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Schwangerschaft gibt vielen Jungen positive Richtung

18. September 2021 in Schweiz, keine Lesermeinung
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«Marsch fürs Läbe: Zäme fürs Läbe» am 18. September in Zürich – unter dem Motto: Jung, schwanger, hilflos?


Zürich (kath.net/ mg)

Schwangere Teenager befinden sich in einer besonders herausfordernden Lage: Vielerorts werden sie zu sexueller Aktivität ermutigt, gleichzeitig jedoch kaum mit der konkreten Möglichkeit einer Schwangerschaft konfrontiert. Werden sie dann schwanger, wird ihnen in aller Regel nahegelegt, abzutreiben. Möglichkeiten zur Weiterführung ihrer Schwangerschaft fehlen oft. Dieser Einseitigkeit will der „Marsch fürs Läbe“ am Samstag, den 18. September, mit einer Kundgebung und einem Demonstrationszug entgegentreten.

Das Motto des 11. „Marsch fürs Läbe“ lautet: „Jung, schwanger, hilflos?‟ Zentrales Anliegen ist es, junge, schwangere Frauen in einer Notsituation für die Möglichkeiten einer Weiterführung ihrer Schwangerschaft zu sensibilisieren. Argumente wie „Du bist zu jung“ oder „mit einem Kind ist deine Zukunft zerstört“ bauen grossen Druck auf junge Mütter und Väter auf und suggerieren ihnen, dass ein Leben mit Kind das Ende alles Guten wäre – was jedoch, wie zahlreiche Beispiele zeigen, absolut nicht der Fall ist. Für viele junge Frauen wurde die vermeintliche Katastrophe letztlich zum Glücksfall. Teenagerpaare, die sich der Verantwortung stellen und unterstützt werden (von Familie, Freunden, Ärzten und Organisationen), meistern ihren Familienalltag vielerorts mit Bravour.


Nicht wenige junge Mamis schliessen dank Unterstützung ihre Ausbildung erfolgreich ab und erklären, dass die ungeplante Schwangerschaft ihrem Leben eine positive Ausrichtung gegeben hat. Sind Kinder erst einmal geboren, möchte sie niemand mehr missen. Dies im Blick zu haben, statt sogleich vom Worst-Case-Szenario auszugehen bei Beginn der Schwangerschaft, könnte vielen ungeborenen Kindern das Leben retten und mancher jungen Frau das Trauma einer Abtreibung ersparen.

 

Programm mit Lebensberichten und Referaten

Dass es für Mutter und Kind ein Miteinander „fürs Läbe‟ geben kann, dafür setzt sich der diesjährige Marsch fürs Läbe ein – damit zukünftig nicht mehr zwei Drittel aller Teenagerschwangerschaften mit einem Abbruch enden müssen. Neben Lebensberichten von Betroffenen und Helfern sind im Programm auch der Walliser Nationalrat Benjamin Roduit (Die Mitte) dabei, Pfarrer Patrick Werder (reformierte Kirche Zürich) und der emeritierte Weihbischof Marian Eleganti.

Start der Kundgebung mit anschliessendem Marschzug ist um 14.30 Uhr auf dem Marktplatz in Oerlikon. Um 11 Uhr findet bereits eine heilige Messe in der Liebfrauenkirche Zürich mit Weihbischof Marian Eleganti und dem Vokal-Quartett „Harpa Dei“ statt.

Aktuelles zu den Corona-Schutzmassnahmen

Für die Veranstaltung „Marsch fürs Läbe“ mit Kundgebung und Demonstrationszug gibt es keine Teilnehmerbegrenzung und es gilt keine Zertifikats- oder Maskenpflicht. Jedoch wird empfohlen, aus Schutzgründen eine Maske mitzunehmen und dort zu tragen, wo keine Abstände eingehalten werden können.

Für den Gottesdienst am Vormittag gilt ebenfalls keine Zertifikatspflicht. Der Gottesdienst wird hinter die Kirche auf einem Vorplatz übertragen. Zudem gibt es einen Livestream des Gottesdienstes, welcher unter www.marschfuerslaebe.ch abrufbar ist.


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