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Das Völkerrecht starb nicht in Caracas. Es starb in Sarajevo, Kigali, Aleppo, Mariupol, Pokrovsk usw

8. Jänner 2026 in Chronik, 5 Lesermeinungen
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Französischer Philosoph Bernard-Henri Lévy im "Wallstreetjournal": "Nicht die Festnahme von Herrn Maduro hat die Aggressoren ermutigt – es ist die politische und moralische Schwäche des Westens, die ihnen bisher freie Hand gelassen hat"


Caracas (kath.net /rn)
"Nicolás Maduro war kein gewählter, sondern ein abgewählter Präsident. Er war illegitim; er hatte den Sieg seinen Gegnern gestohlen, die nach allen Berechnungen mit überwältigender Mehrheit gewonnen hatten. Er war nicht einmal Staatsoberhaupt, sondern ein Drogenboss im großen Stil, der angeblich die Welt mit Kokain überschwemmte und das Geld aus diesem Gift wusch, um die finstersten Terrorgruppen zu finanzieren." Mit klaren Worten hat der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy mediale Verzerrtheiten im Zusammenhang mit der Festnahme von Maduro in einem Kommentar im Wallstreet Journal, einer der wichtigsten Zeitungen weltweit, zurückgewiesen. Bernard-Henri Lévy erinnert dann auch daran, dass die Anklage keine Laune Donald Trumps war, sondern diese bereits 2020 von einer Bundesjury in New York erhoben wurde und unter Joe Biden weitergeführt wurde.

Maduros Sturz seit eine gute Nachricht. Bernard-Henri Lévy teilt daher auch die Begeisterung der Venezolaner, die Herr Maduro ins Elend gestürzt, ins Exil getrieben, gefoltert und zu Tausenden ermordet hatte, als sie es wagten zu demonstrieren. Der Philosoph und Schriftsteller erinnerte dann auch daran, dass nur Russland, Iran und die Hamas und ein paar nützlichen Idioten mit der Festnahme ein Problem haben. Die Frage, ob damit der chinesische Präsident Xi Jinping und Wladimir Putin durch die Entführung eines Diktators nicht „Flügel verliehen“ bekomme, weist Lévy als Märchen zurück. "Als ob diese Männer Flügel gebraucht hätten! Als ob sie darauf gewartet hätten, dass Caracas Hongkong, die Krim, den Donbas und dann die gesamte Ukraine einnimmt oder dies versucht."


Das Völkerrecht habe laut dem Philosophen in den letzten 30 Jahren unzählige Male versagt. Es gäbe eine lange Liste von Verstößen, Annexionen und Massakern, die kein Völkerrecht je verhindert habe und und bei denen jedes Mal die großen Institutionen, die mit der Wahrung dieses Rechts betraut waren, zurückwichen, kapitulierten und sich selbst in Verruf brachten. "Das Völkerrecht starb nicht in Caracas. Es starb in Sarajevo, Kigali, Aleppo, Mariupol, Pokrovsk und Khartum", betonte der Philosoph. Für Taiwan habe der Countdown begonnen. "Doch nicht die Festnahme von Herrn Maduro hat die Aggressoren ermutigt – es ist die politische und moralische Schwäche des Westens, die ihnen bisher freie Hand gelassen hat; es ist die Illusion, dass Recht genügt, wenn es nicht mehr durch Macht garantiert wird."

VIDEO: Große Analyse vom Militärhistoriker Torsten Heinrich - Venezuela: Geht so Regime Change?

 


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