Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  9. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  10. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  11. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

Jesus nimmt sein Kreuz auf sich: die Last des Bösen

28. März 2021 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Angelus am Palmsonntag in der Petersbasilika


Rom (kath.net/as) Im Anschluss an die heilige Messe am Palmsonntag in der Petersbasilika betete Papst Franziskus das Mittagsgebet des Angelus. Dabei erinnerte der Papst an das Besondere dieser zweiten Karwoche in der Zeit der Pandemie:

“Wir sind in die Karwoche eingetreten. Zum zweiten Mal erleben wir es im Zusammenhang mit der Pandemie. Letztes Jahr waren wir mehr geschockt, dieses Jahr sind wir mehr geprüft. Und die Wirtschaftskrise hat sich verschärft.

Was tut Gott in dieser historischen und gesellschaftlichen Situation? Er nimmt das Kreuz auf sich. Jesus nimmt sein Kreuz auf sich, das heißt, er nimmt die Last des Bösen auf sich, das eine solche Realität mit sich bringt, das physische, psychische und vor allem das geistlche Übel, denn der Böse nutzt Krisen aus, um Misstrauen, Verzweiflung und Zwietracht zu säen.


Und was ist mit uns? Was müssen wir tun? Die Jungfrau Maria, die Mutter Jesu, die auch seine erste Jüngerin ist, zeigt es uns. Sie folgte ihrem Sohn. Sie nahm ihren Teil des Leidens, der Dunkelheit und der Verwirrung auf sich, und sie ging den Weg der Passion, wobei sie die Lampe des Glaubens in ihrem Herzen brennen ließ.

Mit Gottes Gnade können auch wir diesen Weg zurücklegen. Und auf dem täglichen Kreuzweg begegnen wir den Gesichtern so vieler Brüder und Schwestern in Schwierigkeiten: gehen wir nicht vorbei, lassen wir unser Herz zum Mitleid bewegen und nähern wir uns. Im Moment denken wir vielleicht, wie Simon von Cyrene: ‘Warum gerade ich?’. Aber dann werden wir die Gabe entdecken, die uns ohne unser Verdienst geschenkt wurde. Möge uns die Gottesmutter helfen, die uns auf dem Weg des Glaubens immer vorausgeht”.

Der Papst betete auch für die Opfer des Anschlags vor der Kathedrale von Makassar (Indonesien), zum dem es am heutigen Morgen gekommen war. Bei einer Explosion waren nach Angaben der Polizei mindestes 14 Menschen durch Selbstmordattentäter verletzt worden

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 29. März 2021 

@ holygraal

Sie haben Recht, wenn man den Glaubenssätzen 3 und 4 der Church of MTD (moralistisch-therapeutischen Deismus) beipflichtet:
Das Ziel des Lebens ist, dass sich jeder glücklich fühlt. Dazu hat jeder seinen eigenen Weg. Unsere Kirche will ihm und ihr dabei helfen, diesen individuellen Weg zu finden.
Gott ist es nicht so wichtig, ob wir uns um ihn kümmern oder nicht. Wenn wir es wollen, hilft er uns, aber sonst dürfen wir tun und lassen, was sich gut anfühlt.
Darin hat natürlich das Kreuz unseres Herrn, unsere Erlösung aus Sünde und Schuld, keinen Platz. Im Gegenteil. Damit machen wir Christus, unseren Herrn und Gott, zum jämmerlichen Versager «Andern hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen!» (vgl Mt 27,42) und uns einer entscheidenden Hoffnung ärmer.


1
 
 holygraal 28. März 2021 
 

Hier widerspreche ich, werter Mitgläubiger,

denn es hätte uns Optimismus gelehrt - Optimismus als Quell der Freude auf das Danach!


0
 
 Stefan Fleischer 28. März 2021 

In diesem Zusammenhang

möchte ich das Wort von Angelus Silesius – etwas abgeändert – zu bedenken geben: «Und wäre Christus tausendmal am Kreuz gestorben, aber nicht für unsere Sünden, wir blieben doch in alle Ewigkeit verloren.»


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  14. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  15. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz