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Polens Bischöfe rufen wegen Dürre zu Gebeten für Regen auf

22. April 2020 in Aktuelles, 14 Lesermeinungen
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Tausende Hektar Ackerland von Zerstörung bedroht


Warschau (kath.net/KAP) Angesichts der für die Landwirtschaft problematischen Trockenheit ruft die katholische Kirche in Polen zu Gebeten für Regen auf. Infolge der Dürre seien viele Tausende Hektar Ackerland von Zerstörung bedroht, sodass Preissteigerungen für Lebensmittel und negative Folgen für Polens Export befürchtet würden, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislaw Gadecki, am Dienstag. Die Dürre treffe Tausende Landwirte, Gärtner und ihre Familien, die ihren Lebensunterhalt mit den "Früchten der Erde" verdienten.

"Deshalb wende ich mich an alle Gläubigen und Menschen guten Willens mit der Aufforderung, beharrlich und inständig zu beten, um Regen zu erflehen", so der Posener Erzbischof. Sie sollten darauf vertrauen, dass Gott die Gebete erhöre.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten



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Lesermeinungen

 lesa 23. April 2020 

Sie rauben den Menschen den rechten Glauben

@St. Hildegard: Solche falsche Propheten verwüsten den Weinberg. Sie ruinieren den Glauben ganzer Scharen der Bevölkerung. Es ist von den Bischöfen ungeheuerlich verantwortungslos, sie ihr Unwesen treiben zu lassen. Dann wundert man sich, dass riesige Kirchen wie leergefegt sind.


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 SalvatoreMio 22. April 2020 
 

Geschwafel von Theologen

@St. Hildegard
Ja, und ausgerechnet solche Theologen werden gerne eingeladen, auch im Rundfunk. Schon mehrfach durfte ich mich des Herrn Striet erfreuen.Er ist nicht der einzige: sie reden ÜBER Gott, geben aber selbst zu, dass Sie Zweifler sind. Das wäre ja nicht so schlimm, aber schließlich lehren sie Theologie. Solche Leute gehören weg vom Fenster.
Beten wir um den Heiligen Geist - und auch um Regen!


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 St. Hildegard 22. April 2020 
 

(Forts.)

Magnus Striet sagt auch folgendes:
"Im 21. Jahrhundert immer noch solche sozusagen physischen Übel, Naturkatastrophen, als Strafe Gottes zu bezeichnen ist zynisch und zeugt nicht gerade von einer intellektuellen Anstrengung. Das sind schlicht und einfach Prozesse, die in der Evolution stattfinden und die haben nichts, aber auch gar nichts mit einem Wirken Gottes zu tun." (!)
Es "lohnt" sich wirklich, sich das ganze Interview durchzulesen.
https://www.deutschlandfunk.de/theologie-und-corona-besonnen-durch-die-glaubenskrise.886.de.html?dram:article_id=472847

Bei solchen Theologen kann ich nur sagen: "Das ist nicht mehr mein Glaube!". Dieser Mann sitzt im Zentrum meines Erzbistums - ihm gehört der Lehrstuhl entzogen!


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 anjali 22. April 2020 
 

Hier in der Niederlanden auch grosse Dürre und Naturbrände. Luftverschmutzung wegen Rauch davon. Man schafft es nicht sie zu beenden. Brennt schon seit Montag. Viele Leute,auch Coronapatienten,sind evakuiert worden.


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 St. Hildegard 22. April 2020 
 

@SalvatoreMio, @Passero

Danke für den notwendigen Hinweis auf Magnus Striet bzw. den Hinweis auf die Homolobby. Ich fürchte, dass die "Überwindung des vormodernen Weltbildes" und der Primat des "wissenschaftlichen Fortschritts" bald auch zur Überwindung der kath. Lehre instrumentalisiert werden könnte. Magnus Striet sagte in einem Interview mit dem Deutschlandfunk wörtlich:
"Weihbischof Schwaderlapp aus Köln hat immerhin gesagt, es gelte, das Expertenwissen zu akzeptieren. Ich hoffe nur, dass sich dieses Akzeptanzverhältnis nicht nur auf Viren bezieht, sondern auch auf andere wissenschaftliche Erkenntnisse, unter anderem aus dem humanwissenschaftlichen Bereich." (Interview vom 19.03., "Besonnen durch die Glaubenskrise")


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 maxjosef 22. April 2020 
 

Auch hier im Alpenvorland ist es viel zu trocken, vielleicht nicht ganz so extrem wie anderswo, denn im Nordstau der Alpen sind wir eigentlich von Natur aus ein sehr niederschlagsreiches Gebiet. Hier im Chiemgau hatten wir immerhin am Ostermontag und am vergangenen Samstag etwas Regen, aber ausreichend war das bei weitem nicht. Gerade in dieser Jahreszeit, wenn auf den Feldern die Aussaat erfolgt, ist so eine Trockenheit besonders schädlich. Ich bete schon seit einiger Zeit um Regen, ich bin da auch persönlich betroffen, da ich über eine Erbengemeinschaft mit meinen Geschwistern stolzer Mitbesitzer von einigen Hektar Wald bin.
Man kann aber nicht sagen, dass bei uns in den Kirchen nicht um gedeihliches Wetter gebetet wird, unsere Gegend ist schon auch landwirtschaftlich geprägt, da legen die Leute hier schon Wert drauf. Jedes Jahr in den Tagen vor Christi Himmelfahrt finden hier die Bittgänge statt, und von Christi Himmelfahrt bis zum Erntedankfest wird der Wettersegen erteilt.


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 Passero 22. April 2020 
 

@SalvatoreMio, danke für Ihren Beitrag!
Leider ist ein solcher Aufruf von den deutschen (und österreichischen) Bischöfen nicht zu erwarten.
Kennen Sie aber den Aufruf unserer Bischöfe zu Umkehr und Buße + Gebet angesichts der Coronakrise? Sie kennen ihn nicht? Ich auch nicht, denn den gibt es noch nicht! Haben die Bischöfe Angst vor der Abtreibungslobby oder vor der Homolobby oder/und vor den Medien? Oder glauben sie nicht mehr an die Zusammenhänge von Sünden und Seuchen etc.? Weihbischof Laun ist noch ein einsamer Rufer in der Wüste, wo aber bleiben die amtierenden Diözesanbischöfe?


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 Konrad Georg 22. April 2020 
 

1976

Sechs Wochen Dürre, alles braun.
Nach meiner Erinnerung das letzte Mal, daß um Regen gebetet wurde.


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 SalvatoreMio 22. April 2020 
 

Gebetsaufruf um Regen in Deutschland?

@7.Oktober1571
Sind wir nicht dazu berufen, Christus nachzuahmen und wie er alle Sorgen vor den himmlischen Vater zu tragen?- So tut es jedenfalls Papst Franziskus angesichts der Corona-Not. Laut des Freiburger Theologen Magnus Striet entspricht solches Beten aber einem "vormodernen Weltbild". Darum sagt er: „Eine solche Epidemie wird durch die Medizin, durch medizinischen Fortschritt bekämpft, aber nicht durch ein Bittgebet". Solange solche Leute auf Lehrstühlen für Theologie sitzen und in der jungen Generation Glaubensunsicherheiten nähren, sieht es finster aus. Und wer sind diese, die es erlauben, dass solche Theologen ihre Weisheit versprühen??? (Dass wir erforschtes und erlerntes Wissen im Kampf gegen Seuchen, Krankheiten und Nöte mit einfließen lassen, ist selbstverständlich).- Ich bin gespannt, wer denn eine Medizin gegen Trockenheit erfindet! Die "Gebete um Plagen d. Menschheit"(altes Gotteslob Nr. 789,4...) sind im neuen GL nicht vorhanden.


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 elisabetta 22. April 2020 
 

In Polen

wird noch an die Allmacht Gottes geglaubt, deshalb vertraut man auf das beharrliche und inständige Gebet im Gegensatz zu den meisten anderen EU-Ländern, die selbst Gott spielen wollen und meinen, alles im Griff zu haben.


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 Theobald 22. April 2020 
 

@SalvatoreMio

Arbeit, insbesondere in der Land- und Forstwirtschaft, ist vom Ausgehverbot nicht berührt! In Deutschland ist man als Waldbauer (so wie ich) sogar ausdrücklich angehalten, Käfer- und Sturmholz zu beseitigen.

Aber nebenbei: Dürre haben wir in Deutschland auch. Ich habe Bäume neu gepflanzt, die schon wieder die Blätter einrollen. So viel kann ich im Wald gar nicht bewässern.


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 7.Oktober1571 22. April 2020 
 

Irgendwie

kann ich mir solch einen Gebetsaufruf von den deutschen Bischöfen nicht so richtig vorstellen. Liege ich da falsch? Wenn nein, woran liegt es?


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 Stephaninus 22. April 2020 
 

Es muss aber auch gesagt werden

dass die nationalkonservative Regierung Polens die Klimaproblematik eher herunterspielt.


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 SalvatoreMio 22. April 2020 
 

Beten um Regen!

Das werde ich tagtäglich einschließen ins Gebet;die Probleme sind gewiss nicht nur in Polen ganz erheblich! Kann mir zudem vorstellen, dass die Landwirte in Italien und anderswo Schwierigkeiten haben mit Aussaat und Pflege der Felder wegen der allgemeinen Lage, wie Ausgehverbot ...


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