Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  9. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  10. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  11. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  12. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  13. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  14. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

Erzbischof von San Francisco ruft seine Priester zum geistlichen Fasten auf

5. August 2020 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Angesichts der fortdauernden bundesstaatlich verordneten Schließung der Kirchen in Kalifornien muss das persönliche geistliche Engagement verstärkt werden: „Lasst uns mit Gebet und Fasten den Himmel stürmen!“


San Francisco (kath.net/LifeSiteNews) Weil Kaliforniens Gouverneur weiterhin in vielen kalifornischen Countys Gottesdienste in geschlossenen Räumen verbietet, hat der Erzbischof von San Francisco einen Aufruf zu Gebet und Fasten für die „Wiederherstellung des ungehinderten öffentlichen Gottesdienstes“ veröffentlicht.

 

In einem „Memo“ auf der diözesanen Website hat Erzbischof Salvatore Cordileone seine Priester dazu aufgerufen, sich ihm anzuschließen, „um persönlich geistlich engagierter zu sein“. „Es ist meine Überzeugung, dass wir bei allem, was derzeit in unserer Gesellschaft vor sich geht, unsere Anstrengungen auf der geistlichen Ebene verdoppeln müssen“, sagte Cordileone in seinem Text „Neue Anweisungen für Priester, da Kirchenschließungen weitergehen“.

 

Der von den Demokraten regierte Bundesstaat hat die zahlreichen und andauernden Bemühungen der Erzdiözese abgelehnt, die öffentlichen Gottesdienste wieder aufzunehmen, obwohl die Kirche versicherte, die staatlichen Sicherheitsauflagen einzuhalten. Der Kirchen-Lockdown hält nun seit vier Monaten an.


 

„Insbesondere müssen wir, zusätzlich zur Anbetung, einen authentischen und ernsthaften Geist des Fastens zurückgewinnen“, schreibt der Erzbischof an die Priester. „Fasten ist traditionell so verstanden worden, dass es nicht mehr als eine Mahlzeit im Laufe eines Tages bedeutet. Ich bitte Sie, mit mir gemeinsam den Freitag als Fastentag zu betrachten (es sei denn, Ihr Gesundheitszustand lässt dies nicht zu): Bitte verzichten Sie freitags auf mindestens eine Mahlzeit, wenn möglich auf mehr als eine.“

 

„Lasst uns mit Gebet und Fasten den Himmel stürmen für eine ungehinderte Wiederherstellung des öffentlichen Gottesdienstes, für ein rasches Ende dieser Pandemie, für Beschäftigte und Forscher im Gesundheitswesen und für Regierungsmitglieder, die sehr komplizierte Entscheidungen für das allgemeine Wohlergehen unserer Gesellschaft treffen müssen“, schreibt er.

 

Sühnezeremonie bei der niedergerissenen Statue des hl. Junipero Serra

 

Erzbischof Cordileone hat vor rund einem Monat am Ort der niedergerissenen Statue des Hl. Junipero Serra eine Sühne- und Segensfeier durchgeführt. Das Standbild des Stadtgründers war von Randalierern der Black Lives Matter-Bewegung umgestürzt worden.
Cordileone wies darauf hin, dass die Statue, die seit 1907 dort stand, „blasphemisch niedergerissen“ worden sei und dass dort ein „sakrilegischer Akt“ stattgefunden habe. Die Empörung sei ein „Akt des Bösen“, das Böse habe sich an diesem Ort „selbst anwesend gemacht“.

 

Als Wiedergutmachung wurde gefastet, der Rosenkranzes gebetet, der heilige Erzengel Michael um Fürsprache gebeten und der verwüstete Sockel und der ganze Ort mit Weihwasser gesegnet. „Wir bringen dieses Gebet dar und segnen den Boden mit Weihwasser, damit Gott ihn reinigt, ihn heiligt, damit wir im Gegenzug geheiligt werden“, sagte Cordileone.

 

„Dieser [Vandalenakt] ist die Aktivität des Bösen, der die Kirche zu Fall bringen will, der alle christlichen Gläubigen zu Fall bringen will“, sagte der Erzbischof. „Wir haben uns also versammelt, um in einem Akt der Wiedergutmachung zu Gott zu beten und um Gottes Gnade für uns, für unsere ganze Stadt, zu bitten, dass wir unsere Herzen wieder zu Ihm wenden.“ Cordileone rief die Katholiken auf, zu beten, zu fasten und sich über die Geschichte des heiligen Junípero Serra und der katholischen Kirche zu informieren.

 

Vollständiger Text der Erklärung von Erzbischof Salvatore J. Cordileone vom 30. Juli 2020 (Englisch):

 

Foto: © sfarchdiocese.org

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Bericht des US-Justizministerium: Regierung Biden ging gezielt gegen Lebensschützer vor
  2. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  3. Walt Disney World kehrt zu klassischer Begrüßung ‚Ladies and Gentlemen‘ zurück
  4. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  5. USA: Konservative haben mehr Kinder als Linksliberale
  6. Lebensschützer Mark Houck erhält siebenstelligen Betrag als Entschädigung
  7. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“

Fastenzeit

  1. „Laetare Jerusalem“ – Freude mitten in der Bußzeit
  2. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien des Vatikans: „Hoffnung vermitteln“
  3. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  4. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Bernhard der Realist“
  5. „Eine Begegnung mit einem Engel ist immer persönlich, nicht ersetzbar durch Download oder Chatbot“
  6. Varden: „Als Jesus erklärte, was es bedeutet, bei ihm zu bleiben und in das Reich Gottes einzugehen…
  7. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  9. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  10. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  11. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  12. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  15. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz