Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  3. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  7. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  8. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  9. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  14. „Auf dass doch alle eins seien“ (Joh 17,21)
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Dominikanische Republik: ‚Himmlischer Autokorso für das Leben’

7. März 2021 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Abtreibungsbefürworter wollen die Strafrechtsreform dazu nützen, das Abtreibungsverbot aufzuheben. Die Autokorso-Kundgebung soll dazu beitragen, das zu verhindern, sagt ihr Organisator Bischof Masalles.


Bani (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Victor Masalles, der Bischof der Diözese Bani (Dominikanische Republik), organisiert einen Autokorso für den Lebensschutz in der Hauptstadt Santo Domingo. Mit der Kundgebung, die am Samstag, den 27. März stattfinden wird, soll das geltende Abtreibungsverbot in der Dominikanischen Republik unterstützt werden.

Nach der Legalisierung der Abtreibung in Argentinien ist der Karibikstaat neben Honduras, Nicaragua und El Salvador einer von vier Staaten Lateinamerikas, in denen das Leben der Ungeborenen umfassend geschützt ist. Die Regierung der Dominikanischen Republik steht unter großem Druck, das Abtreibungsverbot zu liberalisieren. Der Autokorso, der unter dem Titel „Caravana Celeste por la Vida“ (dt. „Himmlischer Autokorso für das Leben“) steht, will dies verhindern.


Derzeit wird das Strafrecht der Dominikanischen Republik überarbeitet. Befürworter legaler Abtreibungen wollen dies zum Anlass nehmen, das Abtreibungsverbot aufzuheben, falls das Leben der Mutter in Gefahr ist, das Baby durch Inzest oder Vergewaltigung empfangen wurde oder es nicht länger als einen Monat nach der Geburt leben wird.

Die Regierung unterstütze dieses Anliegen, sagt Bischof Masalles im Gespräch mit LifeSiteNews. Die feministische Agenda, zu der auch die Legalisierung der Abtreibung gehöre, sei seit vielen Jahren stark vorangetrieben worden, sagt der Bischof. Das Recht auf Leben sei in der Dominikanischen Republik aber von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod durch die Verfassung geschützt.

Er gehe davon aus, dass der Kongress die Strafrechtsreform ohne Legalisierung der Abtreibung beschließen werde. Aber man könne nie sicher sein. Deshalb organisiere er die Kundgebung. Die katholische Kirche arbeite seit 20 Jahren für die Beibehaltung des Abtreibungsverbotes. Der Lebensschutz sei in der Dominikanischen Republik ein ökumenisches Anliegen. Er erhalte Unterstützung von allen christlichen Glaubensgemeinschaften im Land, sagt Masalles.

Die Abtreibungslobby in seinem Land sei klein, verfüge aber über viel Geld und Einfluss. Viel Geld komme aus dem Ausland, beispielsweise über die International Planned Parenthood Federation oder über nichtstaatliche Organisationen, die zum Teil von den Vereinten Nationen finanziert würden.

Schwangere Frauen in Not werden nicht alleine gelassen. Das Bistum Bani verfügt über ein Institut, das arme schwangere Frauen vor und nach der Geburt unterstützt. Die Karmeliterinnen leiten die Einrichtung. In der Dominikanischen Republik gibt es viele Institutionen dieser Art, sagt Masalles.

 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  2. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  3. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  4. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  5. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  6. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  7. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
  8. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  9. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  10. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  5. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  8. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  9. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  10. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  11. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  12. Bozner Bischof: Wortgottesdienste ohne Kommunionausteilung feiern
  13. Kirche statt Catwalk: Hana Nitsches radikaler Weg zu Gott
  14. „Wenn Klatsch und Tratsch Wasser wären, würden wir darin ertrinken“
  15. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz