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Wahlaufruf: Familie im Mittelpunkt

19. Mai 2019 in Familie, 4 Lesermeinungen
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Europäische Familienverbände präsentieren Manifest „Vote for Family“ - Unterzeichner bekennen sich u.a. zur Komplementarität von Mann und Frau und wenden sich gegen politische Versuche, bestehende biologische Unterschiede zu negieren


Augsburg (kath.net/Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg) Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg ruft dazu auf, Familien in den Mittelpunkt der Politik zu stellen, und lädt Kandidatinnen oder Kandidaten für die Europawahl dazu ein, das familienpolitische Manifest „Vote for Family 2019“ zu unterzeichnen.

In dem 10-Punkte-Papier ruft die Föderation der katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE), europäischer Dachverband des Familienbundes, alle politischen Akteure dazu auf, „die grundlegende Bedeutung der Familie als elementare Einheit der Gesellschaft in allen Handlungsfeldern der Politik anzuerkennen“ und politische Entscheidungen im Hinblick auf zentrale Anliegen der Familien zu überprüfen.


Zu den zentralen Forderungen des Manifests zählt das Bekenntnis, dass die Wirtschaft im Dienste der Familien stehen solle – und nicht umgekehrt. Die Politik solle den Eigenwert von Familie und deren fundamentale Rolle für die Wirtschaft und das Gemeinwohl anerkennen und sich für Steuer- und Abgabengerechtigkeit einsetzen. Weitere Forderungen betreffen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die zugunsten der Familien besser ausbalanciert ist, und der Schutz des arbeitsfreien Sonntags als gemeinsamer wöchentlicher Ruhetag.

Die Unterzeichner des Manifests bekennen sich weiters zur Komplementarität von Mann und Frau und wenden sich gegen politische Versuche, bestehende biologische Unterschiede zu negieren.

Hervorgehoben wird auch die Achtung der Menschenwürde: Es gelte, die Würde des menschlichen Lebens in allen Phasen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu respektieren und allen Kindern – vor und nach der Geburt – und deren Müttern besondere Unterstützung zu geben.

Auch gelte es, das Recht der Eltern zu respektieren, ihre Kinder in Übereinstimmung mit ihren kulturellen, moralischen und religiösen Traditionen zu erziehen, die das Wohl und die Würde der Kinder fördern.

Das Manifest gründet auf europäischen und christlichen Werten und wurde (Stand 17.5.) bislang bereits von 169 Kandidatinnen und Kandidaten unterschrieben.

Der Familienbund ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Europawahl zu beteiligen und eine sehr sorgsame Entscheidung zu treffen für eine „familienfreundliche“ EU-Politik.

Info: Der Familienbund der Katholiken ist ein parteipolitisch unabhängiger, konfessioneller Familienverband. Er setzt sich für die Stärkung und Förderung von Rechten und Rahmenbedingungen für Familien auf nationaler und internationaler Ebene ein. Er ist Ansprechpartner und Lobby für alle Familien und engagiert sich in der Vertretung und Koordinierung familienbezogener Anliegen in Kirche, Staat, Gesellschaft und Politik. Der Familienbund ist auf allen politischen Ebenen sowie innerkirchlich für Familien aktiv.

Foto: Symbolbild


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Lesermeinungen

 antony 20. Mai 2019 

@ Rolando: Genauso sehe ich das auch. Was noch ein Startvorteil von Bündnis C ist:

Sie haben bereits einen Abgeordneten im EU-Parlament. Arne Gericke ist vor 5 Jahren über die Familienpartei eingezogen (die damals 1% erhielt) und ist 2018 zu Bündnis C gewechselt.

Ich bin übrigens kein Mitglied, bin aber erleichtert, dass ich eine Partei gefunden habe, die ich ohne schmerzhafte Kompromisse wählen kann.


3
 
 Rolando 20. Mai 2019 
 

antony

Hab mich jetzt mal näher mit Bündnis C befasst, bei bisheriger 5 Prozenthürde waren sie relativ unrelevant. Doch da 0,6 Prozent bei der Europawahl reichen hab ich deren Programm mal angeschaut, auch die Kandidaten, ist alles sehr gut, die kann man mit ruhigem Gewissen wählen, da muß man nicht das geringere Übel wählen. Wenn sie Sitze bekommen, können sie zumindest den EU-Abgeordneten ins Gewissen reden. Sie stehen nicht im negative „Dauerfeuer“ der Mainstreammedien. Ich denke, wenn alle Kathnet Leser im christlichen Sinne wählen wollen, haben sie eine Chance.


5
 
 antony 19. Mai 2019 

Ach ja, um das auch noch zu sagen: Mit 0,6% bekommt eine Partei einen Sitz in Brüssel.

Von daher ist die Europawahl eine gute Gelegenheit, auch Kleinparteien wie Bündnis C in Erwägung zu ziehen.


5
 
 antony 19. Mai 2019 

Bündnis C setzt das genannte Familienprogramm vollumfänglich um.

Stichwort aus dem Programm: "Familien-Mainstreaming statt Gender-Mainstreaming."

https://buendnis-c.de/familien-mainstreaming-statt-gender-mainstreaming-1748/

buendnis-c.de/familien-mainstreaming-statt-gender-mainstreaming-1748/


8
 

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