliche Äußerung kommt einer Verleugnung der Realität des Bösen gleich.
Im Gegenteil wer sich nicht gegen diese Ideologie positioniert ist entweder sorglos oder macht sich diese womöglich gar zu eigen.
Beides wäre schlimm.
Sollen die Gottgeweihten nicht Lehrer der Wahrheit und Licht in der Finsternis sein?

Keinen Widerstand zu leisten in Anbetracht von schwerer Gefahr für das Seelenheil heißt bereits dem Feind nachzufolgen und eine Verfinsterung des
Lichts des Glaubens.


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 chiarajohanna 1. April 2017 
 

Die Dechanten LAUFEN komplett NEBEN IHREN SCHUHEN

so das TREFFENDE WORT von Adamo,
hier im FORUM

DANKE


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 chiarajohanna 1. April 2017 
 

Müssen nicht auch die DECHANTEN der LEHRE CHRISTI FOLGEN - oder gibt es für diese AUSNAHMEN ?


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 lesa 1. April 2017 

Differenzierung

@felix: Stimme Ihnen zu, die Formulierung war nicht ideal. Weitaus schlimmer sind aber die Verwässerungen und Verharmlosungen der Genderideologie von gewissen Ideologen, Dechanten etc. Im Ganzen war das Hirtenwort treffend und dringend notwendig.


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 hortensius 1. April 2017 
 

Laun ist ein Leuchtturm

Weihbischof Laun ist ein Leuchtturm in unserer dekadenten Gesellschaft. Die Dechanten zittern vor dem Ungeist der Zeit und nicht vor dem Urteil der Geschichte.


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 Felix 1. April 2017 

Eine Passage halte ich unklug formuliert

"Besonders gefällt dem Teufel bei dieser Lüge, dass es irgendwie gestörte Männer und Frauen gibt, die anatomisch eine kleine Missbildung haben oder eine sexuelle Anziehung zum eigenen Geschlecht verspüren und damit seine Lüge zu bestätigen scheinen."

Anmerkung: Dass das Symptom Homosexualität viele Ursachen haben kann ist das eine, aber alle Homosexuellen über einen Haufen zu werfen das andere. Ich hoffe diese Aussage ist ungeschickt formuliert. Länsgt nicht alle homosexuell fühlenden Menschen sind für Gender Mainstreaming und es sind auch nicht alle Anhänger der zum Teil widerlichen Darstellungen auf Christopher Street Day Paraden. Schlimmer noch ist hier die Zusammenführung von körperliuch intersexuellen Personen, die nichts für ihren Zustand können mit gestörten Personen. Da ist der Bischof, bei aller wertschätzung, die ich für ihn habe über das Ziel hinaus geschossen.


7

0
 
 Hadrianus Antonius 31. März 2017 
 

Namens- und Adressliste

Kardinal Eijk aus den Niederlanden hat schon vor wenigen Wochen eine deutliche Kritik an das Gender-mainstreaming geäussert.
Diese Dechanten sollten sich doch namentlich und mit Adresse melden.
Ihre Position ist überhaupt keine theologische oder moralische Qualifikation.


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 Ehrmann 31. März 2017 

Haben die Dechanten vielleicht Angst vor HOSI et al.?

ieren Sie wäre nicht unbegründet, denn sie kann recht aggressiv sein - darum ist Distanzieren sicherer.Ich habe gehört, daß die HOSI bereits vor Gericht gegangen sein soll, aber auch beschädigte Autos z.B. sind nicht angenehm (ich denke immer noch an Magdeburg ).


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 gebsy 31. März 2017 

Glücklich zu preisen ist der Mensch,

dessen persönliche Meinung mit jener des Papstes konform ist.


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 ottokar 31. März 2017 
 

Wie es Minderheiten anstellen zu dominieren

Es ist überall das Gleiche: Da reissen einige wenige ,z.B.Dechanten, das Maul weit auf, um zu demonstrieren, dass sie im Strom der derzeit geltenden Political Correctness mitschwimmen,was man bequeme Anpassung nennen kann.Die sich hingegen nicht artikulierende Mehrheit der selbsständig denkenden und papsttreuen Dechanten wird dabei in den öffentlichen Mitteilungen über die Haltung der Dechanten ungefragt vereinnahmt, wodurch der Eindruck entsteht, es seien alle Dechanten des Bistums der gleichen Meinung.Es ist doch immer das Gleiche: Wie oft hören wir: "die Öffentlichkeit fordert...", oder "die öffentliche Meinung hat gedreht", oder " das kann man doch heute nicht mehr fordern....". Aber wer wurde jemals nach seiner Meinung gefragt? Man nennt das Manipulation der Öffentlichkeit durch Presse, Fernsehen oder Interessensgruppen und am Ende resultiert eine derzeit gültige "Political Correctness", wohl als Resultat eines Lügengebindes.Ja,wo bleibt da die Rückendeckung für Bischof Laun????


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 Pilgervater 31. März 2017 

Welche Dechanten genau?

Warum werden die Dechanten oder wenigstens zwei, drei ihrer Sprecher nicht namentlich genannt? Aus dem Dunkel der Gruppe einen Pfeil auf Weihbischof Laun zu schießen, ist alles andere, als couragiert. Wer sich öffentlich von dessen Wortmeldung distanziert, sollte wenigstens den Hintern haben, mit dem eigenen Namen dazu zu stehen! Mich interessiert schon sehr, welche katholischen Priester sich für einen schwammigen -wenn nicht sympathisierenden- Umgang mit Gender zu Wort melden. Da ich bei Priestern Uninformiertheit angesichts von Gender ausschließe (weil jeder nur halbwegs gebildete Zeitgenosse darüber Bescheid weiß), bleibt eigentlich nur, ihnen skandalöse Inkompetenz in Sachen kirchlicher Moral oder doch ein erschütterndes Maß an Unterwürfigkeit gegenüber dem Zeitgeist zu attestieren. Das hätte ich ihnen gerne persönlich geschrieben.


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 garmiscj 31. März 2017 

orf.at

...berichtet natürlich bereits darüber. Die Dechanten sind die Guten (da werden sie aber dem Herrgott danken), Bischof Laun der weltfremde Ewiggestrige. "...Laun hatte in einem Hirtenbrief gegen „Gender-Ideologie“ und Homosexuelle gewettert."


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 agnese 31. März 2017 
 

Ich habe immer gedacht, war wohl naiv, daß die Bischöfe ihren Priestern, hier Dechanten die falsche Lehre, (gegen die Heiligen Schrift) verbieten können, denn wo kommen wir hin, wir Gläubige, wenn uns was falsches verkündet wird. Ich bin zB. nicht neugierig auf irgendwelchen neuen Gehirngeschpinste, noch dazu von meiner römisch katholischen Kirche. Ich will einfach nur die ewig wahre, unveränderbare, von Jesus Christus verkündete Lehre hören und sonst nichts!Ich hoffte immer, daß die Bischöfe die Verkündigung der reinen Lehre in ihren Diöcesen garantieren können. Jetzt muss ich eine weit liegende Kirche besuchen, um mich nicht ärgern zu müssen, wenn ich die Predikt vom Pfarrer meiner Pfarre anhören muss, denn das hat mit römisch katholisch nichts mehr zu tun. Weihbischof Laun bin ich ewig dankbar, daß er uns den richtigen Weg immer wieder aufzeigt. Er ist ein echter Apostelnachfolger und Glaubensverkünder.


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 studiosus 31. März 2017 

P.S.:

P.S.: seltsam dass das Bistum sowas selbst via Pressemitteilung - und ohne Distanzierung!!! - verschickt...
da koennte einer ja beinahe meinen dasssss.....


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  31. März 2017 
 

Und wo ....

...sind die ermahnenden Worte von Erzbischof LACKNER für die IRRENDEN Dechanten?

Aja, Herr Erzbischof, fürchten Sie vielleicht die linken Medien?


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0
 
 2.TIM. 3,1-5 31. März 2017 
 

MannFrau

Also sind die Dechanten für "Gender"! Wahrscheinlich wissen manche nicht ob sie Männchen oder Weibchen sind.


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 studiosus 31. März 2017 

@ Ehrmann

Ja, bzw. meinte ich sogar weniger den Titel an sich, sondern mehr generell das Problem, dass man da auch die guten Dekane vereinnahmt...
man sollte auch ihnen das Wort geben (etwa hier auf kath.net) und sie aktiv zu einem Kommentar auffordern ;)
*Zaunpfahlwiedereinpack* ;)


11

0
 
 Herbstlicht 31. März 2017 
 

Ich habe den Eindruck, dass Gender Mainstream allmählich wie eine riesige Monsterwelle über´s Land schwappt. Und nichts scheint sie aufzuhalten.
Diese Ideologie dauerhaft in die Köpfe der Leute einzupflanzen, scheint die Absicht einiger Interessengruppen zu sein.
Es ist also nicht Aufgabe von Dechanten, bei dieser Indoktrination der Bevölkerung behilflich zu sein, sondern diejenigen zu stärken, die sich dagegen wehren und versuchen aufzuklären, genau wie es Bischof Laun tut.
Ihm gebührt Dank und nicht Ausgrenzung.

Ergänzend zu den Ausführungen von Weihbischof Andreas Laun möchte ich noch gerne auf die Seite von David Berger verlinken.
Dort gibt es einen interessanten Gastbeitrag über den Gender Wahnsinn.
Je mehr wir darüber wissen, umso besser.

https://philosophia-perennis.com/2017/03/30/esoterische-parallelwelt-genderideologie/


22

0
 
 Montfort 31. März 2017 

@Karlmaria - "Brüder und Schwestern" ist doch EINDEUTIG die Benennung ...

... von MÄNNERN UND FRAUEN, die Glieder des Leibes Christi sind. Deutsch "Brüder und Schwestern" gibt das griechische adelphoi jedenfalls getreuer wieder als NUR "deutsch "Brüder" oder NUR deutsch "Schwestern".

Im GENDER-IDEOLOGIE-KONSTRUKT müsste man hingegen formulieren: "BrüderINNEN und SchesteRICHE"

Und DAS möge Gott verhüten!


13

0
 
 Karlmaria 31. März 2017 

Betet Brüder dass mein und euer Opfer..

Mir ist es im Grunde genommen eigentlich egal ob es an dieser Stelle Brüder oder Brüder und Schwestern oder Schwestern und Brüder heißt. Aber unter den neuesten Entwicklungen mit dem Gender sollte das vielleicht doch noch einmal überdacht werden. Das wäre ein in jeder Messe immer wiederkehrendes Zeugnis!


8

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 Ehrmann 31. März 2017 

Mit @studiosus" bitte ich , den Titel in "einige Dechanten"zu korrigieren, alle waren e sicher nicht


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 Montfort 31. März 2017 

"Ausschließlich persönliche Aussagen" des Papstes - verirrte Dechanten - und Erzbischof Lackner?

Diese "Dechanten" übersehen, dass sie sich damit gleichzeitig von den ablehnenden Aussagen PAPST FRANZISKUS' zur Gender-Ideologie distanzieren und von ihnen sagen müssten, es handle sich bei ihnen "AUSSCHLIESSLICH um die persönliche Meinung des Autors".

Wir können doch froh sein, dass Weihbischof eine "PERSÖNLICHE MEINUNG" hat und mutig äußert - im Gegensatz zu einem Teil der Salzburger Dechanten, die anscheinend entweder keine "persönliche Meinung" haben oder meinen, im Gegensatz zur Lehre der Kirche und der Heiligen Schrift die MAINSTREAM-MEINUNG "nachbeten" zu sollen.

Wenn diese Dechanten solche Stellungnahmen abgeben, ist es an der Zeit, dass der eigentliche "HIRTE" der Diözese, ERZBISCHOF FRANZ LACKNER, ein klares Wort wagt und sich - wie sein Weihbischof - an der Seite des Papstes zur Lehre der Kirche bekennt - zum Wohl seiner "VERIRRTEN" DECHANTEN und möglicherweise VERUNSICHERTEN GLÄUBIGEN.


28

0
 
 girsberg74 31. März 2017 
 

Perönliche Probleme?

Entzieht man diesen Dechanten eine Spielwiese, wenn man sagt, dass es nur Männer und Frauen gibt?

Oder fehlt es an Rückgrat gegen die Dummheiten des Mainstreams, nachdem sie die auflagenstärksten Illustrierten durch haben?


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 Cornett2f 31. März 2017 
 

Unerträglich...

... sind das Anbiedern und die Verblendung so vieler kirchlicher Amtsträger geworden. Leider geht auch der unerschrockene Bischof Laun als einer der letzten Verteidiger christlicher Grundwerte demnächst in den Ruhestand. Dann werden es die evangelikalen Glaubensverbieger noch leichter haben, ihre haarsträubenden Irrlehren zu verbreiten. Wer dagegen ist, wird ins rechte Eck gestellt und nach Möglichkeit bekämpft. Und ausgerechnet den Elbs haben sie zum Familienbischof gemacht... ein Skandal! Obwohl Insider, drängen sich mir immer stärker Austrittsgedanken auf. Bischof Launs Wirken hat mich diese Überlegungen bisher immer wieder aufschieben lassen. Aber wenn auch er bald ruhig gestellt wird... Vermutlich wird mittelfristig nichts an einer Kirchenspaltung im Sinn einer Reinigung und eines Neustarts vorbei führen.
Ich kenne schon viele Gläubige, die für würdige Gottesdienste weit fahren, die lokalen Kirchen bleiben leer - als Modernisten-Theater.


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 duesi 31. März 2017 
 

Stefan Goertz spricht einen wichtigen Punkt an

Es geht ja eigentlich weniger darum, Geschlechterunterschiede zu leugnen, als dass Gender-Ideologen erreichen wollen, dass mit beiden Geschlechtern unterschiedslos gleich umgegangen wird. Eine bekannte Mathematikerin aus Mexiko fand es sehr angenehm, dass sie in Deutschland im Beruf wie ein Mann behandelt wird, was in Mexiko weniger der Fall war. Das hat im Berufsleben Vorteile. Jedoch führt das auch dazu, dass Männer und Frauen es zunehmend schwer haben, füreinander attraktiv zu sein, da die Unterschiede im täglichen Umgang kaum noch zu spüren sind, wenn Männer und Frauen in allem gleich behandelt werden. Dass eine Frau beispielsweise wie eine Prinzessin behandelt werden sollte mit besonderer Rücksichtnahme, fällt mit der Genderideologie genauso weg wie das Männer versuchen stark zu sein.


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 kirche3000 31. März 2017 
 

Dass diese Dechanten sich von Weihbischof Laun distanzieren, ist wieder mal ein Beweis dafür, dass nicht wenige Kirchenmänner längst vom wahren Glauben abgefallen sind: Anstatt GOTT zu dienen, huldigen sie dem Mammon und reißen die ihnen anvertraute Herde mit in den Abgrund.
Lieber Hr. Bischof Laun, lassen Sie sich von abtrünnigen Hirten nicht aus der Fassung bringen. Danke für Ihren Bekennermut und Ihr Zeugnis. - Für viele der letzte Hoffnungsschimmer auf dem längst sinkenden Schiff!


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 lesa 31. März 2017 

Falsche Propheten

Genau das ist das schlimmste Übel in unserer Kirche: Die denkmüden oder verwirrten Brüder (und Schwestern). Der Nebel, (der Rauch Satans?) Mit ihrem verwirrenden Gelabber geben sie dem Verderben noch Nachschub. "Ich habe sie nicht gesandt und dennoch laufen sie."
Theoretischen Palaver bitte unterlassen, de den Leuten die Sicht verstellt. Die Kinder und Jugendlichen sind zu einem Großteil schon arm genug dran.


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 Adamo 31. März 2017 
 

Die Dechanten der Salzburger Erzdiözese

laufen komplett neben ihren Schuhen, wenn sie die falsche Behauptung verbreiten, das die goldrichtigen Klarstellungen von Bischof Andreas Laun zur Gender-Ideologie seine persönliche Meinung sei, Mitnichten! Die Dechanten sind leider dem dämonisch beeinflußten Mainstream-Irrtum erlegen. Der Heilige Vater Papst Franziskus hat "Gender" extra als das bezeichnet was es tatsächlich ist: "DÄMONISCH"! Diese Dechanten haben die Brisanz "Gender" noch nicht einmal erkannt und noch nicht realisiert, was aber ihre ureigendste Aufgabe ist, uns davor zu schützen.


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 studiosus 31. März 2017 

Mindestens

Mindestens 2 oder 3 Dechanten haben das sicher nicht gesagt... die werden von den anderen dann eben einfach "annektiert"
(Vielleicht kann kath.net ja mal im Dekanat Zell am Ziller oder im Dekanat Altenmarkt anfragen, dort tönt es sicher anders ;) )


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 Gandalf 31. März 2017 

Wichtigmacher!

Diese Dechanten sind Wichtigmacher. Und kein Mensch hat Interesse an d. Privatmeinungen d. Dechanten ;-)


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 Montfort 31. März 2017 

Wenn die Salzburger Dechanten meinen, ...

... bei den Aussagen Bischof Launs handle es sich "AUSSCHLIESSLICH um die persönliche Meinung des Autors", so schließen sie sich doch nur selbst aus - und bekennen damit eine positive Meinung zur Gender-Ideologie. Vielleicht ist dann "Dechant" das Gender-Identitäts-Konstrukt Nr. 61. Oder wir diskutieren bald über neue Zulassungsbedingungen zum kirchlichen Amt für Gender-Konstrukte aller Art.

Gott, hilf!


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