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Abtreibungsverbote und Falschinformationen in US-Medien

7. August 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Immer wieder brachten die Moderatorin und die von ihr interviewte Abtreibungsärztin das Gespräch auf angebliche Gefahren für Frauen mit Schwangerschaftskomplikationen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Seit der Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“ sind die linken Medien dabei, Falschinformationen zu verbreiten um Frauen Angst vor Einschränkungen und Verboten der Abtreibung zu machen. Das schreibt Curtis Houck in einem Kommentar für Newsbusters.

Er illustriert seine These mit einem Interview des Senders CBS mit Dr. Caitlin Bernard, einer Abtreibungsärztin aus Indiana.

Moderatorin Norah O’Donnell sagt, das Interview finde inmitten von Protesten gegen ein Abtreibungsverbot statt, das derzeit im Parlament von Indiana diskutiert werde. Der Gesetzesvorschlag sieht ein Abtreibungsverbot vor, mit Ausnahmen bei Vergewaltigung, Inzest und Gefahr für das Leben der Mutter. O’Donnell habe die letzte Ausnahmebestimmung ausgelassen, offenbar um die Zuschauer zu täuschen, schreibt Houck.


Bernard leitete ihre Antwort mit der Bemerkung ein, die Amerikaner hätten realisiert, dass sie eine Einschränkung der Abtreibung auf Verlangen nicht wollten, „nicht für die Kinder, die Frauen, die in diese Situationen mit lebensbedrohenden Umständen, mit traumatischen Schwangerschaften gebracht werden.“ Auch sie beachtete die Ausnahmeregelung bei Gefahr für das Leben der Mutter im Gesetzesvorschlag von Indiana nicht, kommentiert Houck.

Immer wieder tauchte die Behauptung auf, durch Abtreibungsverbote sei es für Ärzte schwierig bis unmöglich, bei Schwangerschaftskomplikationen oder Fehlgeburten eingreifen zu können, obwohl nicht nur der Gesetzesvorschlag in Indiana sondern in den Abtreibungsverboten in den anderen Bundesstaaten für diese Fälle Ausnahmen vorgesehen sind.

In Richtung Abtreibungsgegner sagte Bernard, wer aus religiösen oder anderen Gründen der Ansicht sei, dass Abtreibung falsch sei, solle einfach keine machen lassen. Die Abtreibungsgegner sollten aber andere nicht davon abhalten „Zugang zu der medizinischen Versorgung zu haben, die sie brauchen“, forderte sie.

 

Anruf von Vizepräsidentin Kamala Harris

 

In demselben Interview berichtete Bernard, dass sie einen Anruf von Vizepräsidentin Kamala Harris erhalten habe. Harris habe sich bei ihr für ihre Arbeit als Abtreibungsärztin und für ihren öffentlichen Einsatz für die Abtreibung bedankt, sagte sie. Bernard wurde landesweit bekannt nachdem sie zunächst mit lokalen Medien darüber gesprochen hatte, bei einem zehnjährigen Vergewaltigungsopfer aus Ohio eine Abtreibung durchgeführt zu haben. Der Fall hatte in den USA viel Aufsehen erregt und war von allen großen Medien des Landes berichtet worden. Der Attorney General von Indiana hat nun eine Untersuchung angekündigt. Bernard könnte ein Gesetz zum Schutz der Privatsphäre von Patienten verletzt haben. Sie brachte den Vorfall von sich aus ins Spiel, um legale Abtreibungen zu rechtfertigen.

 


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Lesermeinungen

 girsberg74 7. August 2022 
 

Der Vater der Lüge lügt

und wenn er mal ein Stückchen Wahrheit durchgehen lässt, dann lügt er auch, indem er verwirrt; denn sein Geschäft ist die Vermischung von WAHR und FALSCH.

Kaum einer beschreibt das so eingängig wie C.. S. Lewis in „The Screwtape Letters“. (Deutsch: „Dienstanweisung für einen Unterteufel“)

Dies Buch, nicht teuer, ist an keiner Stelle langweilig; nie langweilig! Man kann mal dies mal jenes Kapitel lesen oder überspringen, kommt nie aus dem Tritt; vor allem, man mag immer wieder mal zugreifen.

Im letzten Kapitel schreibt der teuflische Staatssekretär Screwtape an seinen gescheiterten Neffen, den Unterteufel Wormwood, sinngemäß: Deine Liebe zu mir ist wie meine zu Dir, ich habe Dich zum Fressen gern, nur dass ich stärker bin; Du bist der beste Happen, von dem ich je fetter wurde.


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