
Bischof Glettler verteidigt seine 'Kunstwerke' in der Kirche und beschimpft kath.net16. März 2023 in Österreich, 61 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Bischof verteidigt weiterhin sein "Kondom-Schweineherz" in der Kirche und behauptet, dass es angeblich "sehr viele positive Rückmeldungen" gebe
Innsbruck (kath.net/jg)
Diözesanbischof Hermann Glettler verteidigt in einem kath.net vorliegenden Schreiben das umstrittene Fastentuch in der Innsbrucker Spitalskirche, welches ein Schweineherz zeigt. (Siehe Foto) Auf Anfragen zu dem Bild antwortet er mit einer standardisierten E-Mail, in welcher er darauf hinweist, dass es sich „selbstverständlich“ nicht um ein Herz-Jesu-Bild handle. Man solle den Text dazu lesen, den er im Anhang mitschickt und der in der Spitalskirche aufliegt. 
Er rechtfertigt das Bild als „Versuch, einen Dialog mit zeitgenössischer Kunst zu führen“. Das geschehe in drei von ungefähr 300 Pfarr- und Wallfahrtskirchen im Bistum. Ob das zu viel sei, fragt Glettler und schließt die Frage an: „Gehört Ihnen die Spitalskirche?“
Glettler behauptet dann, dass es angeblich „sehr viele positive Rückmeldungen" von Menschen gebe, die einfach nur betrachten wollen, einen Beweis dafür bringt er aber nicht.
Einleitend teilt er einen Seitenhieb gegen kath.net aus. Er vermute, dass die Information über das Bild von kath.net stamme und stellt dann die Behauptung auf, „dass diese Plattform manipulativ und hetzerisch berichtet.“ Glettler hat übrigens in den letzten Wochen mehrfach nach freundlichen kath.net-Anfragen zu gewissen Themen, die dem Bischof offensichtlich unangenehm waren, Antworten auf ganz normale Fragen verweigert.
Kontakt Bischof Glettler: [email protected]
Kontakt Öst. Nuntiatur: http://www.nuntiatur.at/kontakt.php
Foto: (c) Diözese Innsbruck
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