Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  3. Der grosse Betrug
  4. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  5. Papst Franziskus in Geldnot!
  6. Corona-Ausbruch in Frankfurter Baptistengemeinde
  7. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  8. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  9. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  10. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor

Belgien zählt 2.655 Euthanasiefälle im Jahr 2019

12. März 2020 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das ist eine Zunahme um 12,5 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Lebensschützer warnen davor, dass kranke, alte oder behinderte Menschen den Tod als ihre beste Option sehen könnten.


Brüssel (kath.net/lifesitenews/jg)
Die belgische Euthanasiekommission hat Anfang März bekannt gegeben, dass im Jahr 2019 insgesamt 2.655 Belgier durch Euthanasie aus dem Leben geschieden sind. Darunter befand sich ein Minderjähriger. Die Zahl der Euthanasiefälle ist im Vergleich zu 2018 um 12,5 Prozent gestiegen. 2010 starben nur 954 Personen in Belgien durch Euthanasie.

Belgien hat eines der liberalsten Euthanasiegesetze weltweit. Euthanasie ist nicht auf unheilbar kranke Menschen oder Erwachsene beschränkt. Auch Kinder und Menschen mit seelischen Erkrankungen können sich auf Verlangen töten lassen.

„Es gibt kein ‚sicheres Gesetz’ für assistierten Selbstmord“, sagt John Deigan vom schottischen Zweig der Lebensschutzorganisation Society for the Protection of Unborn Children (SPUC). Die Entwicklung in Belgien sei ein offensichtlicher Beleg dafür. Die Legalisierung der Euthanasie führe dazu, dass Menschen den Eindruck bekommen könnten, die beste Option für sie sei der Tod. Behinderte, kranke und ältere Menschen könnten leicht zu der Überzeugung kommen, sie sollten sich für Euthanasie entscheiden.

Im US-Bundesstaat Washington würden sich 51 Prozent der Euthanasiewilligen für den assistierten Selbstmord entscheiden, weil sie keine Last für ihre Familien, Freunde und Pfleger mehr sein wollten. sagte Deigan.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Konrad Georg 13. März 2020 
 

Der eigene Glaubesnverfall

und die Wahl von Sozialisten schaffen das.
@ SCV
Wir sind nicht weit weg davon.


1

0
 
 Andrzej123 13. März 2020 
 

Es wird zuwenig beachtet,

dass die Euthanasie bereits seit längerem bei schweren Erkrankungen unter dem Deckmantel der Schmerzbehandlung in den Krankenhaus Alltag eingezogen ist.
Krebskranke in spätem Stadium, alte Menschen mit Beckenbruch usw erhalten hohe Opiat Dosierungen, die sie zunächst einschläfern und dann in kürzester Zeit sterben lassen.... und entscheidend: Das alles ganz ohne Einwilligung.
Wer tödlich erkrankt ist und noch etwas wichtiges vor seinem Tod tun möchte, geht besser nicht in ein Krankenhaus.


1

0
 
 SCV 12. März 2020 
 

Fürchterliche Kultur des Todes

Es ist unfassbar, dass in dem eigentlich katholisch geprägten Land Belgien so eine fürchterliche Kultur des Todes eingezogen ist.


4

0
 
 gerhardn 12. März 2020 
 

wenn sich der Mensch über Gott erhebt...

alles liegt in Gottes Hand, nur er hat das Recht und die Macht uns von dieser irdischen Welt abzuberufen.


5

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Euthanasie

  1. Sterbehilfe schafft Mörder
  2. Deutsche Verfassungsrichter erlauben geschäftsmäßige 'Sterbehilfe'
  3. Schweiz: Häftling beantragt assistierten Selbstmord
  4. Neuer Trend: Euthanasie und Organspende
  5. Belgische Bischöfe zur Sterbebegleitung: Richtlinie lässt Fragen offen
  6. R. I. P. Vincent Lambert
  7. Kanada: Initiative für Gewissensklauseln bei Euthanasie
  8. Euthanasie in Belgien: Drei Personen unter 18 Jahren tot
  9. Bioethiker warnt vor ‚Grundrecht’ auf Euthanasie
  10. Englisches Krankenhaus tötete 456 Patienten mit Schmerzmitteln








Top-10

meist-gelesen

  1. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  2. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  3. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  4. Papst Franziskus in Geldnot!
  5. Vom Lehramt längst beantwortet
  6. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  7. Der grosse Betrug
  8. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  9. Türkischer Botschafter in Wien: Weihnachten ist egoistisch
  10. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz