![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() Paul Zulehner: Priester sind zufrieden mit ihrem Berufvor Minuten in Österreich, keine Lesermeinung Pastoraltheologe plädiert für die Aufgabe der Pfarrstruktur und gründliche Entlastung der Priester von Verwaltungsaufgaben Innsbruck (kath.net/pdi/F) Zu viel organisatorische Arbeit Vier von fünf Priestern finden nach eigenen Angaben zu wenig Zeit für dieSeelsorge. Zulehner plädiert daher für eine "gründliche Entlastung" derPriester von organisatorischen und Verwaltungsaufgaben. Zentrale Aufgabe desPriesters sei es, Brücken zwischen dem Evangelium und der modernen Kultur zubauen. Zu den brennendsten Fragen der Priester zähle, wie das Evangeliumzeitgemäß verkündigt werden könne.Überrascht zeigt sich Zulehner über die mehrheitlich positive Bewertung desZölibats unter den Priestern. Zugleich würden diese jedoch deutlicherkennen, dass es in der Gesellschaft keine Unterstützung für die eheloseLebensform gebe. Etwa 12 Prozent der Priester habe in der Befragungangegeben, Halt in einer Beziehung zu suchen. Canisianum feiert Den Rahmen für die Pressekonferenz bildete das 90-Jahr-Jubiläum desCollegium Canisianum in Innsbruck. Das internationale Priesterseminar derJesuiten beherbergt zur Zeit 50 Seminaristen aus Afrika, Asien,Lateinamerika und osteuropäischen Ländern. "Das Canisianum lebt jeneMultikulturalität vor, die für ein künftiges Europa von zentraler Bedeutungsein wird", so Regens P. Hans Tschiggerl. Im August werden 18 Seminaristenins Canisianum eintreten und in Innsbruck Theologie studieren. Am 23. Juniwird der Jesuitenpater Frierich Prassl gemeinsam mit fünf weitern Männernvon Bischof Alois Kothgasser zum Priester geweiht. Abschied von alter Pfarrstruktur Auch einen möglichen Lösungvorschlag als Antwort auf denPriestermangel hat Zulehner gefunden. Der Pastoraltheologeplädiert für die Aufgabe der alten Pfarrstruktur.Für Zulehner ist die Seelsorge, das heißt der direkte Kontakt zu denGläubigen, wesentlich bedeutender als die Aufrechterhaltung der Strukturen.Er spricht sich dafür aus, dass künftig nicht in jedem Ort eine Pfarre seinmuss. Man müsse nicht mehr "das Elend eines Auslaufmodells" aufrechterhalten. Zulehner denkt vor allem auch an die Bildung vonspirituelle Gemeinschaften. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuKlerus
| ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||
![]() | ||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||