Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof an Kanzler Schallenberg: Bitte Schluss mit Folterrhetorik!
  2. Impfpflicht? (Höchste) Zeit zum Widerstand!
  3. Corona-Wahn
  4. SPD, GRÜNE und FDP - KEIN HERZ für UNGEBORENE KINDER!
  5. Der "2G-Virus' - Das Erzbistum Berlin beginnt mit dem Aussperren von den Ungeimpften!
  6. „Priesterlicher Zölibat: Liebesangelegenheit zwischen dem Hass der Welt und kirchlichem Selbsthass“
  7. Lebensschützer Tschugguel gegen Impfpflicht
  8. Impfaktion IM Paderborner Dom – Hat der Dom keine Ausweichräume?
  9. Bischof Timmerevers: Impfpflicht ist ethisch vertretbar
  10. Pariser Erzbischof vor Rücktritt? Was macht Papst Franziskus?
  11. Österreich nach Covid-Großdemo - Medialer Wind of Change?
  12. I had a dream: Ständiger Rat der Deutschen Bischofskonferenz ruft zur Umkehr auf!
  13. Exorzist Ripperger: Satan wird die Zeit knapp
  14. Erzbischof Schick ruft Katholiken und Protestanten zur gegenseitigen Amts-Anerkennung auf
  15. Herr Sternberg und die biologische Lösung – „Das, Herr Sternberg, ist ungeheuerlich!“

Glaube ohne Werke ist tot

27. November 2019 in Jugend, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wenn du aufhörst mit Gott zu sprechen, wärst du vermutlich nicht einmal dann fähig seine Stimme zu hören, wenn er dir mit einem Megaphon entgegenschreit. - Die Jugendkolumne von kath.net - Diese Woche ein Beitrag von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)
Vor ein paar Tagen nahm ich das Sakrament der Beichte in Anspruch, dabei sprach der BeichtpriesterWorte, die seit dem in meinen Gedanken ihre Kreise ziehen: „Glaube hat etwas mit Liebe zu tun.“ Grundsätzlich war das für mich keine Neuigkeit – der Glaube an Gott geht für mich ziemlich selbstverständlich mit der Liebe zu Gott einher und das eine bedingt das andere. Doch in dem Kontext dieser Beichte schenkte mir Gott eine Erkenntnis, die weit mehr als das reine Verstandesdenken erreicht.

In Jak 2,26 heißt es: „Denn wie der Körper ohne den Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.“ Eine ziemlich bedeutungsschwere Aussage, die vor allem im protestantischen sola fide und sola gratia Umfeld gar nicht so selbstverständlich ist.


Glaube ohne Werke ist tot. Das gleiche gilt für die Liebe. Liebe ohne Werke ist tot. Wer schon einmal Liebe erfahren hat, ob als Liebender oder Geliebter, kann wohl nachvollziehen, was ich darlegen möchte: Zu lieben bedeutet nicht in einer rosa Seifenblase durch das Leben zu schaukeln, sondern zu lieben bedeutet für etwas oder jemanden Mühe und Anstrengung nicht zu scheuen.

Liebe ohne Werke ist tot, denn wenn ich jemanden liebe, verlangt das nach Ausdruck. Liebe muss man pflegen, wenn das zugehörige Feuer am Brennen bleiben oder ihre zarte Pflanze prachtvoll erblühen soll. Es braucht Dinge wie Zuwendung, Kommunikation und Aufmerksamkeit.
Glaube ohne Werke ist tot, denn Glaube hat mit Liebe zu tun und wenn ich Gott liebe, verlangt das nach Ausdruck. Glauben muss man pflegen, wenn das zugehörige Feuer am Brennen bleiben oder seine zarte Pflanze prachtvoll erblühen soll. Auch hier braucht es Dinge wie Zuwendung zu Gott und seinem Wort, Kommunikation – also Gebet, Aufmerksamkeit für das, was Gott in deinem Leben wirkt und was er durch dich wirken will.

Wenn du aufhörst dich dem Wort Gottes und den Sakramenten, die uns doch Hilfsmittel auf dem Weg zu ihm sind, zuzuwenden, kappst du dich selbst von der Quelle des Lebens ab. Wenn du aufhörst mit Gott zu sprechen, wärst du vermutlich nicht einmal dann fähig seine Stimme zu hören, wenn er dir mit einem Megaphon entgegenschreit.

Wenn du aufhörst aufmerksam für Gottes Taten in deinem Leben zu sein, kannst du dein Herz nicht zur Dankbarkeit erziehen. Wenn Glaube ohne Werke tot ist und Glaube etwas mit Liebe zu tun hat, dann braucht auch dein Glaube dieselbe Pflege, welche die Liebe braucht. Wenn Liebe Hinwendung und Entscheidung bedeutet, dann braucht auch dein Glaube die radikale Entscheidung für diesen einen Gott, den du mit all deinem Sein dienen willst – komme, was wolle. Wenn du standhaften Glauben ernten willst, dann musst du Gott-liebende Taten säen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Diadochus 27. November 2019 
 

"Bleibet in meiner Liebe"

"Bleibet in meiner Liebe. Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe." (Joh. 15, 9-10)
Ja, das eine bedingt das andere. Wer Christus liebt und an Ihn glaubt, hält seine Gebote, tut gute Werke, der bleibt in Seiner Liebe, kann selber lieben. Die Beichte stellt diese Liebe wieder her, beseitigt die Störungen. Die Beichte "putzt die Ohren" (@winthir's Worte) wieder aus. Dann muss Gott nicht mehr so schreien, um Ihn zu hören.


3

0
 
 gebsy 27. November 2019 

Das Gebet als Liebestat

erfordert Aufmerksamkeit und Zeit.
Regelmäßig beten und beichten ist relativ, aber mit wachsender Liebe wird es immer öfter ein Bedürfnis sein ...


5

0
 
 winthir 27. November 2019 

danke Dir, Magdalena.

Du hast etwas (meine ich) Wichtiges angesprochen:

Glaube ohne Werke ist tot.

übrigens:

so ganz generell (das soll jetzt keine Kritik an Deinem Artikel sein):

Gott ist da. Für Dich. Und für mich. und für uns Alle. Auch wenn Du von Ihm Dich abwendest. Er schaut auf Dich. Dazu braucht er kein Megaphon. Vielleicht spricht Gott "leise". Zu Dir? zu mir jedenfalls schon.

um es zu sagen mit dem Prolog der Benediktsregel (das erste Wort heißt dort: höre).

"Du mußt Dir einfach die Ohren ausputzen", sprach mal meine Frau zu mir.

Manchmal höre ich Gott nicht. Dann muß ich einfach warten (manchmal ganz lange). das fällt mir - zugegebenermaßen - schwer (ich spreche aus Erfahrung).

soweit meine vorläufigen Gedanken, dazu.

winthir.


2

0
 
 Stefan Fleischer 27. November 2019 

Sehr schön

Was mir in unserer heutigen Verkündigung aber sehr oft bei dieser Frage fehlt, ist der Hinweis, dass die Werke ohne den Glauben, ohne die Liebe genauso tot sind. Mir begegnen immer mehr Menschen, welche sich mit den guten Werken begnügen, deren letztes Ziel es zu sein scheint, ein guter Mensch zu sein. Glaube oder gar Liebe zu Gott ist scheint ihnen Nebensache zu sein.


9

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut
  2. ER weiß alles. ER weiß um alles. ER kennt mein Herz.
  3. Maria hatte kein Spezialwissen, um das Leben zu meistern
  4. Wen suchst DU?
  5. Die Chance auf etwas Außergewöhnliches
  6. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt. (Joh 16,33)
  7. Gott, bist du dabei? Gibst du deinen Segen?
  8. Gespräch mit Gott vor dem Allerheiligsten
  9. "Wenn wir uns bekreuzigen, proklamieren wir den Sieg des Kreuzes über uns"
  10. Der Herr gibt zur rechten Zeit







Top-15

meist-gelesen

  1. Bischof an Kanzler Schallenberg: Bitte Schluss mit Folterrhetorik!
  2. Exorzist Ripperger: Satan wird die Zeit knapp
  3. Impfpflicht? (Höchste) Zeit zum Widerstand!
  4. Corona-Wahn
  5. Der "2G-Virus' - Das Erzbistum Berlin beginnt mit dem Aussperren von den Ungeimpften!
  6. Bitte unterstützen Sie kath.net via AmazonSmile-Programm
  7. Österreich nach Covid-Großdemo - Medialer Wind of Change?
  8. Die Antwort auf die Not unserer Zeit ist JESUS CHRISTUS
  9. Pariser Erzbischof vor Rücktritt? Was macht Papst Franziskus?
  10. Erzbischof Schick ruft Katholiken und Protestanten zur gegenseitigen Amts-Anerkennung auf
  11. Herr Sternberg und die biologische Lösung – „Das, Herr Sternberg, ist ungeheuerlich!“
  12. Treffen der Hoffnung - Mai 2022 - kath.net-Lesertreffen in Kroatien
  13. Die Löwen kommen!
  14. Lebensschützer Tschugguel gegen Impfpflicht
  15. Spanischer Bischof Novell heiratet geschiedene Autorin von Erotik- und Satanismusromanen

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz