Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  9. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“

Papst Franziskus liebt das deutsche Gnadenbild 'Maria Knotenlöserin'

18. März 2013 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Bergoglio lernte das Augsburger Gnadenbild «Maria Knotenlöserin» in den 80er Jahren in Deutschland kennen und brachte eine Abbildung nach Argentinien. Dort fand das Motiv lebhaften Anklang


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Schon in seinem ersten Auftritt als Papst hat sich Franziskus auf die Muttergottes bezogen: «Morgen möchte ich zur Muttergottes gehen und beten, dass sie ganz Rom behüte», sagte er unmittelbar nach seiner Wahl am 13. März auf dem Balkon des Petersdoms. Ein besonderes Verhältnis hat Franziskus zu einer Mariendarstellung aus Deutschland: die «Maria Knotenlöserin» aus Augsburg.

Das Bild in der Wallfahrtskirche St. Peter am Perlach zeigt eine jugendliche Muttergottes im rot-blauen Gewand, wie sie die Verknotungen eines langen, von zwei flankierenden Engeln gehaltenen Bandes löst. Sie steht auf einer Mondsichel; mit dem linken Fuß tritt sie auf den Kopf einer Schlange - ein traditionelles Motiv aus Genesis 3,15. Über der Szene schwebt in Gestalt einer Taube der Heilige Geist, den Christen als Ratgeber in schwierigen Situationen anrufen.


Das Werk des Augsburger Barockmalers Johann Georg Melchior Schmidtner (1625-1705) entstand im Auftrag von Hieronymus Ambrosius Langenmantel (1641-1718) und soll an eine Begebenheit aus dem Leben seines Großvaters Wolfgang erinnern: Dieser suchte angeblich in einer Ehekrise Rat bei einem Jesuitenpater, der wiederum zur Muttergottes betete, die Knoten des Ehebandes zu entwirren und zu glätten. Diese Deutung passt zu einer Szene aus dem alttestamentlichen Buch Tobit im unteren Teil des Bildes: Sie zeigt, wie der Erzengel Raphael den jungen Tobias zu seiner Braut Sara führt.

Ein anderer Bezug findet sich beim Kirchenvater Irenäus von Lyon (um 135-202). In der Schrift «Adversus haereses» («Gegen die Häresien», Buch III, Kapitel 22) beschreibt er die Leistung Marias damit, dass sie den Knoten löst, den Eva durch den Sündenfall geschürzt hat - «denn was die Jungfrau Eva durch ihren Unglauben angebunden hatte, das löste die Jungfrau Maria durch ihren Glauben».

Kardinal Jorge Mario Bergoglio lernte das Augsburger Gnadenbild in den 80er Jahren in Deutschland kennen und brachte eine Abbildung nach Argentinien. Dort fand das Motiv lebhaften Anklang. Eine Kopie befindet sich in der Pfarrkirche San Jose del Talar in Buenos Aires, dem früheren Erzbistum des neuen Papstes.

kathTube-Foto: Maria Knotenlöserin


Die Möglichkeit zur Diskussion ist derzeit im kath.net-Forum

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Augsburg

  1. Anbiederung an den Zeitgeist auch im Bistum Augsburg?
  2. Augsburger Bischof Meier: Jahr ohne Priesterweihen wäre „keine Katastrophe“
  3. Bertram Meier zum Bischof von Augsburg geweiht
  4. 'Dass aus dem Gebetshaus nicht eine neue Art von Kirche entsteht'
  5. Augsburg: Bischofsweihe des designierten Bischofs Meier am 6. Juni
  6. Ernannter Bischof Bertram weiht heute Bistum Augsburg der Gottesmutter
  7. „Lasst einander nicht allein!“
  8. Bertram Meier wird neuer Bischof von Augsburg
  9. Bistum Augsburg: Gebetswache vor dem "Marsch für das Leben"
  10. "Das Forum Deutscher Katholiken lehnt diese Forderung entschieden ab"







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  4. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  7. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  8. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  9. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  10. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  11. Apostolisch und nix anderes
  12. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  15. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz