Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  5. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  10. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  11. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  12. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  13. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  14. Töten bis zur Geburt - Aber US-Gouverneurin bleibt 'stolze Katholikin'
  15. Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren

Sünder, aber endlich frei und keine Sklaven des Bösen!

19. Jänner 2020 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Der Gott der Christen: ganz anders als der Gott aller anderen Religionen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“: Angelus am zweiten Sonntag im Jahreskreis. In seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Tagesevangelium nach Johannes (Joh 1,29-34).

Das Evangelium spreche erneut von der Erscheinung Jesu. In der Tat sei er nach seiner Taufe im Jordan vom Heiligen Geist gesalbt worden, „der auf ihm ruhte und ihn durch die Stimme des himmlischen Vaters als Sohn Gottes verkündet wurde.

Der Evangelist Johannes beschreibe im Gegensatz zu den anderen drei Evangelisten nicht das Ereignis, sondern unterbreite das Zeugnis Johannes des Täufers vor. Er „war der erste Zeuge Christi. Gott hatte ihn berufen und ihn darauf vorbereitet“.


Nach dem Ereignis der Taufe könne der Täufer den dringenden Wunsch, Jesus zu bezeugen, nicht zurückhalten und erklärte „ich habe es gesehen und bezeugt: dieser ist der Sohn Gottes“ (V. 34). Johannes sehe etwas Erschütterndes, nämlich den geliebten Sohn Gottes in Solidarität mit den Sündern.

Der Heilige Geist habe ihn die unerhörte Neuheit, eine wirkliche Umkehrung, verstehen lassen. Während in allen Religionen der Mensch es sei, der Gott etwas anbiete und opfere, sei es bei Ereignis „Jesus“ Gott, der seinen Sohn für die Rettung der Menschheit darbiete. Johannes offenbare sein Erstaunen und seine Zustimmung zu dieser von Jesus mitgebrachten Neuheit durch einen bedeutungsvollen Ausdruck, den wir jedes Mal in der Messe wiederholten: „Seht das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“Ó (V. 29).

Das Zeugnis Johannes des Täufers lade uns ein, immer wieder neu auf unseren Glaubensweg zu gehen: neu zu beginnen bei Jesus Christus, dem Lamm voller Barmherzigkeit, das der Vater für uns gegeben habe. „Lassen wir uns wieder von der Entscheidung Gottes überraschen“, so der Papst, „auf unserer Seite zu sein, mit uns Sündern zu solidarisieren und die Welt vor dem Bösen zu retten, indem er sich dafür verantwortlich machen“.

Wir lernten vom Täufer, nicht anzunehmen, dass wir Jesus bereits kennen, dass wir bereits alles über ihn wissen. „Halten wir beim Evangelium ein und betrachten vielleicht sogar eine Ikone Christi, ein ‚Heiliges Antlitz’, eine der vielen wunderbaren Darstellungen, an denen die Kunstgeschichte in Ost und West reich ist“, so der Papst:

„Betrachten wir mit den Augen und noch mehr mit dem Herzen und lassen wir uns vom Heiligen Geist belehren, der uns im Innern sagt: Er ist es! Er ist der aus Liebe geopferte Sohn Gottes, der zum Lamm wurde. Er, er allein hat die Sünde der Welt und auch meine Sünden weggenommen, gelitten und gesühnt. Alle von ihnen. Er nahm sie alle auf sich selbst und nahm sie von uns weg, damit wir endlich frei sind, nicht länger Sklaven des Bösen. Ja, noch arme Sünder, aber keine Sklaven, nein, sondern Kinder, Kinder Gottes!“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Der Bischof und der Denunziant
  3. Wie die deutsche Bundesregierung Ihre Steuergelder verschwendet!
  4. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  5. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  6. Cardinal Confusione
  7. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  8. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  9. Frau, dein Glaube ist groß! Die Gnade, die Grenzen überschreitet
  10. Studie: Weniger Angststörungen in religiös geprägtem Umfeld
  11. Medjugorje und Papst-Akademie laden zu ersten "Mariologischen Tagen"
  12. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  13. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  14. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  15. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz