Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  12. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  13. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

Lebensschützer: Trump ist die beste Option für christliche Wähler

17. April 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Trump hat vorgeschlagen, die Abtreibung auf Ebene der Bundesstaaten zu regeln und auf eine bundesweite Gesetzgebung zu verzichten. Lebensschutzorganisationen sind damit nicht einverstanden, halten Trump aber trotzdem für den besseren Kandidaten.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Der Unterschied zwischen US-Präsident Joe Biden und seinem Herausforderer Donald Trump sei eindeutig. Lebensschützer sollten sich bei den Präsidentenwahlen für Trump entscheiden. Diese Empfehlung geben die katholische Interessenvertretung CatholicVote und die Lebensschutzorganisation Students for Life Amercia ab.

Trump, der wahrscheinliche Kandidat der Republikanischen Partei, hat vor wenigen Tagen gefordert, die Entscheidung über die Regelung der Abtreibung den Bundesstaaten zu überlassen.

CatholicVote teilt diese Position nicht. Die Bundesregierung hat nach ihrer Ansicht die Aufgabe Frauen und Kinder vor Abtreibungen zu schützen. Regelungen auf Ebene der Bundesstaaten seien nicht ausreichend. Die Organisation geht davon aus, dass in einer möglichen Regierung Trump Lebensschützer an prominenter Stelle vertreten sein werden. Trumps Aussage zeige, dass Lebensschützer Wahlen gewinnen müssten, um die Legalisierung der Abtreibung zu verhindern.


Die Demokratische Partei vertrete nach wie vor eine radikale Pro-Abtreibungspolitik. Trump werde im Gegensatz dazu Bundesstaaten nicht im Weg stehen, die ungeborene Kinder schützen wollen.

Kristan Hawkins, die Präsidentin von Students for Life America, möchte den Lebensschutz ebenfalls auf Bundesebene gesetzlich verankert haben. Sie schätzt Trumps Stellungnahme als strategische Positionierung ein. Trump setze damit die Demokraten unter Druck, die ihre radikale Abtreibungspolitik verteidigen müssen und nicht ihre Basis mit einer Warnung vor einem angeblich drohenden bundesweiten Abtreibungsverbot mobilisieren können. Trump habe die richtige Entscheidung getroffen, meint sie.

Anderer Ansicht ist Lila Rose von LiveAction. Die Tötung Ungeborener sei immer falsch, schreibt sie auf X (früher Twitter). Trump ist daher nach ihrer Ansicht kein Kandidat der Lebensschützer. Der frühere Präsident sei zwar weniger für Abtreibungen als Biden, Rose ist mit seiner Kompromissbereitschaft aber nicht einverstanden. Es sei in einer demokratischen Gesellschaft nicht richtig, über Grundrechte unpopulärer Minderheiten abzustimmen. Keine Minderheit sei derzeit weniger populär als die Ungeborenen. In der Abtreibungsfrage gehe es nicht um den Willen des Volkes sondern um die Achtung von Menschenrechten, die wir vom Schöpfer erhalten hätten. Am Ende ihres Eintrages ersucht sie Trump, seine Position noch einmal zu überdenken.

Marjorie Dannenfelser von der Lebensschutzorganisation Susan B. Anthony Pro-Life America ist von Trumps Position „tief enttäuscht“. Ungeborene Kinder und ihre Mütter bedürften des bundesweiten gesetzlichen Schutzes. Wer wie Trump die Position vertrete, Abtreibung sei auf Ebene der Bundesstaaten zu regeln, überlasse die bundesweite Debatte den Demokraten, die daran arbeiten Abtreibung in allen neun Monaten der Schwangerschaft zu legalisieren. Ihre Organisation werde unermüdlich gegen Präsident Biden und die „extremen“ Demokraten arbeiten, betont sie.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

USA

  1. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  2. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  3. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  4. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  5. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  6. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  7. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  3. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  4. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  5. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  6. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  7. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  8. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  9. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  10. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  11. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  12. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  13. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  14. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  15. »Habt Mut: Ich habe die Welt besiegt!« (Joh 16,33)

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz