Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  12. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
  15. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"

Lebensschützer: Trump ist die beste Option für christliche Wähler

17. April 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Trump hat vorgeschlagen, die Abtreibung auf Ebene der Bundesstaaten zu regeln und auf eine bundesweite Gesetzgebung zu verzichten. Lebensschutzorganisationen sind damit nicht einverstanden, halten Trump aber trotzdem für den besseren Kandidaten.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Der Unterschied zwischen US-Präsident Joe Biden und seinem Herausforderer Donald Trump sei eindeutig. Lebensschützer sollten sich bei den Präsidentenwahlen für Trump entscheiden. Diese Empfehlung geben die katholische Interessenvertretung CatholicVote und die Lebensschutzorganisation Students for Life Amercia ab.

Trump, der wahrscheinliche Kandidat der Republikanischen Partei, hat vor wenigen Tagen gefordert, die Entscheidung über die Regelung der Abtreibung den Bundesstaaten zu überlassen.

CatholicVote teilt diese Position nicht. Die Bundesregierung hat nach ihrer Ansicht die Aufgabe Frauen und Kinder vor Abtreibungen zu schützen. Regelungen auf Ebene der Bundesstaaten seien nicht ausreichend. Die Organisation geht davon aus, dass in einer möglichen Regierung Trump Lebensschützer an prominenter Stelle vertreten sein werden. Trumps Aussage zeige, dass Lebensschützer Wahlen gewinnen müssten, um die Legalisierung der Abtreibung zu verhindern.


Die Demokratische Partei vertrete nach wie vor eine radikale Pro-Abtreibungspolitik. Trump werde im Gegensatz dazu Bundesstaaten nicht im Weg stehen, die ungeborene Kinder schützen wollen.

Kristan Hawkins, die Präsidentin von Students for Life America, möchte den Lebensschutz ebenfalls auf Bundesebene gesetzlich verankert haben. Sie schätzt Trumps Stellungnahme als strategische Positionierung ein. Trump setze damit die Demokraten unter Druck, die ihre radikale Abtreibungspolitik verteidigen müssen und nicht ihre Basis mit einer Warnung vor einem angeblich drohenden bundesweiten Abtreibungsverbot mobilisieren können. Trump habe die richtige Entscheidung getroffen, meint sie.

Anderer Ansicht ist Lila Rose von LiveAction. Die Tötung Ungeborener sei immer falsch, schreibt sie auf X (früher Twitter). Trump ist daher nach ihrer Ansicht kein Kandidat der Lebensschützer. Der frühere Präsident sei zwar weniger für Abtreibungen als Biden, Rose ist mit seiner Kompromissbereitschaft aber nicht einverstanden. Es sei in einer demokratischen Gesellschaft nicht richtig, über Grundrechte unpopulärer Minderheiten abzustimmen. Keine Minderheit sei derzeit weniger populär als die Ungeborenen. In der Abtreibungsfrage gehe es nicht um den Willen des Volkes sondern um die Achtung von Menschenrechten, die wir vom Schöpfer erhalten hätten. Am Ende ihres Eintrages ersucht sie Trump, seine Position noch einmal zu überdenken.

Marjorie Dannenfelser von der Lebensschutzorganisation Susan B. Anthony Pro-Life America ist von Trumps Position „tief enttäuscht“. Ungeborene Kinder und ihre Mütter bedürften des bundesweiten gesetzlichen Schutzes. Wer wie Trump die Position vertrete, Abtreibung sei auf Ebene der Bundesstaaten zu regeln, überlasse die bundesweite Debatte den Demokraten, die daran arbeiten Abtreibung in allen neun Monaten der Schwangerschaft zu legalisieren. Ihre Organisation werde unermüdlich gegen Präsident Biden und die „extremen“ Demokraten arbeiten, betont sie.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

USA

  1. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein
  2. Bischof Barron lobt Vorgehen des US-Gesundheitsministeriums gegen ‚Geschlechtsanpassung‘
  3. US-Präsident Trump: ‚Religion kommt nach Amerika zurück‘
  4. Vatikan hebt Pfarraufhebungen in US-Diözese Buffalo auf
  5. US-Studie zeigt: Republikaner sind religiöser als Demokraten
  6. US-Grenzschutzbeauftragter Homan: Wir haben 62.000 Kinder gerettet
  7. Nach Kritik: Universität Notre Dame führt Verpflichtung auf katholische Mission wieder ein

Politik

  1. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  2. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  3. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  4. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  5. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  6. Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘
  7. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  14. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  15. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz