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| ![]() Theologe Paul Zulehner: Weg mit der Kirchensteuer!16. März 2005 in Aktuelles, keine Lesermeinung Wiener Pastoraltheologe bei Tagung in Dortmund: Volkskirche ist am Ende - "Es wird nur noch von Geld und nicht mehr von Gott geredet." Dortmund (kath.net/idea) In den Kirchenleitungen denke man nur noch darüber nach, wie man den finanziellen Supergau verhindern könne: Es wird nur noch von Geld und nicht mehr von Gott geredet. Kritisch äußerte sich Zulehner zu Empfehlungen von Beratungsunternehmen wie McKinsey, sich auf das Kerngeschäft zu besinnen und den Betrieb zu verkleinern. Bei hauptamtlichen Mitarbeitern führe das zur Depressivität: Es bleibt bei denen, die nicht entlassen wurden, das Gefühl: Arbeite möglichst unauffällig, damit sie dich bei der nächsten Strukturanpassung übersehen. Zulehner plädierte statt dessen für einen tiefgreifenden Strukturwandel ohne Abhängigkeit von Kirchensteuern. Aus Kirchenmitgliedern müßten Zeugen Christi werden, die davon überzeugt seien, daß die Kirche ohne ihre Mitwirkung ärmer werde, die gerne die Gottesdienste besuchten und die sich auch finanziell engagierten. Ferner müßten sich die Kirchengemeinden zu Netzwerken formieren, die von Ehrenamtlichen geleitet würden. Zulehner schlug vor, daß die Kirchen Laientheologen ausbilden und ihnen eine Zweitausbildung finanzieren, die zum Lebensunterhalt dient: Diese Theologen gehören in die Welt. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuKirchensteuer
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