Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  6. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  7. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  8. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  9. Es gibt keine zweite Chance mehr
  10. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  11. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  12. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  13. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  14. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  15. Technisch brillant, geistig obdachlos

Das Vorbild des ersten Märtyrers

26. Dezember 2019 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: im Martyrium des Stephanus wird die Gewalt von der Liebe besiegt, der Tod vom Leben. In Jesus ist der Himmel auf die Erde herabgekommen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Nehmt euch aber vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch an die Gerichte ausliefern und in ihren Synagogen auspeitschen. Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt werden, ihnen und den Heiden zum Zeugnis“: Festtag des Protomärtyrers Stephanus.

Nach der Freude von Weihnachten warf Papst Franziskus in seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet des Angelus seinen Blick auf den ersten Märtyrer der Kirche. Diese Erinnerung möge am Platz erscheinen. Doch gerade aus der Perspektive des Glaubens stehe das heutige Feste im Einklang mit der wahren Bedeutung von Weihnachten. Im Martyrium des Stephanus werde nämlich die Gewalt von der Liebe besiegt, der Tod vom Leben: in der Stunde des höchsten Zeugnisses betrachte er den offenen Himmel und schenkt den Verfolgern seine Vergebung.


Dieser junge und vom Heiligen Geist erfüllte Diener des Evangeliums vermöge Jesus mit Worten und vor allem mit seinem Leben zu erzählen. Wenn wir auf ihn blickten, sähen wir, wie sich die Verheißung Jesu an seine Jünger erfülle: „wenn sie euch aber ausliefern, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt. Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden“ (vgl. Mt 10,19-20).

In der Schule des Heiligen Stephanus, der seinem Meister im Leben und im Tod ähnlich geworden sei, hätten auch wir unsere Augen auf Jesus gerichtet, ein treues Zeugnis des Vaters. Wir lernten, dass die Herrlichkeit des Himmels, die Herrlichkeit, die für das ewige Leben andauere, nicht aus Reichtum und Macht bestehe, sondern aus Liebe und Selbsthingabe.

Wir müssten unseren Blick auf Jesus, richten, um für die Hoffnung, die uns geschenkt wurde, durch die Herausforderungen und Prüfungen, denen wir täglich begegneten, Rechenschaft ablegen zu können.

Für uns Christen sei der Himmel nicht mehr fern, getrennt von der Erde: „in Jesus ist der Himmel auf die Erde herabgekommen“. Damit das erste Zeugnis genau unsere Art des Menschseins sei, eine Lebensweise, die nach Jesus geformt ist: sanft und mutig, demütig und edel, gewaltlos und stark.

Stephanus, so der Papst, „war ein Diakon, einer der ersten sieben Diakone der Kirche“. Er lehre uns, Christus durch Gesten der Brüderlichkeit und der Nächstenliebe zu verkünden. Sein Zeugnis, das im Martyrium gipfle, „ist eine Quelle der Inspiration für die Erneuerung unserer christlichen Gemeinschaften“.

Sie seien dazu aufgerufen, immer missionarischer zu werden, entschlossen, Männer und Frauen in den existenziellen und geographischen Randgebieten zu erreichen, wo ein größerer Durst nach Hoffnung und Rettung herrsche. Gemeinschaften, die nicht der weltlichen Logik folgten, die nicht sich selbst, ihr eigenes Bild, in den Mittelpunkt stellen, sondern nur die Ehre Gottes und das Wohl der Menschen, besonders der Kleinen und Armen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  8. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  9. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  10. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  11. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  12. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  13. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  14. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  15. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz