Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  11. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  12. Drei Stunden im Fegefeuer
  13. „Das Leben mit Jesus muss zu hundert Prozent gelebt werden – sonst lohnt es sich nicht!“
  14. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist
  15. Organspende? - Schweigen ist keine Zustimmung, Hirntod ist kein Tod im landläufigen Sinne

Dominikanische Republik: ‚Himmlischer Autokorso für das Leben’

7. März 2021 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Abtreibungsbefürworter wollen die Strafrechtsreform dazu nützen, das Abtreibungsverbot aufzuheben. Die Autokorso-Kundgebung soll dazu beitragen, das zu verhindern, sagt ihr Organisator Bischof Masalles.


Bani (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Victor Masalles, der Bischof der Diözese Bani (Dominikanische Republik), organisiert einen Autokorso für den Lebensschutz in der Hauptstadt Santo Domingo. Mit der Kundgebung, die am Samstag, den 27. März stattfinden wird, soll das geltende Abtreibungsverbot in der Dominikanischen Republik unterstützt werden.

Nach der Legalisierung der Abtreibung in Argentinien ist der Karibikstaat neben Honduras, Nicaragua und El Salvador einer von vier Staaten Lateinamerikas, in denen das Leben der Ungeborenen umfassend geschützt ist. Die Regierung der Dominikanischen Republik steht unter großem Druck, das Abtreibungsverbot zu liberalisieren. Der Autokorso, der unter dem Titel „Caravana Celeste por la Vida“ (dt. „Himmlischer Autokorso für das Leben“) steht, will dies verhindern.


Derzeit wird das Strafrecht der Dominikanischen Republik überarbeitet. Befürworter legaler Abtreibungen wollen dies zum Anlass nehmen, das Abtreibungsverbot aufzuheben, falls das Leben der Mutter in Gefahr ist, das Baby durch Inzest oder Vergewaltigung empfangen wurde oder es nicht länger als einen Monat nach der Geburt leben wird.

Die Regierung unterstütze dieses Anliegen, sagt Bischof Masalles im Gespräch mit LifeSiteNews. Die feministische Agenda, zu der auch die Legalisierung der Abtreibung gehöre, sei seit vielen Jahren stark vorangetrieben worden, sagt der Bischof. Das Recht auf Leben sei in der Dominikanischen Republik aber von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod durch die Verfassung geschützt.

Er gehe davon aus, dass der Kongress die Strafrechtsreform ohne Legalisierung der Abtreibung beschließen werde. Aber man könne nie sicher sein. Deshalb organisiere er die Kundgebung. Die katholische Kirche arbeite seit 20 Jahren für die Beibehaltung des Abtreibungsverbotes. Der Lebensschutz sei in der Dominikanischen Republik ein ökumenisches Anliegen. Er erhalte Unterstützung von allen christlichen Glaubensgemeinschaften im Land, sagt Masalles.

Die Abtreibungslobby in seinem Land sei klein, verfüge aber über viel Geld und Einfluss. Viel Geld komme aus dem Ausland, beispielsweise über die International Planned Parenthood Federation oder über nichtstaatliche Organisationen, die zum Teil von den Vereinten Nationen finanziert würden.

Schwangere Frauen in Not werden nicht alleine gelassen. Das Bistum Bani verfügt über ein Institut, das arme schwangere Frauen vor und nach der Geburt unterstützt. Die Karmeliterinnen leiten die Einrichtung. In der Dominikanischen Republik gibt es viele Institutionen dieser Art, sagt Masalles.

 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  2. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  3. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  4. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  8. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Tragödie in Florida: Pilot betete kurz vor Flugzeugabsturz das Vaterunser
  3. Schwindler feierte im Bistum Turin monatelang Messe und hörte Beichten
  4. Regensburger Bischof Voderholzer: „Jungen Menschen zuhören und Perspektiven aufzeigen“
  5. Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia
  6. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  7. Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
  8. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
  9. Der katholische Osten in der Analyse
  10. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  11. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  14. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  15. Kirchenhistoriker Wolf: Erwarte von Leo XIV. in Sachen Kirchenreform nichts

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz