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Verstoß gegen Covid-19-Maßnahmen: Kanadischer Pastor will Urteil anfechten

7. November 2021 in Chronik, 4 Lesermeinungen
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Artur Pawlowski darf die Covid-19-Maßnahmen der Regierung des Bundesstaates Alberta nicht öffentlich kritisieren.


Calgary (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Der christliche Pastor Artur Pawlowski wird gegen das Urteil eines kanadischen Gerichts Berufung einlegen, welches ihn wegen Verstößen gegen die Lockdown-Verordnungen verurteilt hat.

Pawlowski muss eine Geldstrafe in Höhe von 23.000 kanadischen Dollar zahlen und steht für 18 Monate unter Bewährungsauflagen. Dazu zählt, dass er die Covid-19-Maßnahmen der Regierung von Alberta nicht öffentlich kritisieren darf. Er darf den Bundesstaat Alberta nicht verlassen, außer sein Bewährungshelfer erlaubt es und muss 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Der Richter sah von einer Haftstrafe ab, weil dies nach seiner Ansicht aus dem Pastor einen Märtyrer gemacht hätte.


Pawlowskis Anwältin Sarah Miller will alle Sanktionen bekämpfen, zu denen ihr Mandant verurteilt worden ist. Das Verbot der Kritik der Covid-19-Maßnahmen sei eine Einschränkung der Meinungsfreiheit. Es sei fraglich, ob diese Auflage überhaupt von der Verfassung gedeckt sei, sagte Miller.

Pawlowski hat im Mai 2021 einen Gottesdienst gefeiert, obwohl dies wegen des damals geltenden Covid-19-Lockdowns nicht zulässig war. Er wurde verhaftet und verbrachte drei Tage im Gefängnis.

 


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