Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  3. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  4. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  5. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  14. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Kardinal: ‚Die heilige Familie ist ein helles Licht in dunklen Zeiten’

29. August 2018 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Familie von Nazareth könne Vorbild für die Kirche und die Familien sein, sagte Kardinal Gracias, der Erzbischof von Bombay, beim Weltfamilientreffen in Dublin.


Dublin (kath.net/CNA/jg)
Die heilige Familie könne Vorbild für unsere Familien und die Kirche sein, sagte Oswald Kardinal Gracias, der Erzbischof von Bombay (Indien) in einer Predigt beim Weltfamilientreffen in Dublin (Irland).

„In Mitten der großen Angriffe auf die Familienwerte und auf die Institution der Familie selbst ragt die heilige Familie wie ein helles, strahlendes Licht hervor“, sagte Gracias wörtlich.

Jeder Katholik gehöre zwei Familien an: seiner eigenen und der spirituellen Familie der Kirche. Beide gehörten eng zusammen, fuhr der Kardinal fort.


Papst Franziskus habe in seiner Exhortation „Amoris laetitia“ die Kirche als „Familie der Familien“ bezeichnet. Kardinal Gracias rief die Gläubigen auf, Papst Franziskus bei der Stärkung der Kirche im Sinne Jesu zu unterstützen und sich dabei an der heiligen Familie zu orientieren.

Wenn die Kirche eine Familie werden solle, dann sei es Aufgabe der Familie, mehr und mehr zur Kirche zu werden. Eine Belebung der Hauskirchen würde gleichzeitig die Kirche stärken, sagte Kardinal Gracias. Wörtlich sagte er: „Das Familienleben muss erneuert werden, um die Pfarren zu erneuern, die Diözesen zu erneuern, die Kirche zu erneuern.“

Dann legte er eine Reihe konkreter Fragen vor. „In der Kirche ist Gott ständig gegenwärtig. Ist das so in unseren Familien? In der Kirche haben wir regelmäßig Gebete, ist das so in unseren Familien? In der Kirche entfalten wir unsere Spiritualität, ist das so in der Familie? Die Gegenwart Gottes wird real, wenn wir Egoismus, Ichbezogenheit ablegen. Ist das so in unseren Familien?“

Wenn das Weltfamilientreffen dazu beitrage, dass die katholischen Familien und die Kirche etwas mehr wie die Familie von Nazareth werden, dann war es fruchtbar, betonte Kardinal Gracias.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weltfamilientreffen

  1. Vatikan gibt Thema des nächsten Weltfamilientreffens bekannt
  2. Irland verweigerte irakischen Christen Reise zum Weltfamilientreffen
  3. Papst in irischen Marienwallfahrtsort Knock abgeflogen
  4. Papst Franziskus wird in Irland erwartet
  5. Schönborn: Weniger über Sex dafür mehr über Kindeswohl reden
  6. Papst wird in Irland Missbrauchsopfer treffen
  7. Papstreise nach Dublin - ein Besuch im Sturm der Entrüstung
  8. Andrea Bocelli freut sich auf Konzert in Dublin mit dem Papst
  9. Franziskus besucht auch das "marianische Herz" Irlands
  10. Der Papst beim Weltfamilientreffen in Dublin







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  7. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Ein Gott, der nichts mehr verlangt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz