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USA: Corona-Maßnahmen diskriminieren Gottesdienste

25. November 2020 in Chronik, 4 Lesermeinungen
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Der Präsident der amerikanischen Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum kritisiert das Vorgehen der Behörden. Während öffentliche Gottesdienste untersagt sind, dürfen Striplokale offen halten.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)

In den USA werden Gottesdienste aufgrund der Covid-19-Pandemie untersagt, während andere Veranstaltungen stattfinden dürfen, kritisiert John Horvat, der Präsident der amerikanische Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP).

 

In San Diego im Bundesstaat Kalifornien beispielsweise habe ein Gericht festgestellt, dass Striplokale geöffnet bleiben können. Die dort stattfindende „Unterhaltung für Erwachsene“ sei durch den ersten Zusatzartikel zur US-Verfassung geschützt, argumentierte das Gericht in der Urteilsbegründung.


 

Religiöse Gemeinschaften hätten das gleiche Argument verwendet, als sie gegen die Schließung der öffentlichen Gottesdienste in Kalifornien geklagt hätten. Obwohl die Religionsfreiheit ebenso wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit im ersten Zusatzartikel zur Verfassung garantiert sei, hätten die Behörden die Gottesdienste über Monate untersagt, schreibt Horvat.

 

Bereits zu Beginn der Pandemie seien Gottesdienste als „nicht wesentlich“ kategorisiert und geschlossen worden, während Abtreibungskliniken und Abgabestellen für Marihuana offen blieben. „Großteils friedliche“ Proteste und Unruhen schienen ebenfalls von den Corona-Maßnahmen befreit zu sein, fährt Horvat in Anspielung auf die teils gewaltsamen „Black Lives Matter“ Proteste fort. Er wirft den Politikern vor, sie hätten sogar selbst anDemonstrationen teilgenommen, bei denen die Abstands- und Maskengebote nicht eingehalten worden seien.

 

Das Kriterium für die Entscheidung in San Diego könne offenbar nicht die oft zitierte Wissenschaft sein, kritisiert Horvat. Die Behörden würden „Sünde und Laster“ freien Lauf lassen, fährt er fort.

 

Als weiteres Beispiel führt ein viertägiges „Swinger“-Treffen in New Orleans an, bei dem sich sexuell promiskuitive Menschen treffen. Die Veranstaltung, bei der sich viele Menschen sehr nahe kommen würden, hätte zu einem Zeitpunkt stattgefunden, als die Zahl der Fälle von Covid-19 überall gestiegen sei und in vielen Teilen des Landes neue Beschränkungen in Kraft getreten seien.

 


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