Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  2. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  3. Der entschärfte Gott
  4. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  5. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  6. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Panik in Magdeburg
  9. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  10. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  11. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  12. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  13. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung
  14. "Vaccine Amen"
  15. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen

Dominikanische Republik: ‚Himmlischer Autokorso für das Leben’

7. März 2021 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Abtreibungsbefürworter wollen die Strafrechtsreform dazu nützen, das Abtreibungsverbot aufzuheben. Die Autokorso-Kundgebung soll dazu beitragen, das zu verhindern, sagt ihr Organisator Bischof Masalles.


Bani (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Victor Masalles, der Bischof der Diözese Bani (Dominikanische Republik), organisiert einen Autokorso für den Lebensschutz in der Hauptstadt Santo Domingo. Mit der Kundgebung, die am Samstag, den 27. März stattfinden wird, soll das geltende Abtreibungsverbot in der Dominikanischen Republik unterstützt werden.

Nach der Legalisierung der Abtreibung in Argentinien ist der Karibikstaat neben Honduras, Nicaragua und El Salvador einer von vier Staaten Lateinamerikas, in denen das Leben der Ungeborenen umfassend geschützt ist. Die Regierung der Dominikanischen Republik steht unter großem Druck, das Abtreibungsverbot zu liberalisieren. Der Autokorso, der unter dem Titel „Caravana Celeste por la Vida“ (dt. „Himmlischer Autokorso für das Leben“) steht, will dies verhindern.


Derzeit wird das Strafrecht der Dominikanischen Republik überarbeitet. Befürworter legaler Abtreibungen wollen dies zum Anlass nehmen, das Abtreibungsverbot aufzuheben, falls das Leben der Mutter in Gefahr ist, das Baby durch Inzest oder Vergewaltigung empfangen wurde oder es nicht länger als einen Monat nach der Geburt leben wird.

Die Regierung unterstütze dieses Anliegen, sagt Bischof Masalles im Gespräch mit LifeSiteNews. Die feministische Agenda, zu der auch die Legalisierung der Abtreibung gehöre, sei seit vielen Jahren stark vorangetrieben worden, sagt der Bischof. Das Recht auf Leben sei in der Dominikanischen Republik aber von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod durch die Verfassung geschützt.

Er gehe davon aus, dass der Kongress die Strafrechtsreform ohne Legalisierung der Abtreibung beschließen werde. Aber man könne nie sicher sein. Deshalb organisiere er die Kundgebung. Die katholische Kirche arbeite seit 20 Jahren für die Beibehaltung des Abtreibungsverbotes. Der Lebensschutz sei in der Dominikanischen Republik ein ökumenisches Anliegen. Er erhalte Unterstützung von allen christlichen Glaubensgemeinschaften im Land, sagt Masalles.

Die Abtreibungslobby in seinem Land sei klein, verfüge aber über viel Geld und Einfluss. Viel Geld komme aus dem Ausland, beispielsweise über die International Planned Parenthood Federation oder über nichtstaatliche Organisationen, die zum Teil von den Vereinten Nationen finanziert würden.

Schwangere Frauen in Not werden nicht alleine gelassen. Das Bistum Bani verfügt über ein Institut, das arme schwangere Frauen vor und nach der Geburt unterstützt. Die Karmeliterinnen leiten die Einrichtung. In der Dominikanischen Republik gibt es viele Institutionen dieser Art, sagt Masalles.

 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  2. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  3. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  4. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  5. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  6. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  7. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  8. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  9. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  10. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  6. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  7. Der entschärfte Gott
  8. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  9. Panik in Magdeburg
  10. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  11. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  12. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  13. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  14. Eine wundertätige Medaille für Priscilla Presley
  15. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz