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Schreiben der Glaubenskongregation an die Bischöfe angekündigt

28. Februar 2018 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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Dokument mit dem Titel "Placuit Deo" wird laut Vatikan "einige Aspekte des christlichen Heils" behandeln


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Am Donnerstag will der Vatikan einen Brief der Glaubenskongregation an die Bischöfe der Weltkirche veröffentlichen. Das Schreiben mit dem Titel "Placuit Deo" (Es hat Gott gefallen) werde "einige Aspekte des christlichen Heils" behandeln, teilte der Vatikan vorab mit. Es ist das erste öffentliche Dokument der Kongregation unter ihrem neuen Präfekten Erzbischof Luis Francisco Ladaria, der im Juli 2017 auf Kardinal Gerhard Ludwig Müller folgte.


Bei einer Ansprache an die Mitglieder der Glaubenskongregation Ende Jänner hatte Papst Franziskus bereits eine entsprechende "Untersuchung" der Kongregation erwähnt. Deren Ziel sei es, "angesichts der heutigen neopelagianischen und neugnostischen Tendenzen die Bedeutung der Erlösung wieder zu bekräftigen". Diese Tendenzen seien "Ausdruck eines Individualismus", der den eigenen Kräften vertraue, um sich selbst zu erlösen, so Franziskus. Dagegen glaube die Kirche, "dass das Heil in der Gemeinschaft mit dem auferstandenen Christus besteht" und ein Geschenk seines Geistes sei.

Das von der Kongregation zuletzt veröffentlichte Dokument vom August 2016 befasste sich mit der "Beerdigung der Verstorbenen und der Aufbewahrung der Asche im Fall der Feuerbestattung". Es war noch von Kardinal Müller verantwortet worden.

Foto Petersdom/Petersplatz


Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto (c) kath.net


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 28. Februar 2018 
 

Neugierige Spannung

@Ottaviani,
Wenn in dem Artikel schon von "sich selbst erlösen" die Rede ist, bin ich äusserst gespannt auf den Text dieses Schreibens.
In Te Domine speravi; non confundar in aeternum.


6
 
 Stefan Fleischer 28. Februar 2018 

Heil und Kreuz

Es ist erfreulich zu lesen, wie unser Heiliger Vater immer wieder tiefe Wahrheiten und Notwendigkeiten anspricht wie:
"angesichts der heutigen neopelagianischen und neugnostischen Tendenzen die Bedeutung der Erlösung wieder zu bekräftigen".
"dass das Heil in der Gemeinschaft mit dem auferstandenen Christus besteht"
Was ich mich dabei dann allerdings frage, ist, warum kommt er dann bei solchen Gelegenheiten nicht mit dem Kreuz Christi zu uns Menschen, wie er dies selber gefordert hat? Oder fielen seine diesbezüglichen Aussagen den redaktionell nötigen Kürzungen zum Opfer?


5
 
  28. Februar 2018 
 

da bin ich wirklich gespannt

was da präzisiert wird,vor allem deshalb weil der Papst ja seinen konservativen und traditionalistischen Kritikern immer wieder
neopelagianismus vorgeworfen hat


8
 

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