Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  3. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  4. "Vaccine Amen"
  5. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  6. Spanien am moralischen Abgrund
  7. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  8. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  9. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  10. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  11. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  12. Panik in Magdeburg
  13. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  14. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  15. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt

Belgien zählt 2.655 Euthanasiefälle im Jahr 2019

12. März 2020 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das ist eine Zunahme um 12,5 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Lebensschützer warnen davor, dass kranke, alte oder behinderte Menschen den Tod als ihre beste Option sehen könnten.


Brüssel (kath.net/lifesitenews/jg)
Die belgische Euthanasiekommission hat Anfang März bekannt gegeben, dass im Jahr 2019 insgesamt 2.655 Belgier durch Euthanasie aus dem Leben geschieden sind. Darunter befand sich ein Minderjähriger. Die Zahl der Euthanasiefälle ist im Vergleich zu 2018 um 12,5 Prozent gestiegen. 2010 starben nur 954 Personen in Belgien durch Euthanasie.


Belgien hat eines der liberalsten Euthanasiegesetze weltweit. Euthanasie ist nicht auf unheilbar kranke Menschen oder Erwachsene beschränkt. Auch Kinder und Menschen mit seelischen Erkrankungen können sich auf Verlangen töten lassen.

„Es gibt kein ‚sicheres Gesetz’ für assistierten Selbstmord“, sagt John Deigan vom schottischen Zweig der Lebensschutzorganisation Society for the Protection of Unborn Children (SPUC). Die Entwicklung in Belgien sei ein offensichtlicher Beleg dafür. Die Legalisierung der Euthanasie führe dazu, dass Menschen den Eindruck bekommen könnten, die beste Option für sie sei der Tod. Behinderte, kranke und ältere Menschen könnten leicht zu der Überzeugung kommen, sie sollten sich für Euthanasie entscheiden.

Im US-Bundesstaat Washington würden sich 51 Prozent der Euthanasiewilligen für den assistierten Selbstmord entscheiden, weil sie keine Last für ihre Familien, Freunde und Pfleger mehr sein wollten. sagte Deigan.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Konrad Georg 13. März 2020 
 

Der eigene Glaubesnverfall

und die Wahl von Sozialisten schaffen das.
@ SCV
Wir sind nicht weit weg davon.


1
 
 Andrzej123 13. März 2020 
 

Es wird zuwenig beachtet,

dass die Euthanasie bereits seit längerem bei schweren Erkrankungen unter dem Deckmantel der Schmerzbehandlung in den Krankenhaus Alltag eingezogen ist.
Krebskranke in spätem Stadium, alte Menschen mit Beckenbruch usw erhalten hohe Opiat Dosierungen, die sie zunächst einschläfern und dann in kürzester Zeit sterben lassen.... und entscheidend: Das alles ganz ohne Einwilligung.
Wer tödlich erkrankt ist und noch etwas wichtiges vor seinem Tod tun möchte, geht besser nicht in ein Krankenhaus.


1
 
 SCV 12. März 2020 
 

Fürchterliche Kultur des Todes

Es ist unfassbar, dass in dem eigentlich katholisch geprägten Land Belgien so eine fürchterliche Kultur des Todes eingezogen ist.


4
 
 gerhardn 12. März 2020 
 

wenn sich der Mensch über Gott erhebt...

alles liegt in Gottes Hand, nur er hat das Recht und die Macht uns von dieser irdischen Welt abzuberufen.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Euthanasie

  1. Schottisches Parlament lehnt Gesetzentwurf zur Legalisierung des assistierten Suizids deutlich ab
  2. Kanada hat fast 100.000 Euthanasiefälle seit der Legalisierung 2016
  3. Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
  4. Menschenrecht auf Abtreibung?
  5. Euthanasie in Kanada: Menschen mit Behinderung haben mittlerweile Angst vor dem Gesundheitssystem
  6. Trauriger Rekord: Fast 10.000 Euthanasietote in den Niederlanden im Jahr 2024
  7. Kardinal kritisiert Gesetz zu Suizidbeihilfe in der Toskana
  8. Kanadische Ärzte wollen Organe von Euthanasiepatienten gewinnen
  9. Bischof Egan: ‚Großbritannien ist kein christliches Land mehr.‘
  10. Vier ehemalige Premierminister gegen das geplante Euthanasiegesetz in Großbritannien






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  4. Spanien am moralischen Abgrund
  5. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  6. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  7. Panik in Magdeburg
  8. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  9. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  10. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  11. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  12. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  13. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  14. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  15. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz