Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. R.I.P. Papst Franziskus
  2. Papa Francesco – ein Papst, der die Menschen liebte
  3. Franziskus war ein „Papst wie du und ich“
  4. Initiative "Neuer Anfang" protestiert gegen Handreichung von DBK/ZDK "für die Praxis der Segnung"
  5. Kardinäle aus weit entfernten Regionen kritisieren: Das Präkonklave beginnt „zu früh“
  6. Der Anker und der Mann mit dem hörenden Herzen
  7. Kardinal Erdö ist bereits in Rom - "Franziskus war Papst der Völker"
  8. US-Präsident Donald Trump reist zum Papst-Begräbnis
  9. "Es gibt nichts Schöneres, als Ihn zu kennen und anderen die Freundschaft mit Ihm zu schenken"
  10. Papst Franziskus nach Überführung im Petersdom aufgebahrt
  11. US-Regierung lässt negative Folgen von ‚Geschlechtsänderungen‘ erforschen
  12. Bischof Hanke: „Als Christen und als Staatsbürger für das Lebensrecht der Schwächsten demonstrieren“
  13. Kardinal Müller: „Es gibt legitim über 20 verschiedene Riten derselben katholischen Messe“
  14. Papst Franziskus wird am Samstag beigesetzt
  15. Bischof Voderholzer zum Tod von Papst Franziskus: Ein Zeuge für die „Freude am Evangelium“

Bischof Glettler und die "Herabwürdigung religiöser Lehren" - Kommt es zur Anzeige?

20. März 2023 in Österreich, 33 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Innsbrucker Bischof Glettler bleibt weiter stur und verteidigt sein Schweineherz-Kondom-Pseudokunst-Bild in der Kirche. Inzwischen sind hochrangige Kurienmitglieder im Vatikan über die Glettler-Aktion informiert. Gläubige überlegen Strafanzeige


Innsbruck (kath.net/rn)

"Ich ersuche Sie höflich, von dieser Aktion der Skandalisierung eines zeitgenössischen Meditationsbildes Abstand zu nehmen." Der Innsbrucker Bischof Herman Glettler, der als Nachfolgekandidat für den Wiener Bischofssitz gehandelt wird, bleibt weiterhin stur und verteidigt in einer klassischen Täter-Opfer-Umkehr weiterhin sein umstrittenes Schweineherz-Kondom-Bild in einer Innsbrucker Kirche. Den Kritikern einer Unterschriftenaktion lässt er ausrichten, dass diese hart über seine Initiative urteilen und diese seine Motivation  nicht kennen? "Ist es wirklich zu viel, wenn in einer von 400 Kirchen in Tirol für die 40 Tage der Fastenzeit ein heutiges Kunstwerk hängt?", meint Glettler dann und unterstellt den Unterzeichnern dann, dass diese ja gar nicht mitreden könnten, weil diese ja nicht der Kirche vor Ort gewesen seien. "Ich schlage vor, dass wir respektvoller miteinander umgehen. Vielleicht ist es möglich, ein wenig mehr zuzulassen, als man selber versteht", meint Glettler dann sogar.


Inzwischen hat die Glettler-Affäre auch den Vatikan erreicht, wie kath.net erfahren konnte. Hochrangige Kurienmitglieder sind über die Sache informiert. Glettler sorgt dort mit seiner Pseudokunst für Kopfschütteln. Priester aus der Diözese Innsbruck, die namentlich nicht genannt werden möchten, beschreiben Glettler inzwischen als hochgradig narzisstisch. In Antwort-E-mails an Gläubige, die seine Aktion kritisieren, informiert Glettler in denunziatorischer Absicht sogar die Pfarrer der Gläubigen bei E-mails mit "cc", übrigens ohne Zustimmung der Kritiker.

In Österreich gibt es jetzt bei Gläubigen sogar die Überlegung den Innsbrucker Bischof wegen Herabwürdigung religiöser Lehren und Symbole bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen, wie kath.net erfahren konnte. Laut eines Rechtsexperten kann jeder Staatsbürger übrigens ohne Probleme eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck einbringen.

Im österreichischen Strafgesetzbuch heißt es im § 188 StGB beim Thema "Herabwürdigung religiöser Lehren" "Wer öffentlich eine Person oder eine Sache, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche oder Religionsgesellschaft bildet, oder eine Glaubenslehre, einen gesetzlich zulässigen Brauch oder eine gesetzlich zulässige Einrichtung einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft unter Umständen herabwürdigt oder verspottet, unter denen sein Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen."

Glettler, der regelmäßig in Predigten auf Synodalität schwört und von "Aufeinander Hören" spricht, hat bei dieser Aktion übrigens weder Gremien noch Gläubige eingebunden, wie kath.net erfahren konnte.

Kontakt Bischof Glettler: [email protected]

Foto: (c) Diözese Innsbruck.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diözese Innsbruck

  1. Diözese Innsbruck: Seelsorgeräume statt Groß-Pfarren
  2. Innsbrucker Kirche soll in Zukunft auch als Kletterhalle genutzt werden
  3. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  4. ‚Bloody Mary’ – Frauenreferat der Diözese Innsbruck lädt zum ‚Zyklusstammtisch’ ein
  5. Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck
  6. Drastische Nacktzeichnungen in katholischer Kapelle in Tirol ausgestellt
  7. Bischof Glettler schweigt über Kosten für Kunstaktionen zur Fastenzeit
  8. ‚Glettler hat als Bischof das Herz-Jesu-Gelöbnis der Tiroler gebrochen’
  9. Wenn Bischof Glettler (s)einen „Versöhnungstag“ begeht
  10. Bischof Glettler und Fotograf behaupten jetzt: Es ist kein Kondom abgebildet







Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Papst Franziskus
  2. Franziskus war ein „Papst wie du und ich“
  3. Vatikan veröffentlicht Testament von Papst Franziskus
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Vandalismus in deutschen Kirchen: Beobachtungsstelle OIDAC alarmiert
  6. „In Blut getränkt“
  7. Urbi et Orbi Ostern 2025 - Das Lamm Gottes hat gesiegt! Er lebt, der Herr, meine Hoffnung
  8. Papst trifft US-Vizepräsident Vance im Vatikan
  9. "Klaren Glauben nach dem Credo der Kirche zu haben, wird oft als Fundamentalismus abgestempelt"
  10. Kardinäle aus weit entfernten Regionen kritisieren: Das Präkonklave beginnt „zu früh“
  11. Vatikan: Bei Kirchenaustritt keine Löschung aus dem Taufregister
  12. Jerusalem: Die geheimnisvolle "Liturgie des Heiligen Feuers"
  13. Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. bleibt für uns ein starker Segen!
  14. US-Vizepräsident Vance bei Karfreitagsliturgie im Petersdom
  15. Ostermesse auf dem Petersplatz. Im Staunen des Osterglaubens

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz