Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  2. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  3. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  4. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  5. Österreich: Singen bei den Messen wieder erlaubt - Erleichterungen für Taufen und Trauungen
  6. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  7. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  8. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  9. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  10. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus
  11. Gewalt gegen Israel
  12. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  13. Lateinamerika: Viele Seelsorger sterben an Covid-19
  14. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  15. Bartholomaios I. stärkt Georgischer Kirche gegen Moskau den Rücken

Kardinal Pell: Deutsche Bischöfe haben die Pflicht, die Lehre der Kirche zu verkünden

1. Mai 2021 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Niemand habe die Macht, das Wort Gottes zu verändern. Eine Kirche, die sich an die Welt angepasst habe, interessiere niemanden, warnte der Kardinal.


Rom (kath.net/CNA/jg)

Die Situation der katholischen Kirche in Deutschland sei „ominös“, sagte Kardinal George Pell (79) in einem Interview mit EWTN. Die deutschen Bischöfe hätten die Pflicht, die Lehre der Heiligen Schrift zu verkünden, betonte der Kardinal.

Ein Teil der Kirche in Deutschland gehe offenbar entschlossen in die falsche Richtung. Es sei „ziemlich klar“, dass ein liberalisiertes Christentum, ob katholisch oder protestantisch, nach einer Generation im Agnostizismus aufgehen werde. Wenn die Kirche sich nicht von der Welt unterscheide, sondern deren Ansichten übernehme, werde sich niemand mehr für sie interessieren, warnte der Kardinal.


Die deutschen Bischöfe seien verpflichtet, die Offenbarung, die Lehre der Kirche zu verkünden. Die Offenbarung sei vorgegeben, die deutschen Bischöfe hätten nicht die Macht, sie zu ändern. Entscheidend sei das Wort Gottes, welches uns in der apostolischen Tradition überliefert sei, betonte Pell. Sollte es hart auf hart kommen, rechne er aber nicht damit, dass die deutschen Bischöfe „den Rubikon überschreiten“ würden.

Eine Gesellschaft könne nur verlieren, je weiter sie sich von der christlichen Lehre über Liebe, Dienst und Vergebung entferne. Die Veränderungen seien bereits spürbar. In Diskussionen um die Kirche stünden oft das Nachlassen der religiösen Praxis und Kirchenaustritte im Vordergrund. Das seien wichtige Fragen, die aber auch Auswirkungen auf die Gesellschaft im Ganzen hätten, insbesondere dann, wenn die Mehrheit christlich gewesen sei, warnte Kardinal Pell. Er betonte, dass die Kirche die Lehre verkünden müsse, auch wenn sie unpopulär sei.

Er habe die Entwicklung der Kirche in Deutschland während seiner Haft in Australien genau verfolgt, sagte Pell. Der Kardinal war im April 2020 nach 13 Monaten aus dem Gefängnis entlassen worden. Er war zu Unrecht wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt worden. Der Oberste Gerichtshof von Australien hob das Urteil auf.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 stephanus2 1. Mai 2021 
 

@wedlerg

Sie schreiben "Pell hat es messerscharf erkannt".
Sie in Ihrem Post auch ! Sehr schlüssig !


3

0
 
 girsberg74 1. Mai 2021 
 

Pell ist durch eine harte Prüfung gegangen,

er redet kein Blech!

Auch ich weiß, wovon ich rede, denn ich lebe in der Diözese Osnabrück; Diözese halt.


6

0
 
 Johannpeter 1. Mai 2021 
 

Kardinal Pell: Deutsche Bischöfe haben die Pflicht, die Lehre der Kirche zu verkünden

Danke Kardinal Pell, für Ihre klare Aussage zu den unmöglichen Verhaltensweisen deutscher Bischöfe! E Es ist nicht zu glauben, dass so viele so schwache Charaktere jeweils Bischöfe werden konnten! Diese Frage muss dringend aufgearbeitet werden.


5

0
 
 fagotto 1. Mai 2021 
 

der überschrittene Rubikon


1

0
 
 Nino 1. Mai 2021 
 

Fulton Sheen hat mal gesagt:

"Wenn es kein Paradies gibt, gibt es keine Hölle; wenn es keine Hölle gibt, gibt es keine Sünde; wenn es keine Sünde gibt, gibt es keinen Richter, und wenn es keinen Richter gibt, ist das Böse gut, und das Gute böse."


5

0
 
 elisabetta 1. Mai 2021 
 

Wenn die Pflichterfüllung verweigert wird,

die eigentlich als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt werden müsste, dann hätte Papst Franziskus als Nachfolger Petri die Pflicht, mit geeigneten Mitteln hier einzuschreiten, aber davon ist keine Rede, die dürfen weiterhin tun und lassen was sie wollen. Welcher irdische Chef lässt sich so an der Nase herum führen? Aber es gibt ja noch eine höhere Instanz als den Papst, nämlich Gott, und der wird zu gegebener Zeit die Zügel in die Hand nehmen, davon bin ich überzeugt. Ob die Pflicht verweigernden Bischöfe das bedenken? Wehe ihnen!


10

0
 
 lesa 1. Mai 2021 

Danke für diesen Appell eines Zeugen! Er betrifft den gesamten deutschsprachigen Bereich.


7

0
 
 Diadochus 1. Mai 2021 
 

Betriebsblindheit

Danke für Ihre Warnung, Herr Kardinal Pell. Ein authentischer Blick von außen legt meist erst die Betriebsblindheit offen. Leider wurde gerade eben wieder eine große Chance vertan, als Bischof Oster ängstlich und mutlos sein Florett des Wortes einsteckte, anstatt den Kampf auszufechten und den Feind zur Strecke zu bringen. Der Streit dürfte dem Kardinal ebenso nicht entgangen sein. Nein, nicht ärgern, lieber Herr Kardinal, sondern in der Liebe Gottes stark bleiben.


4

0
 
 wedlerg 1. Mai 2021 
 

Pell hat es messerscharf erkannt

"Es sei „ziemlich klar“, dass ein liberalisiertes Christentum, ob katholisch oder protestantisch, nach einer Generation im Agnostizismus aufgehen werde".

Das ist ja auch die Wurzel des liberalen "Christentums": Die Protagonisten verlieren zuerst ihren Glauben oder hatten nie einen und anschließend versuchen sie alles, den Gläubigen auch den Glauben zu nehmen und auf säkulare Ersatzziele zu lenekn. Zum einen den Ersatzsinn (Klima, Gender, Migranten) und zum anderen das Versprechen eines bequemen Lebens ohne Mühen (keine Gebote, keine Sünde, der Herr liebt alle und kein Gericht). Heraus kommt eine neue Moral, die jeden vernichten will, der sich nicht an die neuen Götzen (Klima, Gender, Migration) halten will.

Einige Naive meinen, man könne diese Art Säkularglauben mit der Kirche versöhnen und die nächste Generation erkennt, dass das alles nicht zusammen passt und wendet sich ab.


11

0
 
 Chris2 1. Mai 2021 
 

Nachtrag: Vielleicht ist es ja nicht immer Naivität,

sondern auch das Werk der eingeschleusten Kommandos, die wissen, dass sie mit langsamem "Rückbau" mehr erreichen, als mit dem Rammbock, der nur Widerstand und Zusammenhalt auslöst (Prinzip des Froschs im Kochtopf)? Aber keine Sorge, auch der Rammbock wird noch gegen die letzten Widerstandsnester zum Einsatz kommen, wie die Entwicklungen in der Gesellschaft , etwa die Hetze und Drohungen gegen den Künstlerprotest #alesdichtmachen, belegen...


2

0
 
 Chris2 1. Mai 2021 
 

Vielleicht ist ja genau das das Ziel?

"Eine Kirche, die sich an die Welt angepasst habe, interessiere niemanden, warnte der Kardinal."
Wenn man früher einen starken Nachbarn / Gegner erobern / ausschalten wollte, konnte man z.B. monatelang seine Burgen oder Festungen belagern und berennen. Mit Glück konnte man auch ein Überfallkommando einschleusen, das den Belagerern den Zugang ermöglicht. Am einfachsten wäre es natürlich gewesen, den Gegner irgendwie dazu zu bringen, seine seine Bastionen selbst zu schleifen. Nur war man damals noch nicht so doof...


7

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pell

  1. Kardinal Pell: Anhaltspunkte, aber keine Beweise für vatikanische Intrige
  2. ‚Dem Vatikan droht eine langsame Pleite’ – Kardinal Pell
  3. ‚Prison Journal’ – die Bulldogge und ein katholischer ‚Haka’
  4. "Ich danke Ihnen für Ihr Zeugnis!"
  5. Eine finstere Affäre, befeuert von Gerüchten
  6. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  7. "Papst Franziskus hat mich die ganze Zeit unterstützt!"

Deutschland

  1. Deutscher Ärztetag streicht Verbot zur Hilfe bei Selbsttötung
  2. Mehr als 150.000 Menschen bei 'Deutschland betet'
  3. „Pater Werenfried war überragender Europäer und Motor der Versöhnung“
  4. Seid ihr noch ganz bei Trost?
  5. Wiener Kardinal Schönborn sieht synodalen Weg mit Sorge!
  6. Ramelow und Schwesig verharmlosen ein Unrechtsregime!
  7. Deutschland verdummt








Top-15

meist-gelesen

  1. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  2. „Alle Reformen der Kirche werden kein Heil bringen!“
  3. Osterspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre Hilfe!
  4. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  5. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  6. "Kraft apostolischer Vollmacht errichte ich den laikalen Dienst des Katecheten"
  7. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  8. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  9. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  10. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  11. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  12. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  13. Leib – Geist – Seele: eine (umstrittene) Tagung im Vatikan
  14. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  15. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz