Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  12. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  13. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  14. Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen
  15. Viel Lärm um nichts?

Kardinal Pell: Deutsche Bischöfe haben die Pflicht, die Lehre der Kirche zu verkünden

1. Mai 2021 in Deutschland, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Niemand habe die Macht, das Wort Gottes zu verändern. Eine Kirche, die sich an die Welt angepasst habe, interessiere niemanden, warnte der Kardinal.


Rom (kath.net/CNA/jg)

Die Situation der katholischen Kirche in Deutschland sei „ominös“, sagte Kardinal George Pell (79) in einem Interview mit EWTN. Die deutschen Bischöfe hätten die Pflicht, die Lehre der Heiligen Schrift zu verkünden, betonte der Kardinal.

Ein Teil der Kirche in Deutschland gehe offenbar entschlossen in die falsche Richtung. Es sei „ziemlich klar“, dass ein liberalisiertes Christentum, ob katholisch oder protestantisch, nach einer Generation im Agnostizismus aufgehen werde. Wenn die Kirche sich nicht von der Welt unterscheide, sondern deren Ansichten übernehme, werde sich niemand mehr für sie interessieren, warnte der Kardinal.


Die deutschen Bischöfe seien verpflichtet, die Offenbarung, die Lehre der Kirche zu verkünden. Die Offenbarung sei vorgegeben, die deutschen Bischöfe hätten nicht die Macht, sie zu ändern. Entscheidend sei das Wort Gottes, welches uns in der apostolischen Tradition überliefert sei, betonte Pell. Sollte es hart auf hart kommen, rechne er aber nicht damit, dass die deutschen Bischöfe „den Rubikon überschreiten“ würden.

Eine Gesellschaft könne nur verlieren, je weiter sie sich von der christlichen Lehre über Liebe, Dienst und Vergebung entferne. Die Veränderungen seien bereits spürbar. In Diskussionen um die Kirche stünden oft das Nachlassen der religiösen Praxis und Kirchenaustritte im Vordergrund. Das seien wichtige Fragen, die aber auch Auswirkungen auf die Gesellschaft im Ganzen hätten, insbesondere dann, wenn die Mehrheit christlich gewesen sei, warnte Kardinal Pell. Er betonte, dass die Kirche die Lehre verkünden müsse, auch wenn sie unpopulär sei.

Er habe die Entwicklung der Kirche in Deutschland während seiner Haft in Australien genau verfolgt, sagte Pell. Der Kardinal war im April 2020 nach 13 Monaten aus dem Gefängnis entlassen worden. Er war zu Unrecht wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt worden. Der Oberste Gerichtshof von Australien hob das Urteil auf.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pell

  1. ‚Dieses Pontifikat ... eine Katastrophe’ – Franziskus-kritische Denkschrift von Kardinal Pell
  2. Pell unmittelbar vor seinem Tod: Die Kirche muss sich von diesem ‚toxischen Albtraum’ befreien
  3. Kardinal Pell zum Synodalen Weg: Papst wird eingreifen und Schisma verhindern
  4. Kardinal Pell: Anhaltspunkte, aber keine Beweise für vatikanische Intrige
  5. ‚Dem Vatikan droht eine langsame Pleite’ – Kardinal Pell
  6. ‚Prison Journal’ – die Bulldogge und ein katholischer ‚Haka’
  7. "Ich danke Ihnen für Ihr Zeugnis!"

Deutschland

  1. Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
  2. ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte
  3. Deutsche Kirchenstatistik 2023: 20 Mill. 'Katholiken', aber nur 1,26 Mill. besuchen die Hl. Messe
  4. 131 Kirchenschließungen in Deutschland in 5 Jahren
  5. Neokolonialistische Außenpolitik auf marxistischem Boden
  6. Wohin steuert die katholische Kirche in Deutschland
  7. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen







Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. "Derselbe Polarstern"
  9. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  10. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  11. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  12. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  13. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  14. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  15. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz