Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  10. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Jesus ist lebendige Gegenwart
  15. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland

Die Eucharistie – Quelle des neuen Lebens in Christus

16. August 2015 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: die Eucharistie ist kein privates Gebet oder eine schöne spirituelle Erfahrung, sondern die Wirklichkeit des Todes und der Auferstehung Christi. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am 20. Sonntag im Jahreskreis. In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus auf das Tagesevangelium (Joh 6, 51-58). Das Evangelium dieses Sonntags ist der abschließende Höhepunkt der Rede Jesu in der Synagoge von Kafarnaum, nachdem er am vorhergehenden Tag Tausenden von Menschen mit nur fünf Broten und zwei Fischen zu essen gegeben hatte.

Jesus erkläre: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag“ (V. 54). Das Staunen der Zuhörer sei verständlich. Jesus nämlich benutzte den typischen Stil der Propheten, um in den Leuten und auch in uns Fragen und am Ende eine Entscheidung zu provozieren.

Vor allem eine Frage: „Was bedeutet es „das Fleisch essen, das Blut trinken“? Diese Worte seien nicht allein symbolisch oder bildlich, sondern verwiesen auf etwas Wirkliches. Um eine Antwort zu finden, müsse man begreifen, was im Herzen Jesu vorgehe, während er das Brot für die hungrige Menge breche.


Jesus wisse um seinen Tod am Kreuz für uns und identifiziere sich so mit jenem Brot. Es werde so zum „Zeichen“ des Opfers, das ihn erwarte. Dieser Prozess finde seinen Höhepunkt im Letzen Abendmahl, als Brot und Wein wirklich zu seinem Leib und Blut würden. Jesus hinterlasse die Eucharistie zu einem präzisen Zweck: „damit wir mit ihm eins sein können“. Die Gemeinschaft mit Jesus bedeute, ihn aufzunehmen. „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm“ (V.56): „Indem wir ihn essen, werden wir wie er“. Das aber erfordere unser Ja: den Glauben.

Der Papst ging auf einen Einwand gegen die Messe ein: „Wozu dient sie? Ich gehe in die Kirche, wenn mir danach ist, und ich bete besser allein“. Doch die Eucharistie „ist kein privates Gebet oder eine schöne spirituelle Erfahrung, sie ist kein einfaches Andenken an das, was Jesus beim Letzten Abendmahl getan hat. Sie ist ‚Gedächtnis’, das heißt eine Geste, die das Ereignis des Todes und der Auferstehung Jesu wirklich macht und vergegenwärtigt“.

In der Eucharistie schenke sich Jesus uns vollständig. Die Nahrung der eucharistischen Kommunion im Glauben verwandle unser Leben in ein Geschenk an Gott und an die Brüder. Sich vom lebendigen Brot zu nähren bedeute, in Harmonie mit dem Herzen Christi einzutreten, seine Entscheidungen anzunehmen, seine Gedanken, sein Verhalten. Es bedeute, in eine Dynamik der Liebe einzutreten und Menschen des Friedens, der Vergebung, der Versöhnung und des solidarischen Teilens zu werden.

Jesus beschließe seine Rede mit den Worten: „Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit“ (V. 58). Die konkrete Gemeinschaft mit Christus auf Erden leben lasse uns bereits vom Tod zum Leben übergehen. Der Himmel beginne in der Gemeinschaft mit Jesus.

Video des Angelus



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  11. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  12. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  15. Streit um Notre-Dame eskaliert: Macron forciert moderne Glasfenster gegen massiven Widerstand

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz