Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. "Wenn Impfung wichtiger als Jesus wird"
  2. "Eine klare, kirchenpolitische Kriegserklärung an die traditionelle Hl. Messe"
  3. „Papst sollte nunmehr schleunigst auch klare Leitlinien für die Feiern des Novus Ordo herausgeben“
  4. "Hüter der Tradition" klingt leider zynisch in vielen Ohren...
  5. ‚Einheit kann nicht erzwungen, sondern nur gefördert werden’
  6. Traditionis Custodes - Erschütternd, wie man mit uns treuen Gläubigen umspringt!
  7. Trauer um "Stimme des Papstes" P. Bernd Hagenkord
  8. Papst Franziskus’ ‚gnadenloser Krieg gegen den Alten Ritus’
  9. Hat der Sexualkundeunterricht junge Schüler in Wien schwer verstört?
  10. Treue zum Konzil - oder Treue zum "Bruch"?
  11. "Sie schneiden uns einfache Gläubigen von unseren Zufluchtsorten ab ..."
  12. "Für einen Großteil kirchenamtlicher Texte in Deutschland trifft in der Tat das Wort Amtskirche zu!"
  13. Kardinal Wilton Gregory untersagt dem ehemaligen Nuntius in der Schweiz die 'Alte Messe'
  14. Bitte unterstützen Sie kath.net via AmazonSmile-Programm
  15. Franziskus hat die Lehre zu diesem Thema nicht geändert

Jesus nimmt sein Kreuz auf sich: die Last des Bösen

28. März 2021 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Angelus am Palmsonntag in der Petersbasilika


Rom (kath.net/as) Im Anschluss an die heilige Messe am Palmsonntag in der Petersbasilika betete Papst Franziskus das Mittagsgebet des Angelus. Dabei erinnerte der Papst an das Besondere dieser zweiten Karwoche in der Zeit der Pandemie:

“Wir sind in die Karwoche eingetreten. Zum zweiten Mal erleben wir es im Zusammenhang mit der Pandemie. Letztes Jahr waren wir mehr geschockt, dieses Jahr sind wir mehr geprüft. Und die Wirtschaftskrise hat sich verschärft.

Was tut Gott in dieser historischen und gesellschaftlichen Situation? Er nimmt das Kreuz auf sich. Jesus nimmt sein Kreuz auf sich, das heißt, er nimmt die Last des Bösen auf sich, das eine solche Realität mit sich bringt, das physische, psychische und vor allem das geistlche Übel, denn der Böse nutzt Krisen aus, um Misstrauen, Verzweiflung und Zwietracht zu säen.


Und was ist mit uns? Was müssen wir tun? Die Jungfrau Maria, die Mutter Jesu, die auch seine erste Jüngerin ist, zeigt es uns. Sie folgte ihrem Sohn. Sie nahm ihren Teil des Leidens, der Dunkelheit und der Verwirrung auf sich, und sie ging den Weg der Passion, wobei sie die Lampe des Glaubens in ihrem Herzen brennen ließ.

Mit Gottes Gnade können auch wir diesen Weg zurücklegen. Und auf dem täglichen Kreuzweg begegnen wir den Gesichtern so vieler Brüder und Schwestern in Schwierigkeiten: gehen wir nicht vorbei, lassen wir unser Herz zum Mitleid bewegen und nähern wir uns. Im Moment denken wir vielleicht, wie Simon von Cyrene: ‘Warum gerade ich?’. Aber dann werden wir die Gabe entdecken, die uns ohne unser Verdienst geschenkt wurde. Möge uns die Gottesmutter helfen, die uns auf dem Weg des Glaubens immer vorausgeht”.

Der Papst betete auch für die Opfer des Anschlags vor der Kathedrale von Makassar (Indonesien), zum dem es am heutigen Morgen gekommen war. Bei einer Explosion waren nach Angaben der Polizei mindestes 14 Menschen durch Selbstmordattentäter verletzt worden

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 29. März 2021 

@ holygraal

Sie haben Recht, wenn man den Glaubenssätzen 3 und 4 der Church of MTD (moralistisch-therapeutischen Deismus) beipflichtet:
Das Ziel des Lebens ist, dass sich jeder glücklich fühlt. Dazu hat jeder seinen eigenen Weg. Unsere Kirche will ihm und ihr dabei helfen, diesen individuellen Weg zu finden.
Gott ist es nicht so wichtig, ob wir uns um ihn kümmern oder nicht. Wenn wir es wollen, hilft er uns, aber sonst dürfen wir tun und lassen, was sich gut anfühlt.
Darin hat natürlich das Kreuz unseres Herrn, unsere Erlösung aus Sünde und Schuld, keinen Platz. Im Gegenteil. Damit machen wir Christus, unseren Herrn und Gott, zum jämmerlichen Versager «Andern hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen!» (vgl Mt 27,42) und uns einer entscheidenden Hoffnung ärmer.


1

0
 
 holygraal 28. März 2021 
 

Hier widerspreche ich, werter Mitgläubiger,

denn es hätte uns Optimismus gelehrt - Optimismus als Quell der Freude auf das Danach!


0

2
 
 Stefan Fleischer 28. März 2021 

In diesem Zusammenhang

möchte ich das Wort von Angelus Silesius – etwas abgeändert – zu bedenken geben: «Und wäre Christus tausendmal am Kreuz gestorben, aber nicht für unsere Sünden, wir blieben doch in alle Ewigkeit verloren.»


4

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Das Mehren Gottes – einer anderen Logik entsprechend
  2. Die Notwendigkeit der ‚Ökologie des Herzens’. Ruhe, Kontemplation und Mitleid
  3. Wieder ein Angelus aus der Poliklinik Gemelli, der erste des Pontifikats
  4. Der Skandal der Menschwerdung Gottes
  5. Die größte Krankheit im Leben ist der Mangel an Liebe
  6. Den Kurs mit Jesus finden – der Anfang des Glaubens
  7. Das Große im Kleinsten
  8. Die Logik der Eucharistie
  9. Das unermessliche Geheimnis der Dreifaltigkeit
  10. Das Wirken des Heiligen Geistes







Top-15

meist-gelesen

  1. Traditionis Custodes - Erschütternd, wie man mit uns treuen Gläubigen umspringt!
  2. Bitte helfen Sie kath.net - Die Stimme der Diaspora-Katholiken im deutschen Sprachraum!
  3. "Wenn Impfung wichtiger als Jesus wird"
  4. "Hüter der Tradition" klingt leider zynisch in vielen Ohren...
  5. ‘Traditionis custodes’ bei Licht betrachtet
  6. "Eine klare, kirchenpolitische Kriegserklärung an die traditionelle Hl. Messe"
  7. "Für einen Großteil kirchenamtlicher Texte in Deutschland trifft in der Tat das Wort Amtskirche zu!"
  8. Trauer um "Stimme des Papstes" P. Bernd Hagenkord
  9. „Papst sollte nunmehr schleunigst auch klare Leitlinien für die Feiern des Novus Ordo herausgeben“
  10. "Der Wolf kommt und sie laufen davon"
  11. Weihbischof Mutsaerts: „In den Pfarreien ist alles möglich, außer der tridentinischen Messe“
  12. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  13. "Derzeit weinen viele katholische Familien, Jugendliche und Priester auf allen Kontinenten"
  14. Hat der Sexualkundeunterricht junge Schüler in Wien schwer verstört?
  15. Bitte unterstützen Sie kath.net via AmazonSmile-Programm

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz