Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  2. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  3. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  4. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  5. Lambrecht fordert: Lebensschutz in der neuen Koalition verbessern, trotz anderslautender SPD-Wünsche
  6. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  7. Parolin: „Segne uns, Heiliger Vater Johannes Paul II.! Segne diese Kirche des Herrn auf ihrem Weg“
  8. Hilfe! Mein Kind tut sich so schwer mit dem Lernen!
  9. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  10. Die Vernunft des Glaubens – Zum 20. Todestag des heiligen Johannes Paul II.
  11. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  12. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  13. Lourdes verhüllt Mosaike des mutmaßlichen Missbrauchstäters Pater Marko Rupnik
  14. EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
  15. Orthodoxe Kirche von Zypern übt heftige Kritik am Westen

Griechenland: Staatskirche pocht auf Beibehaltung des Schulgebets

12. September 2016 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nachdem Medienberichten das Morgengebet als nicht mehr verpflichtend bezeichnet hatten, verweist Ständiger Synod der orthodoxen Kirche von Griechenland auf die Gesetzeslage


Wien (kath.net/KAP) Das gemeinsame Morgengebet von Lehrenden und Lernenden soll laut Medienberichten in den griechischen Schulen auf Grund eines Zirkulars des Bildungsministeriums nicht mehr verpflichtend sein. Allerdings verwies der Ständige Synod der orthodoxen Staatskirche in einer Erklärung darauf, dass das Morgengebet in den Schulen, wie es in einem Präsidentialerlass von 1998 festgelegt wurde, nicht aufgehoben sei, so die Stiftung "Pro Oriente" am Montag.

Die Frage des Schulgebets war demnach ein zentrales Thema bei der Sitzung des Ständigen Synods unter dem Vorsitz von Erzbischof Hieronymos (Liapis) in der Vorwoche. In der Erklärung des Synods wird u.a. zum Gebet für das Bildungsministerium eingeladen, damit die griechischen Schulen mit seiner Hilfe an der Überwindung der allgemeinen Krise mitarbeiten könnten, von der Griechenland betroffen sei. Die Schulbank sei "ein bevorzugter Platz, an dem eine schönere Zukunft des Vaterlandes Gestalt annehmen" könne, die auf der Kenntnis der Geschichte und der "glorreichen Traditionen" aufbauen und zur Begegnung mit der modernen Welt bereit sein müsse, ohne die eigene Identität zu verlieren. Die Kirche appelliere an die griechische Gesellschaft, die Bildungsanstrengungen auf allen Ebenen zu unterstützen. Auch die orthodoxe Kirche sei bereit, die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen in jeder Weise zu unterstützen.


Es liegt am jeweils diensthabenden Lehrer

Erst am Schluss der Erklärung wurde auf die Medienberichte über die Streichung des Morgengebets eingegangen. "Im Zusammenhang mit Medienberichten über die Streichung des Morgengebets stellen wir klar, dass das Morgengebet in den Schulen in Übereinstimmung mit dem Präsidentialerlass Nr. 201 von 1998 vorgesehen ist. Dies wird auch im Zirkular des Bildungsministeriums betont, wonach die Direktiven des Präsidentialerlasses von 1998 in Kraft sind", so die Mitglieder des Synods.

Weiter heißt es: "In Übereinstimmung mit Artikel 13, Paragraph 5 des Präsidentialerlasses wird festgesetzt, dass das gemeinsame Gebet von Lernenden und Lehrenden im Schulhof stattzufinden hat. Die Verantwortung wird den diensthabenden Lehrerinnen und Lehrern übertragen."

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Griechenland

  1. Griechisch-Orthodoxe Kirche schließt Politiker aus, die für die ‚Homo-Ehe’ gestimmt haben
  2. Berg Athos ab 1. Juni wieder für Pilger zugänglich
  3. Ab 4. Mai sind Kirchen in Griechenland wieder offen
  4. Griechenland: Orthodoxe Kirche hielt Requiem für Großfeuer-Opfer
  5. Ökumenischer Patriarch erschüttert über griechisches Feuerdrama
  6. ‘Prager Frühling’-Gedenken: Auch unierte Katholiken beteiligt
  7. Orthodoxe lassen Glocken gegen Transgender-Gesetz läuten
  8. Orthodoxe Kirche gegen Gesetz zur ‚Änderung’ des Geschlechts
  9. Griechisch-orthodoxe Kirche ruft zum Boykott von Lidl auf
  10. Griechenland verliert seine Zukunft: 50 Prozent mehr Abtreibungen






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
  2. Eine wichtige BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  4. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  5. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  6. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  7. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  8. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  9. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  10. Das Wunder des Karol Wojtyła
  11. „Habt keine Angst!“ – Christus macht wirklich frei!
  12. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  13. Hexenfestival: Streit zwischen Exorzisten und Bürgermeister
  14. Orthodoxe Kirche von Zypern übt heftige Kritik am Westen
  15. 200 Quadratmeter für den Papst

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz