Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  7. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  8. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  9. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  10. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  11. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  12. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  13. Vatikan-Segen fürs Börsen-Depot - Warum Sie Meta, Amazon, Tesla oder Apple kaufen dürfen
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!

Prominenter US-Priester verteidigt seine offene Unterstützung für Trump

1. August 2020 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Die Kirche hat einen religiösen Auftrag, keinen politischen, aber bei der Erfüllung dieses religiösen Auftrags müssen wir moralische Urteile fällen, auch in politischen Fragen“, sagt Frank Pavone von Priests for Life.


New York (kath.net/LifeSiteNews)

Der US-amerikanische katholische Priester Frank Pavone hat seine offene Unterstützung für Präsident Donald Trump im Wahlkampf verteidigt. Wenn die Demokratische Partei nicht so aggressiv anti-katholisch wäre, müsste er sich nicht zu Wort melden, aber wenn man sieht, wie sich die Partei als Ganzes „mit dem Bösen verbündet hat“, könne er nicht schweigen.

 

„Die Demokratische Partei hat einen Pakt mit dem Bösen geschlossen“, da sie sich mit der Abtreibungsindustrie verbündet habe. „Sie wollen absolut keine Einschränkungen bei der Abtreibung. Sie betrachten sie als ein Grundrecht, und sie wollen, dass wir dafür bezahlen.“ Kürzlich hat der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden, der nominell katholisch ist, seinen verstärkten Einsatz für Abtreibung angekündigt.

„Dies ist jetzt eine Partei, die die Freiheit der Kirche nicht respektiert“, sagte der Pavone. „Wenn also eine Partei die Freiheit der Kirche nicht respektiert, wie kann die Kirche dann neutral sein?“


 

Der gebürtige New Yorker ist Nationaldirektor von „Priests for Life“ (Priester für das Leben). Er war in letzter Zeit wegen seiner Beteiligung an zwei politischen Organisationen in den Schlagzeilen: „Catholics for Trump“ und „ProLife Voices for Trump“. Pavone trat vor einem Monat auf Bitten der vatikanischen Kleruskongregation von seinen Funktionen bei diesen Gruppen zurück. Einige vermuten, dass diese Bitte ein Versuch liberaler Bischöfe war, die katholische Unterstützung für den republikanischen Präsidenten Donald Trump im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 zu verringern.

 

„Unsere Ebene als Kirche ist nicht die Ebene irgendeiner politischen Partei. Unsere Ebene ist das Evangelium von Jesus Christus. Aber wenn ich das Evangelium verkündige – ob das dann politisch klingen wird oder ob es einem Kandidaten oder einer Partei hilft oder einem Kandidaten oder einer Partei schadet, das hängt nicht von uns ab. Das hängt von ihnen ab.“

 

„Die Kirche hat einen religiösen Auftrag, keinen politischen“, fuhr er fort, „aber bei der Erfüllung dieses religiösen Auftrags müssen wir moralische Urteile fällen, auch in politischen Fragen. Es ist also nicht so, dass die Kirche sagt: ‚Oh, wir können nichts über Politik sagen.‘ Das ist nicht die Lehre! Und das war auch nicht die Lehre Jesu.“

 

Pavone wies auf Johannes den Täufer als eine historische Gestalt hin, der die politischen Autoritäten seiner Zeit an das Moralgesetz erinnerte. Er lobte auch den deutschen Kardinal Clemens August Graf von Galen (1878-1946) für seinen Widerstand gegen die Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs.

 

Auf die Frage von LifeSiteNews, wie er einen Mann wie Trump unterstützen könne, der in seinem Leben moralisch fragwürdige Dinge getan habe, antwortete Pavone, dass wir Präsidenten wählen, um eine Aufgabe zu erfüllen, ähnlich wie wenn wir uns einen „Automechaniker aussuchen, der das Auto tatsächlich zum Laufen bringt“. „Und wenn wir diese Art von Entscheidung treffen, schauen wir nicht auf die persönliche Geschichte oder die Tugenden der Person. Ich frage den Automechaniker nicht, wie oft er schon verheiratet war. Ich frage ihn, ob er weiß, was mit meinem Auto nicht stimmt, und ob er es zu einem vernünftigen Preis und in einem vernünftigen Zeitrahmen reparieren kann.“

 

Präsident Trump, so Pavone, habe Seite an Seite mit den Ungeborenen gestanden und die Freiheit der Kirche vor denen verteidigt, die sie beseitigen wollen. Er hat „so viele Probleme in unserem Land gelöst, wie es kein anderer Präsident getan hat“.

 

Foto: © Pixabay

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Steve Acker 2. August 2020 
 

Golden

Obamas und damit auch Bidens Politik war es, den Sturz Assads zu bewirken.
Dann hätten wir heute das islamische Kalifat Syrien
und einen Völkermord an den Christen.


2
 
 golden 1. August 2020 
 

Beten für die Obrigkeit,

dass sie auf Gottes Gebote und das Gute schaue und es tue, DAS ist Aufgabe der Kirche; keine dilettantischen Wertungen.Für mich ist der Rückzug von US-Truppen von der Pufferzone zwischen Türken und Kurden klar ersichtlich als auch für die dort wohnenden assyrischen Christen schädlich, sie werden jetzt von türkisch geführten islamistischen Milizen drangsaliert.Wer diesen Rückzug angeordnet hat,verdienst niemals mehr irgendeine christliche Unrterstützung.


10
 
 Rolando 1. August 2020 
 

Die Sünde macht blind

Die die Sünde blind macht, eine der Schlimmsten, den Mord an den Wehrlosesten, welche sich nichts zuschulden kommen lassen konnten, erkennen viele die Qualitäten Trumps nicht. Der Ankläger, der Teufel, wehrt sich vehement, wenn sein perfides Tun angesprochen und aufgedeckt wird. Er versucht mit nichtigen Dingen, mit Lügen, mit hochkochen menschlicher Schwächen, die Jeder hat, von seinem Todesplan abzulenken. Da viele die Wahrheit nicht kennen, kennen sie auch die Lüge nicht, die ja nur im Licht der Wahrheit, Jesus Christus, erkannt wird. Beten wir für Trump und für das wählende Volk.


7
 
 Zsupan 1. August 2020 
 

Doppelmoral

"Auf die Frage von LifeSiteNews, wie er einen Mann wie Trump unterstützen könne, der in seinem Leben moralisch fragwürdige Dinge getan habe..."

Ach, und Joe Biden wäre etwas besser?

(Pavone argumentiert natürlich vollkommen korrekt.)

de.wikipedia.org/wiki/Joe_Biden#Vorw%C3%BCrfe_unangemessenen_Verhaltens


6
 
 bereschit 1. August 2020 
 

Richtig, weil…

mit den Demokraten der Baby-Holocaust wieder angefacht wird. Dann hat der Teufel auch dort wieder Hochkonjunktur. Nicht nur Abtreibung steht dann hoch im Kurs. Auch die uns hier in der EU bekannten abscheulichen Dinge wie Euthanasie und, und, und! Einfach schrecklich! Betet, ihr Gläubigen und Frommen, betet!


8
 
 Adamo 1. August 2020 
 

Die US-Demokraten mit Joe Biden an der Spitze sind aggressiv antikatholisch.

Wenn nur der republikanische US-Präsident Donald Trump nicht so extrem und unzuverlässlich handeln würde (mit dem er viele Menschen vor den Kopf stößt, wobei er bei seinen Äußerungen fast immer recht hat), sollten die Republikaner unbedingt die Wahlen gewinnen.

Weshalb?

Weil die Demokraten einen Pakt mit dem Bösen geschlossen haben (gemäß Priester Frank Pavone) und einen verstärkten Einsatz für die Abtreibung (Tötung der Kinder im Mutterleib) nach ihrem Wahlsieg verkündet haben.


11
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  2. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  3. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  4. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“

USA

  1. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  2. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  3. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  4. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  5. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver

Politik

  1. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  2. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  3. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  4. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  5. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood

Pro-Life

  1. Trump: Jeder Mensch vom „allmächtigen Gott“ mit einem unveräußerlichen Recht auf Leben ausgestattet!
  2. "Wir müssen jedes Leben schützen"
  3. Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“
  4. Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
  5. ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Der Tod der Theologie in Deutschland
  7. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  8. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  9. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  10. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  11. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  12. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  13. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  14. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  15. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz