Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  11. Was eine Messe wiegt
  12. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  13. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'

Der Papst war unbequem

14. Mai 2021 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Dziwisz über das Attentat auf Johannes Paul II.: Er forderte die Achtung der Menschenrechte.


Warschau (kath.net/ Polnische Bischofskonferenz)

„Das Attentat auf Johannes Paul II. war die Konsequenz seiner standhaften Forderung nach der Achtung der Menschenrechte, besonders im Kontext der Versklavung durch den Totalitarismus. Damals war ein solcher Papst für viele unbequem“, betont Kardinal Stanislaw Dziwisz zum 40. Jahrestag des Anschlags.

Am Jahrestag der Aggression. Kardinal Dziwisz weist darauf hin, dass der heilige Johannes Paul II. sich von Beginn seines Pontifikats an entschieden für verfolgte und unterdrückte Menschen und für die vom Totalitarismus versklavten Gesellschaften eingesetzt hat.


„Er selbst stammte aus Polen, einem Land, das im 20. Jahrhundert die Gräueltaten des Nazismus und des Kommunismus erlebt hat. Er verstand sehr gut, welchen Schaden die totalitäre Gewalt, die von den Behörden gegen einzelne Bürger und ganze Gesellschaften eingesetzt wurde, anrichtete. Deshalb forderte er unbeirrt, dass die Rechte und die Würde jedes Menschen geachtet werden. Er hat einen hohen Preis dafür bezahlt, aber das Attentat hat seine Mission nicht unterbrochen“, sagte der langjährige Sekretär des heiligen Johannes Paul II.

Er fügte hinzu, dass die Momente nach dem Attentat sehr dramatisch waren, weil der Papst aufgrund der Wunden in ernsthafter Lebensgefahr schwebte. „Als ich den zusammensackenden und stark blutenden Heiligen Vater hielt, war ich unter Schock; aber ich wusste, dass wir handeln mussten, um sein Leben zu retten. Johannes Paul II. blieb trotz der Schmerzen ruhig, vertraute sich Gott und Maria an und sagte mir schon auf dem Weg zum Krankenhaus, als er das Bewusstsein verlor, dass er dem Attentäter verzeiht“, erinnert sich Kardinal Dziwisz.

Er betont auch, dass der heilige Johannes Paul nach seiner Rekonvaleszenz trotz der eingeleiteten Sicherheitsvorkehrungen die Begegnungen mit den Menschen und die ausländischen Pilgerfahrten nicht mied und seine Botschaft weiterhin mutig verkündete. „Er sagte wiederholt, dass sein Leben dank Maria gerettet wurde. Er besuchte den Attentäter im Gefängnis und sprach eine Zeit lang mit ihm. Den Feinden des Papstes ist es nicht gelungen, ihn mit Gewalt zu stoppen; er hatte eine von Gott anvertraute Mission, die er bis zum Ende fortgesetzt hat“, stellte Kardinal Dziwisz fest.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Johannes Paul II.

  1. KI-erstelltes Video animiert Fotos von Papst Johannes Paul II.
  2. Meloni besuchte neues Museum zu Ehren von Johannes Paul II. in Rom
  3. Polnische Bischofskonferenz: „Wir appellieren um Respekt vor dem hl. Johannes Paul II.“
  4. „Genossen, wir haben ein Problem“ – So reagierten die Kommunisten auf die Wahl Karol Wojtyłas
  5. „Johannes Paul II. – Prophet der Hoffnung“
  6. Kann uns eine möglicherweise erfundene Anekdote über Johannes Paul II. Wahres lehren?
  7. Karol Wojtyła 1976: „Wir stehen vor der finalen Konfrontation zwischen Kirche und Antikirche“
  8. Als Papst Johannes Paul II. gegen die „gay pride“ Parade in Rom protestierte
  9. Studie entdeckt ‚Johannes Paul II. – Effekt‘ auf Geburtenrate in Lateinamerika
  10. Die geheimnisvolle Nonne, die half, die Ermordung von Papst Johannes Paul II. zu verhindern







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Taste the North“ - kulinarischen Reise durch den Norden Europas. Ein Kochbuch vom Bonifatiuswerk
  3. Vatikan sagt alle Papstaudienzen bis 20. Oktober ab
  4. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  5. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  6. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  7. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  10. Europa „entseuchen“?
  11. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  12. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  13. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  14. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  15. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz