Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  11. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  12. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  13. „Wir werden erwartet“
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

Gläubigen Pfadfinderinnen in England droht der Ausschluss

18. Dezember 2013 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Einer britischen Pfadfinderinnengruppe wird der Ausschluss aus dem Nationalverband angedroht, wenn sie weiterhin die Gelübdeformel mit Gottesbezug erlaubt


London (kath.net/KNA) Einer britischen Pfadfinderinnengruppe droht der Ausschluss aus dem Nationalverband, da der Ortsverband eine Gelübdeformel mit Gottesbezug weiterhin erlaubt. Nach einem Bericht der britischen Tageszeitung «Daily Mail» (Montag) wurde der «Girl Guides»-Leiterin in der Kleinstadt Jesmond brieflich mitgeteilt, die Mitgliedschaft ende am 31. Dezember, wenn sie nicht ausschließlich die neue unreligiöse Schwurformel verwendeten.

Die 55 Jahre alte Gruppenleiterin Glynis Mackie nannte den Ton des Schreibens laut der Zeitung «überraschend aggressiv». Zudem unterstelle es fälschlich, der neue Eid werde überhaupt nicht benutzt. «Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, das alte Gelübde zu sprechen, wenn sie wollen», sagte Mackie. Die neue Formel solle der Absicht nach wohl «mehr Menschen einschließen, so die Leiterin. »Aber faktisch schließt sie diejenigen aus, die gläubig sind.« Es sei verständlich, wenn ein Atheist kein Versprechen gegenüber Gott ablegen wolle, aber dies müsse eine individuelle Entscheidung bleiben.


Die »Girl Guides«, mit 546.000 Mitgliedern größte Freiwilligenorganisation des Landes, verzichten seit dem 1. September in ihrer offiziellen Schwurformel auf das Versprechen, »Gott zu lieben«. Die nationale Leiterin, Gill Slocombe, kündigte im August an, wer die neue Eidesformel nicht annehme, müsse mittelfristig den Verband verlassen.

Die Formel lautet: »Ich verspreche, nach Kräften aufrichtig zu mir selbst zu sein und meine Überzeugungen zu entwickeln, der Königin und meiner Gemeinschaft zu dienen, anderen zu helfen und das Pfadfindergesetz zu halten.«

Seit der Gründung der Organisation 1910 wurde die Gelöbnisformel mehrfach geändert. Die jetzige Neuerung folgt einem Beschluss der Pfadfinderleitung im Frühjahr. Unter anderen die anglikanische Kirche von England hatte sich für eine Beibehaltung der Erwähnung Gottes ausgesprochen.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 supernussbi 18. Dezember 2013 

Widerstand leisten und drin bleiben mit Wahl

Verrückt, nicht mal die Freiheit der Wahl ist möglich, und das in Europa!
Dabei war für den Pfadfindergründer Baden Powell ganz klar, dass ein Pfadfinder inmitten der Schöpfung ein Glaubender ist!


3
 
 Petrus Canisius 18. Dezember 2013 
 

Das Böse ist immer

und überall. Und ganz besonders in England - das machen die letzten Jahre und Jahrzehnte überdeutlich. Hier sitzen die Fundamentalisten des Atheismus, die neben sich nichts anderes dulden. Hier sitzen die Jünger u. Anbeter von Mammon, Papiergeld, Derivaten und betrügerischen Finanzideen. Hier sitzen jene, die Euthanasie und Abtreibung als Zwangsmaßnahmen predigen. In der Heimat des Hl. Beda und von Bonifatius ist gelebtes Christentum nur noch eine Nischenerscheinung und das Neuheidentum triumphiert. Wenn Europa wieder christlich werden soll, dann muß England wieder missioniert werden.


6
 
  18. Dezember 2013 
 

Apostelgeschichte 5, 29

"Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen."
In diese Situation kann auch ein Pfadfinder kommen, wenn eine Gemeinschaft Dinge verlangen würde, die er aus Gewissensgründen ablehnen müsste.
Ich hoffe, es gibt darüber in England eine gesellschaftliche Empörung, zumindest eine Erörterung des Problems


10
 
  18. Dezember 2013 
 

Konsequenzen ziehen

Die christlichen Pfadfinderinnen sollten umgehend aus dem Diktat der Atheisten die Konsequenzen ziehen.


8
 
 Stefan Fleischer 18. Dezember 2013 

Toleranz

Wenn wir nicht allzu lange schon so schrecklich tolerant gegen diese atheistischen Wölfe im Schafspelz der Toleranz gewesen wären, könnten sie sich heute solches nicht gestatten.


14
 
  18. Dezember 2013 
 

Sprachlos

Da hilft nur noch für die Verantwortlichen zu beten und Gott um ihre Erleuchtung zu bitten.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Großbritannien

  1. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  2. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  3. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
  4. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  7. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  8. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam
  9. Reform UK will Umwandlung von Kirchen in Moscheen verbieten
  10. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  3. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  4. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  5. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  6. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  7. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  8. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  9. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  10. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  11. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  12. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  13. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  14. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  15. Gewaltdelikte in Deutschland: Fast sieben von zehn Gesuchten sind Ausländer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz